GALAXIENGESUNDHEITSRAT

STAATENBUND DER KÖNIGREICHE WEDENLAND

Artikel 8

Der geheime Krieg

mit der wedischen Rus

Der Krieg mit der wedischen Rus war schon lange vor dem Erscheinen Jesu auf der Erde, vor dem Fall Roms, im Gange. Der tausendjährige Krieg wurde nicht mit eisernem Schwert geführt. Der Okkultismus verübt seine Überfälle auf nicht materieller Ebene.

In die Rus gingen Prediger der okkulten Religion. Ihre Namen kannst du heute zu Dutzenden in den Kirchenbüchern lesen. Es waren jedoch einige tausend Dutzend. Sie waren auch an ihren Verirrungen nicht schuld. Es waren Fanatiker, das heißt, sie waren nicht imstande, auch nur ein Millionstel des Weltgebäudes mit ihren Gedanken zu erfassen. Sie, die Soldaten des Priesters, die seinem Befehl ergeben und mit Ehrfurcht ausführten, versuchten, den Menschen begeistert zu erklären, wie man zu leben hat. Sie waren bestrebt, all das zu sagen, wie einst im großen Römischen Reich.

Sie versuchten ein Ritual einzuführen und schlugen vor, Tempel zu bauen, dem irdischen Dasein, der Natur keine Aufmerksamkeit zu schenken. Dann würde das himmlische Reich zu jedem kommen. Ich werde dich nicht mit ihren Predigen belasten. Du kannst auch heute wenn du willst, nachlesen, was gesagt wurde. Ich erzähle dir die Ursache, warum es ihnen tausend Jahre nicht gelang, mit der wedischen Rus etwas anzufangen.

Jeder zweite, der in der Rus lebte, war ein Poet und hatte eine Spitze Zunge. Und Liedermacher gab es in jener Rus, man nannte sie damals Bajanen. In jenen Zeiten trug sich Folgendes zu. Dutzende von Jahren propagierten die Soldaten des Priesters in den Rus, wie man Gott verehren soll. Irgendwo, an einigen Orten beginnen die Menschen, ihnen zuzuhören und über das gesagte nachzudenken. Ein Bajan sieht das, lacht darüber, macht ein Gedicht und singt es und das Gleichnis verbreitet sich schnell in der Rus. Die nächsten zehn Jahre macht der Priester neue Attacken, Wieder wird ein Gleichnis in der Rus geboren und die Rus lacht erneut. Ich erzähle dir von der Vielzahl drei Gleichnisse aus jenen Zeiten.

Artikel 9

In welchem Tempel soll Gott sein ?

( Erstes Gleichnis Anastasias )

In einer der vielen menschlichen Siedlungen auf der Erde lebten die Menschen glücklich. In der Ortschaft gab es 99 Familien. Jede Familie hatte ein schönes Haus, mit einer kunstvollen Schnitzerei geschmückt. Der Garten rund um das Haus brachte jedes Jahr viele Früchte, Gemüse und Beeren wuchsen darin. Die Menschen begrüßten das Frühjahr mit Freude und genossen den Sommer. An den fröhlichen, freundschaftlichen Feiertagen entstanden Lieder und Reigen. Im Winter erholten sich die Menschen von den täglichen Jubelfesten. Und wenn sie den Himmel betrachteten, versuchten sie zu ergründen, ob man die Sterne und den Mond zu schöneren Mustern verbinden könnte, als sie jetzt sind.

Einmal in drei Jahren, im Juli, versammelten sich die Menschen auf der Lichtung am Rande ihrer Siedlung. Einmal in drei Jahren antwortete Gott mit natürlicher Stimme auf ihre Fragen. Für gewöhnliche Augen unsichtbar, erschien Gott jedem spürbar. Gemeinsam mit jedem Bewohner der Siedlung klärte er, wie das Leben aus den künftigen Tagen besser aufzubauen ist. Es gab philosophische Gespräche der Menschen mit Gott und manchmal auch ganz einfache, scherzhafte.

Zum Beispiel stand einmal ein Mann im mittleren Alter auf und erklärte Gott:

Gott, wieso hast du uns denn zum Feiertag diesen Sommer, als wir uns alle zum Sonnenaufgang versammelt hatten, so eingeweicht ? Bis zum Mittag hat es geregnet, wie ein himmlischer Wasserfall, erst ab Mittag schien die Sonne. Hast du denn bis zum Mittag geschlafen ?“

Ich habe nicht geschlafen“, antwortete Gott,“vom Sonnenaufgang an dachte ich, wie man es am besten machen kann, dass der Feiertag gelingt. Ich sah, wie jemand von euch, der auf das Fest ging, zu faul gewesen war, sich mit klarem Wasser zu waschen. Was sollte ich tun? Die Ungetüme verderben das Fest mit ihrem Aussehen. So beschloss ich, zunächst alle zu waschen, dann die Wolken auseinander zu treiben und die Sonne mit ihren Strahlen die gewaschenen menschlichen Körper liebkosen zu lassen.“

Nun, gut , wenn dem so ist...“erklärte der Mann sich einverstanden, strich sich verstohlen die Essensreste von seinem Schnurrbart und wischte die Farbe der Heidelbeere um den Mund seines Sohnes ab.

Sag mir, Gott,fragte ein Mann, ein alter, nachdenklicher Philosoph,“ über uns am Himmel sind viele Sterne. Was bedeutet ihr wunderliches Muster? Kann ich, wenn ich einen Stern auswähle, der meiner Seele gefällt und wenn mir das Leben auf der Erde langweilig wird, mich mit meiner Familie dort niederlassen?“

Das Muster der Himmelskörper, die im Dunkeln glitzern, gibt Auskunft über das Leben des ganzen Universums. Ist die Seele entspannt und gesammelt, kann das Buch des Himmels gelesen Werden. Nicht Müßiggängern und Neugierigen öffnet sich das Buch des Himmels, sondern nur denen mit reinen und bedeutungsvollen Absichten. Aber siedeln kannst du auf dem Stern. Jeder kann für sich einen Himmelskörper aussuchen. Dabei ist nur eine Bedingung einzuhalten. Man muss dafür befähigt werden, auf dem erwählten Stern bessere Werke als auf der Erde zu schaffen.“

Dann sprang ein ganz junges Mädchen vom Gras auf, warf den blonden Zopf über die Schulter, richtete das Gesicht mit der Stupsnase nach oben, stützte die Hände frech in die Hüften und erklärte Gott Folgendes:

Ich habe etwas zu beanstanden, Gott. Zwei Jahre habe ich ungeduldig gewartet, um meiner Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen. Jetzt erzähle ich es dir. Auf der Erde herrscht irgendwie Unordnung, Unnormalität. Alle Menschen leben als Menschen, sie verlieben sich, heiraten und sind fröhlich. Wodurch habe ich mich schuldig gemacht ? Sobald der Frühling kommt, bekomme ich auf meinen Wangen Pünktchen. Man kann sie nicht abwaschen und nicht übermalen. Hast du sie etwa zur Belustigung ausgedacht, Gott ? Ich fordere, dass im nächsten Frühjahr kein einziges Pünktchen mehr erscheint.“

Meine Tochter. Keine Pünktchen, sondern Sommersprossen erscheinen im Frühjahr auf deinem hübschen Gesicht. Aber ich werde sie so nennen, wie du es möchtest. Wenn du deine Pünktchen für dich als unangenehm empfindest, werde ich sie im nächsten Frühjahr entfernen“, antwortet Gott dem Mädchen.

Da erhob sich am anderen Ende der Lichtung ein stattlicher junger Mann und sagte leise mit gesenktem Blick zu Gott:

Im Frühjahr haben wir viel zu tun, Gott. Du willst an allen Dingen mit teilnehmen. Wozu solltest du deine Aufmerksamkeit auf Pünktchen richten? Außerdem sind sie so schön, dass ich mir kein schöneres Bild als eine junge Frau mit Pünktchen vorstellen kann.“

Also, was wollen wir tun?“, sagte Gott nachdenklich.“ Das Mädchen hat darum gebeten und ich habe es versprochen...“

`JA, wie – was wollen wir machen`, mischte sich wieder das Mädchen in das Gespräch ein. `Das Volk sagt doch: `Nicht mit Pünktchen, mit anderen wichtigen Dingen muss man sich befassen` ...und um noch mal auf die Sommersprossen zu kommen, dazu wollte ich eigentlich noch sagen, dass man noch zwei hinzufügen könnte, so, für die Symmetrie, hier auf der rechten Wange.`

Gott lächelte. Das sah man an den lächelnden Gesichtern der Menschen. Alle wussten, bald wird eine neue herrliche neue Familie in ihrer Siedlung entstehen.

So lebten diese Menschen mit Gott in dieser erstaunlichen Ortschaft. Einmal kamen hundert Weise zu ihnen. Die fröhlichen Bewohner empfingen die Gäste immer mit allerlei Speisen. Die Weisen aßen die herrlichen Früchte und waren von dem ungewöhnlichen Geschmack begeistert. Dann sagte einer von ihnen.

`Ihr Menschen, euer Leben verläuft gleichmäßig, es ist herrliche. In jedem Haus ist genügend vorhanden und es ist gemütlich. Es fehlt allerdings an der Kultur im Umgang mit Gott. Ihr verherrlicht die Gottheit nicht, ihr betet sie nicht an.`

`Aber warum?`, wendeten die beunruhigten Bewohner ein. `Wir gehen mit Gott wie mit unseresgleichen um. Wir wenden uns einmal in drei Jahren an ihn. Aber jeden Tag geht er als Sonne auf. Im Garten ist er um jedes Haus vom Frühling an als Biene beschäftigt. Im Winter deckt er die Erde mit Schnee zu. Seine Taten sind für uns klar. Und wir freuen uns auf alle Jahreszeiten.`

`Es ist nicht richtig eingerichtet bei euch`, sagten die Weisen. `Wir sind gekommen, euch den richtigen Umgang mit Gott zu lehren. Auf der ganzen Erde sind für ihn Paläste und Tempel gebaut worden. In ihnen können die Menschen jeden Tag mit Gott sprechen. Auch euch werden wir das beibringen.`

Drei Jahre lang hörten die Bewohner der Siedlung den Weisen zu. Jeder der hundert bestand auf seine Theorie, wie ein Tempel für Gott am besten zu bauen wäre und was man jeden Tag im Tempel tun sollte. Jeder der Weisen hatte seine Theorie. Die Siedlungsbewohner wussten nicht, wen sie von den hundert Weisen auswählen sollten. Wie sollte man es anstellen, dass keiner von ihnen beleidigt war ? Und so beschlossen sie, nachdem sie alle gehört hatten, dass alle Tempel gebaut würden. Für jede Familie einen. Aber es gab in diesem Dorf neunundneunzig Familien und es waren hundert Weise.. Als sie die Entscheidung aller Bewohner gehört hatten, waren die Weisen besorgt. Einer wird also ohne Tempel bleiben und damit auch keine Gaben erhalten. Sie stritten untereinander, welche der Theorien der Gottesanbetung am effektivsten sei, und begannen die Siedlungsbewohner mit in den Streit einzubeziehen. Der Streit entflammte, und das erste Mal in vielen Jahren vergaßen die Bewohner des Dorfes den Zeitpunkt des Gesprächs mit Gott. Sie versammelten sich am vereinbarten Tag nicht wie früher auf der Lichtung.

Weitere drei Jahre vergingen. Um die Siedlung herum standen neunundneunzig majestätische Tempel, nur die Holzhäuser glänzten nicht mehr so neu. Ein Teil des Gemüses war nicht geerntet worden und die Würmer begannen das Obst im Garten zu fressen.

`Das alles kommt daher, dass ihr keinen vollkommenen Glauben habt` verkündeten die Weisen in den Tempeln. `Bringt mehr Gaben in den Tempel, betet und verbeugt euch öfter vor Gott.`

Nur der Weise, der ohne Tempel geblieben war, sprach heimlich mal mit dem einen, dann mit dem anderen:

Ihr habt alles verkehrt gemacht, Leute“. Alle gebauten Tempel haben nicht die richtige Konstruktion. Ihr verbeugt euch nicht richtig in den Tempeln, ihr sprecht nicht die richtigen Worte in euren Gebeten. Ich allein kann euch lehren, wie man jeden Tag mit Gott sprechen muss.“

Sobald es ihm gelungen war, jemanden zu überreden, wurde ein neuer Tempel gebaut, dabei verfiel einer der anderen bestehenden, und erneut versuchte einer der Weisen, der nun keine Geschenke mehr bekam, die anderen heimlich vor den Menschen schlecht zu machen. Es vergingen einige Jahre. Einmal erinnerten sich die Menschen an ihre früheren Versammlungen auf jener Lichtung, als sie Gottes Stimme hörten. Sie kamen erneut auf jener Lichtung, als sie Gottes Stimme hörten. Sie kamen erneut auf die Lichtung zusammen und stellten Fragen in der Hoffnung, dass Gott sie hören und wie früher darauf antworten würde.

`Antworte uns, warum ist es so gekommen, dass unsere Gärten madige Früchte hervorbringen? Warum wäschst nicht jedes Jahr Gemüse in unseren Gärten? Und warum zanken die Menschen miteinander, warum schlagen sie sich und streiten und können dennoch nicht den Glauben, der für alle am besten ist, wählen? Sage uns, in welchem der Tempel, die für dich gebaut wurden, lebst du ?

Gott antwortet lange nicht auf ihre Fragen. Als seine Stimme dann im Raum erklang, war sie nicht fröhlich, sondern eher müde. Und Gott antwortete den versammelten Menschen.

`Meine Söhne und meine Töchter, eure Häuser, die von Gärten umgeben sind, sind heute daher öde, weil ich es nicht schaffe. Es ist von einem Traum alles ursprünglich so erdacht worden, dass ich nur mit euch gemeinsam das Schöne erschaffen kann. Aber ihr habt eich teilweise von eurem Garten und eurem Haus abgewandt. Allein kann ich nichts schaffen, es muss eine gemeinsame Schöpfung sein. Auch möchte ich allen folgendes sagen: Bei euch liegt die Liebe und die Freiheit der Wahl, ich bin bereit, mit dem Traum euren Bestrebungen zu folgen. Aber sagt mir, meine lieben Söhne und Töchter, in welchem der Tempel soll ich wohnen? Vor mir seid ihr alle gleich. Also wo soll ich mich aufhalten, damit niemand gekrängt ist ? Wenn ihr die Frage klärt, in welchem Tempel ich wohnen soll, werde ich eurem Willen folgen.`

So lautete Gottes Antwort an alle, dann verstummte er. Die Menschen in der Siedlung, die einst so herrlich war, streiten sich bis heute. Ihre Häuser sind vernachlässigt und modrig. Die Tempel ringsherum werden immer höher und der Streit heftiger.“

Nun, Anastasia, das war ein etwas märchenhaftes,nicht reales Gleichnis. Die Menschen in jener Siedlung waren schon äußerst dumm. Ist es denn so unverständlich, dass Gott mit jedem den Garten pflegen möchte? Außerdem sagst du, dass diese dummen Menschen in der Siedlung bis heute streiten. Wo befindet sich diese Siedlung, in welchem Land? Kannst du das sagen?“

Wladimir, du und die Menschen verschiedener Länder leben heute in dieser Siedlung.“

Ja? Ja, natürlich, wir! Genau ! Wir streiten nach wie vor, wessen Glaube der bessere ist, und in den Gärten haben wir wurmige Früchte!“

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