GALAXIENGESUNDHEITSRAT

STAATENBUND DER KÖNIGREICHE WEDENLAND

Der Bombenterror gegen Deutschland

Was Massenmedien verschweigen

Üblich geworden ist es in der Bundesrepublik, hauptsächlich nur an solche geschichtlichen Ereignisse zu erinnern, die dazu geeignet sind, einseitig das deutsche Volk zu belasten. Freudige historische Momente der deutschen Geschichte werden entweder ausgeblendet oder in ein schlechtes Licht gerückt. Lässt sich die Thematisierung von Kriegsverbrechen der Sieger einmal nicht verschweigen, nimmt man sich des Themas in der Meinungsindustrie zwar zähneknirschend an, verdreht die Zusammenhänge aber dergestalt, dass letztlich doch die Deutschen als Übeltäter dastehen, das heißt dass es sich bei alliierten Untaten um legitime Gegenschläge gehandelt habe. Immer wieder verbreiten Massenmedien die These von der deutschen Schuld am Bombenkrieg. Insbesondere die Städtenamen Guernica, Warschau und Coventry fallen in diesem Kontext. Wer aber trägt wirklich die Verantwortung für den Luftkrieg und welche Ziele wurden verfolgt?

Alliierte gegen Ächtung des Bombenkrieges 

Auf einer Konferenz internationaler Luftkriegshistoriker im Jahre 1988 in Freiburg kam heraus, dass die britische „Royal Air Force“ (RAF) bereits 1918 den Bombenkrieg gegen Zivilbevölkerungen plante. Zur Unterdrückung von Aufständen im Irak und in Indien setzten Briten bereits 1925 Bordwaffen zum Beschuss von Häusern und Zivilisten ein. 

Deutschland hatte demgegenüber zwischen 1928 bis 1933 auf den Abrüstungskonferenzen des Völkerbundes, aber auch noch 1934 ein weltweites Verbot von Luftangriffen auf Zivilbevölkerungen vorgeschlagen. England, Frankreich und die USA lehnten dies ab. Die britische RAF entwickelte seit 1934 schwere, viermotorige Langstreckenbomber (Lancaster, Halifax), die eindeutig auf strategische Luftkriegsplanungen hinweisen. Deutschland hingegen verfügte fast nur über leichte und mittelschwere Maschinen. 

Auch die USA entwickelten schon 1937 viermotorige Langstreckenbomber („flying fortress“), und spätestens Anfang 1941, als die USA noch nicht im Krieg mit Deutschland standen, gab es bereits gemeinsame Planungen mit Großbritannien über einen potenziellen Bombenkrieg gegen Deutschland. Das Deutsche Reich hatte seine Luftwaffe zur Unterstützung der Bodentruppen, zum Kampf gegen die feindliche Versorgung und zur Abwehr gegnerischer Luftangriffe konzipiert. In der betreffenden deutschen Luftwaffendienstvorschrift kam das Wort „Luftkrieg“ nicht vor, es steht dort im Gegenteil:

Der Angriff auf Städte zum Zwecke des Terrors gegen die Zivilbevölkerung ist grundsätzlich abzulehnen.“

Solches dürfe allenfalls als Verteidigungsmaßnahme bei feindlichen Terrorbombardements als Reaktion erfolgen. Der bekannte englische Militärhistoriker Sir Liddel Hart (1895–1970) stellte fest, dass die Deutschen „nur an den taktischen Wert von Bombern“ glaubten und „im Gegensatz zu den Briten“ die Konzeption strategischer Bombenangriffe „praktisch aufgegeben“ hatten.

Was geschah in Guernica?

Im Rahmen des Spanischen Bürgerkrieges, in den sich zahlreiche ausländische Mächte einmischten, flogen Verbände der „Legion Kondor“ zur Unterstützung der Nationalspanier am 26. April 1937 einen Angriff auf militärische Ziele nahe Guernica. Es galt, u. a. eine Brücke auf dem Wege nach Bilbao, der Hauptstadt des Baskenlandes, zu zerstören, auf die rotspanische Truppen angewiesen waren. Aufgrund fehlender  Zielgeräte für den Abwurf und Schiebewind verfehlten die Bomben die Brücke und trafen vereinzelt die Stadt Guernica selbst. Die Ausmaße der Zerstörung sind nicht zuletzt dadurch zu erklären, dass viele Häuser aus Holz bestanden, also leicht brennbar waren, und zudem dort befindliche Munitions- und Sprengstoffdepots getroffen wurden.

Hauptmann Ehrhart Krafft von Dellmensingen, damals Staffelkapitän, sagte in einem Interview im Jahre 1987: „Wir hatten unser Angriffsziel im Kopf: Brücke und Straßen. Ein Angriff auf die Stadt Guernica war nie geplant.“ Bei den Bombardements kamen nicht, wie vielfach berichtet, über 1.500 Menschen ums Leben, sondern zwischen 100 bis 300. Die britische „Times“ fabulierte am 28. April 1937 wahrheitswidrig von einem systematisch geplanten deutschen Flächenbombardement und unterstellte obendrein gezielte Maschinengewehrsalven auf Zivilisten. Es war die Rede von „Kampfmaschinen, die sich auf panisch aus Unterständen fliehende Menschen hinabstürzten, um sie per Maschinengewehr niederzuschießen“.

England beginnt systematischen Luftkrieg 

Schon im September 1939 wurden Wilhelmshaven und Vechta von Briten bombardiert, im Dezember Helgoland, Borkum und Sylt. Der britische Unterstaatssekretär J. M. Spaight schreibt in seinem Buch „Bombing vindicated“ (1944): „Wir begannen,

Ziele in Deutschland zu bombardieren, ehe die Deutschen das in England taten.“ Der britische Historiker A. J. P. Taylor (1906–1990) bestätigt, dass die deutsche Bombardierung von Warschau und Rotterdam (im letzten Fall wurde der Angriffsbefehl zurückgenommen, erreichte aber zu spät die Piloten) Teil eines militärischen Feldzuges gegen verteidigte Städte war. Die Angriffe seien somit vom Kriegsvölkerrecht gedeckt. Die deutschen Luftangriffe gegen England „begannen erst, nachdem die Briten schon fünf Monate lang deutsche Städte bombardiert“ hatten, so Taylor. Warschau war keine offene Stadt, sondern als Festung ausgebaut und gab trotz mehrmaliger deutscher Warnungen nicht auf. Der  französische Luftattaché in Warschau meldete nach Paris, so das 8. amtliche deutsche „Weißbuch“ (1943), dass die deutsche Luftwaffe „nach den Kriegsgesetzen gehandelt und nur militärische Ziele angegriffen“ habe.

Als Churchill im Mai 1940 Premierminister geworden war, beschloss er, die Bombardierungen von umkämpftem auf nicht umkämpftes Gebiet gegen die deutsche Zivilbevölkerung auszudehnen. Es erfolgten schon ab Mitte Mai Angriffe auf Gebiete östlich des Rheins. Am 28./29. Mai 1940 wurde Mönchengladbach angegriffen, wenig später Berlin – ohne dass bisher deutsche Vergeltungsbombardements folgten. Die deutschen  Angriffe ab August 1940 richteten sich gegen britische Flughäfen, Flugzeugwerke, Docks und Schiffe, nicht jedoch gegen zivile Ziele. Liddel Hart schreibt, dass sich etwa zehn deutsche Bomber verflogen und deshalb irrtümlich ihre restliche Bombenlast über der Londoner Innenstadt abgeworfen hatten.

Die Wahrheit über Coventry

Der erste deutsche Angriff auf London am 7. September 1940 war eine Vergeltungsmaßnahme, nachdem die Reichsführung vor dem sechsten britischen Angriff auf Berlin mit Gegenschlägen gedroht hatte. Erst später, am 15. November 1940, erfolgte der deutsche Vergeltungsangriff auf Coventry. Die Stadt war militärisch bedeutsam wegen ihrer Flugzeugmotorenwerke. 

Ein gezielter Angriff gegen Zivilisten fand nicht statt. Beim Coventry-Einsatz, der immer wieder fälschlich als Auslöser des Luftterrors bezeichnet wird, kamen zwischen 380 und 800 Engländer ums Leben. Zum Vergleich: Beim Luftangriff auf Pforzheim im Februar 1945 kam fast ein Drittel der gesamten Bevölkerung zu Tode, was rund 20.000 Opfern entspricht. 

In Hamburg bei der „Operation Gomorrha“ im Juli/August 1943 fanden knapp 40.000 Menschen den Tod. In Dresden kamen nach Schätzungen mindestens 135.000 Menschen ums Leben, möglicherweise aber auch 150.000 oder mehr. Die genaue Zahl lässt sich nicht ermitteln, wird aber von verschiedener Seite auf 35.000 oder neuerdings sogar 25.000 heruntergelogen. Näher befasst sich mit dem Thema Dresden der Historiker Wolfgang Schaarschmidt in seinem Buch „Dresden 1945. Daten, Fakten, Opfer“, das im Ares-Verlag (Graz) in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen ist.

Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges kamen über 600.000 Deutsche durch den alliierten Bombenterror ums Leben. Dem britischen Luftmarschall Arthur Harris, der maßgeblichen Figur beim Bombenkrieg gegen Deutschland, wurde am 31. Mai 1992, dem Jahrestag der Bombardierung Kölns, in London ein Denkmal gesetzt – in Anwesenheit der Königinmutter. Der britische „Evening Standard“ ätzte damals auf deutsche Kritik: „In jeder deutschen Stadt sollte eine Statue dieses Mannes stehen!“ Eine Erörterung des Luftkrieges und seines Zustandekommens wurde übrigens beim Nürnberger Prozess nicht zugelassen. 

Diese Fakten sollten die Deutschen wissen, um historische Zerrbilder der Meinungsindustrie richtig einordnen zu können.

Hans Gredelmann

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