PPI

Preuszisches - Presse - Institut

 

Es geht bei diesem Beitrag nicht darum Krieg in welcher Form auch immer zu befürworten oder gar zu rechtfertigen sondern um Klarheit zu schaffen durch das verkünden von Wahrheiten die uns in den Schulen verschwiegen wurden.

 

Wenn die Menschen dieser Länder wie Preuszen, Bayern, Württemberg und Sachsen weiterhin Ihre eigene Geschichte, die des Deutschen Reiches, verurteilen, auch durch Halbwissen, führt das zum Untergang des gesamten Volkes, denn man verurteilt sich schließlich selber damit.

Man sollte also davon ablassen die eigene Geschichte zu verurteilen, also alles was geschehen ist !

Ich persönlich stehe für die Vernichtung aller destruktiven Waffen auf der Erde, mit der Hoffnung in mir das niemals wieder eine Gewalttat von Menschen an Menschen begangen wird und auch nicht an unseren Mitgeschöpfen.

Möge der Sinn des Lebens, unsere Königreiche erfüllen, in FREUDE, WAHRHEIT und LIEBE zu leben !

Thomas von Wedenland

Kaiser des Staatenbundes

 

 

- Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten  -

von Leo Thenn

I n    e i g e n e r   S a c h e

 

Was war der Anlass diese arbeitsaufwendige Serie zu schreiben?

Als im Frühjahr 2005 – 60 Jahre nach Kriegsende – wie auf Kommando alle Medien begannen, den 8.Mai 1945  als „Tag der Befreiung“  zu feiern und zu bejubeln, habe ich beschlossen diese Historik-Serie zu schreiben. Jedem Zeitzeugen, der gegen die Gehirnwäsche der Umerziehung immun geblieben war, sträubten sich 2005 die Nackenhaare. Es war für jeden, der die Wahrheit nur einigermaßen kennt, fast unerträglich zu lesen, zu sehen und zu hören, was die Medien berichteten. Wer an diesem Tag damals 1945 von „Befreiung“ gefaselt hätte, dessen Geisteszustand hätte man sofort untersuchen lassen.

Es gibt nur eine Wahrheit

 

Die Deutschen müssen sich mehr wehren und besser verteidigen

Die vielen Zitate und Kurzberichte in dieser Historik-Serie sind Waffen zur Selbstverteidigung gegen Extrem-Umerzieher und gegen vaterlandslose Gesellen, die Deutschland und uns Deutsche auch heute noch – 61 Jahre nach Kriegsende – an den Pranger der Weltgeschichte stellen u.die Ehre unserer Väter und Großväter beschmutzen.

Wer sich nicht wehrt, macht was verkehrt

 

Kriegsschuld , Kriegsursachen und die wahren Kriegstreiber

Unter der großen Zahl von Historikern, Politikern, Diplomaten, Offizieren, Forschern Militärschriftstellern und Zeitzeugen, die in dieser Serie zu Wort kommen sind viele Ausländer. Ganz besonders von ihnen wird das Deutsche Reich von alleiniger Kriegsschuld nachdrücklich freigesprochen!

Der II. Weltkrieg hatte viele Väter

Deutsche Geschichte

 Es ist erschreckend wie falsch die allermeisten Deutschen über ihre eigene Geschichte der Jahre 1918 – 1945 informiert  sind. Das ist kein  Zufall, das ist im Rahmen der von den Siegern angeordneten Umerziehung so gewollt. („Wath to do with Germany“ 1945. Distributed by Spezial Service Division, Army Service Forces, U.S Army) Anweisungen 1945 für die Re-education (Umerziehung).. Diese Anweisungen wurden in den Jahrzehnten nach dem Krieg von Heerscharen von unterwürfigen und speichelleckenden Deutschen bis heute befolgt und durchgeführt.

Wer die Fakten der Zeitgeschichte nicht kennt , muss alles glauben

 

 

Der Wahrheit die Ehre geben

Solange wir mit historischen Beschönigungen, Verharmlosungen, Verdrehungen, falschen Behauptungen, Viertelwahrheiten, Halblügen und Lügen beschimpft, beleidigt und erpresst werden, sollte jeder Deutsche anhand von Fakten, Zahlen, Daten und Namen in der Lage sein zu widersprechen und die Wahrheit aufzuzeigen und ans Tageslicht zu bringen. Dafür eignet sich diese Historik-Serie ganz ausgezeichnet.

Geschichte fälschen ist noch schlimmer als Wechsel fälschen.

 

Warum kein Buch?

Die Veröffentlichung in Form eines Buches wurde aus verschiedenen Gründen nicht gewählt. Der wichtigste Grund ist dieser:

Aus einem Buch kann man keine guten Fotokopien machen, die man weitergeben kann. Genau das aber soll mit dieser Serie geschehen!

                                                   

Nur das ständige Wiederholen der Wahrheit zwingt die Lüge zum Rückzug.

 

Der spezielle Stil dieser Historik-Serie

Es wird aus einer Vielzahl von Büchern, Broschüren, Zeitungen und sonstigen Veröffentlichungen wortgetreu zitiert. Dabei werden Buchtitel, Verfasser und die Buchseite genannt. Die Verfasser greifen auf sehr viele Quellen zurück, bei einigen sind es weit über hundert. Alles in der Chronologie der historischen Ereignisse. Da jeder Verfasser seinen eigenen Stil hat ist der Lesestoff sehr abwechslungsreich, die Kurz-Zitate sind das sowieso.

Man kann ein ganzes Volk nicht  auf Dauer belügen

Diese Historik-Serie erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, dafür ist dieses Thema zu vielseitig und zu umfassend. Sie kann nur hineinleuchten in viele Zusammenhänge und Hintergründe, sie will aufklären, sie will versuchen, das negative Bild, das von Deutschland und den Deutschen seit Ende des II. Weltkriegs in der Welt und ganz besonders im eigenen Land gezeichnet wurde, in vielen Bereichen zu korrigieren und zurechtzurücken indem sie die Wahrheit aufzeigt und sagt wie es wirklich war damals.

Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.

Jede Lüge braucht viele Lumpen, die sie verteidigen.

 

Der Verfasser Leo Thenn im September 2006

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Antworten auf diese Diskussion

- Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. I

 

Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!

(Friedrich von Schiller 1759 – 1805 )

 

Immer schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.

( Berthold Brecht 1898 – 1956)

 

Von der gesamten deutschen Bevölkerung sind nur wenige Gruppen einer so vollständigen Gehirnwäsche unterzogen worden, wie die Gilde der Historiker.

( Der amerikanische Prof. Harry Elmer Barnes)

 

Das endlose Beschuldigen des deutschen Volkes seit 1945 ist wie das unablässige Schlagen eines erblindeten und gefesselten Körperbehinderten! Den Deutschen hat man durch dauernde falsche Geschichtsdarstellungen alle Argumente zur Verteidigung und Rechtfertigung genommen. So wurden sie geistig gefesselt, verkrüppelt und blind gemacht.

(Josef A. Kofler „Die falsche Rolle mit Deutschland“ S.4)

 

Ich habe das Gefühl, dass das Fernsehen und die Medien den Verstand vieler junger Leute in der Bundesrepublik ruinieren. Der heutigen Generation muss das Schuldgefühl genommen werden, das ihr in der Völkerfamilie so sehr schadet. Die Ehre des deutschen Volkes sollte wiederhergestellt werden.

(US-Botschafter Artur Burns/Bonn 04. Mai 1982)

 

Deutschland schleppt sich seit 1945 in dem würdelosesten Zustand seiner Geschichte dahin. Seit Jahr und Tag leben wir in einer Atmosphäre beständiger Irreführungen und Entstellungen.

(Prof. Dr. Helmut Diwald, Hochschullehrer für Geschichte, „Die Welt“ am 06. März 1982).

 

Unser Hauptwettbewerber im Handel und Verkehr ist heute nicht länger Frankreich, sondern Deutschland. Bei einem Krieg mit Deutschland kämen wir in die Lage, viel zu gewinnen und nichts zu verlieren!

(Am 24. August 1885 in der englischen Zeitung “Saturday Review“. Der Artikel hieß „Our True Foreign Police“)

 

Krieg ist der deutliche Ausdruck des Tatsache gewordenen Daseinskampfes. Wäre morgen jeder Deutsche beseitigt, gäbe es kein englisches Geschäft, noch irgend ein englisches Unternehmen, das nicht wüchse. Macht Euch fertig zum Kampf mit Deutschland, denn Germania esse delendam! (Deutschland muss zerstört werden)

(Am 01. Februar 1896 in der englischen Zeitung „Saturday Review“. Der Artikel hieß „A Biological View of our Foreign Policy“ von Prof. P. Chalmer Mitchell)

Wir wissen, dass seit Jahrzehnten die Bourgeoisie und die drei Lumpen – die Regierungen von England, Frankreich und Russland – Vorbereitungen getroffen haben, um Deutschland anzugreifen.

(Wladimir I. Lenin im Februar 1915)

 

 

“Made in Germany(hergestellt in Deutschland). In England seit 1887 vorgeschriebene Handelsbezeichnung für nach England eingeführte deutsche Waren. Damit sollte ein indirekter Boykott deutscher Waren erreicht werden. Das Gegenteil war der Fall, Made in Germany wurde zum Inbegriff von Qualität in der ganzen Welt.

(Der Neue Brockhaus, Ausgabe 1959 )

 

 

Wir sind wahrscheinlich töricht, wenn wir keinen Grund finden, um Deutschland den Krieg zu erklären, ehe es zu viele Schiffe baut und uns unseren Welthandel wegnimmt.

(Der konservative Parteiführer Lord Balfour zum US-Botschafter Henry White im Jahre 1910)

 

 

Gibt es einen Mann oder eine Frau – ja lasst mich sagen, gibt es ein Kind – das nicht weiß, dass der Samen des Krieges in der modernen Welt der industrielle und wirtschaftliche Wettbewerb zwischen den Nationen ist? Dieses war ein Industrie – und Handelskrieg!

(Der amerikanische Präsident Woodrow Wilson am 05. September 1919, nach dem I. Weltkrieg)

 

 

Dies ist kein Friede, es ist ein Waffenstillstand für die nächsten zwanzig Jahre.

( Der amerikanische Präsident Herbert Hoover (1929-1933) in seinen Memoiren, S. 391)

 

 

Man kann sagen, dass der Friedensvertrag von Versailles den ewigen Krieg organisiert.

(Der französische Historiker Jaques Bainville /1920)

 

 

Wären wir das besiegte Volk und hätten solche Bedingungen auferlegt bekommen, so würden wir, statt uns ruhig auf sie zu verpflichten, unsere Kinder auf einen Vergeltungskrieg vorbereiten. Diese Bedingungen von Versailles waren nicht nur ein Anschlag auf Deutschland, Österreich und andere besiegte Nationen, sie waren ein Anschlag auf das ganze Gewebe der Zivilisation.

(Der Unterhausabgeordnete J.W. Kneeshaw auf dem Parteitag der Laborparty in Scarborough im Jahre 1920)

 

 

So wurde die Saat der Ereignisse, welche die westliche Welt in eine neue Katastrophe im Jahre 1939 stürzte, in ihrer Gesamtheit schon in den Jahren 1918 – 1919 von den Alliierten gesät.

(Der amerikanische Historiker und Diplomat George F. Kennan/1961)

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

  • Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. II

 

Nichts ist geregelt, das nicht gerecht geregelt ist

(Plato, 427 – 347 v. Ch.)

 

Eure Opfer und Taten sind ohne Beispiel. Kein Feind hat Euch überwunden. Ihr habt die Heimat vor feindlichem Einfall geschützt. Erhobenen Hauptes dürft Ihr zurückkehren. Im Namen des Volkes tiefinnigen Dank und nochmals herzlichen Willkommensgruß in der Heimat.

(Rede des Reichskanzlers Friedrich Ebert (SPD) beim feierlichen Einzug der Berliner Truppen am 10.12.1918)

 

Nur die Wahrheit ermöglicht Gerechtigkeit und nur diese den Frieden in der Welt. Die Gegner Deutschlands waren am schrecklichen ersten Weltkrieg schuldig! Doch die Sieger kümmerten sich nicht um Wahrheit und Gerechtigkeit. Im Gegenteil, der Waffenstillstandsvertrag und durch den, auf der Lüge, Deutschland habe den I. Weltkrieg ganz allein verschuldet, basierenden Versailler „Friedensvertrag“ ( in Wirklichkeit ein Unfriedensdiktat), wurde der Unfrieden erst richtig angeheizt.

(Josef A. Kofler „Die falsche Rolle mit Deutschland“, S. 13)

 

Dieser Vertrag ist nach Auffassung der Reichsregierung unannehmbar! So unannehmbar, dass ich heute noch nicht zu glauben vermag, die Erde könne solch einen Vertrag ertragen, ohne dass aus Millionen und Abermillionen Kehlen aus allen Ländern der Welt, ohne Unterschied der Partei, der Ruf erschallt: Weg mit diesem Mordplan!

(Philipp Scheidemann (SPD) deutscher Ministerpräsident im Mai 1919)

 

Deutschland wurde für alle Kriegsschäden verantwortlich gemacht und wurde gezwungen 137 Milliarden Goldmark „Wiedergutmachung“ zu zahlen.

Diese Forderungen waren das Vierfache des damaligen Goldbestandes der Welt!

(Josef Kofler „Die falsche Rolle mit Deutschland“, S. 13)

 

In Wirklichkeit wurde der II. Weltkrieg dem deutschen Volk schon durch den Versailler Friedensvertrag erklärt.

(Dr. Eugen Gerstenmaier (CDU), 1. Präsident des Deutschen Bundestages)

 

Die Geburtsstätte der nationalsozialistischen Bewegung war nicht in München, sondern in Versailles.

(Prof. Dr. Theodor Heuss (FDP), 1. Präsident der Bundesrepublik Deutschland)

 

 

 

 

 

 

 

 

Frankreich hat den Deutschen Demütigungen und Leiden auferlegt, wie die siegreichen Deutschen es nie versuchten. Was wäre 1815 und 1870 aus Frankreich geworden, wenn die Deutschen so verfahren hätten, wie die Franzosen heute mit Deutschland verfahren?(Francesco Nitti, italienischer Ministerpräsident 1919)

 

Das Selbstbestimmungsrecht ist eine schöne Phrase. Jetzt aber, da die Entente gesiegt hat, entscheidet die Gewalt.

(Der tschechische Minister Aloys Rasin, 04.11.1918)

 

Deutschland, das seit Jahren unter der Hungerblockade litt, musste 180 000 Milchkühe und viel anderes Nutzvieh abliefern. Die oberschlesischen, lothringischen und saarländischen Kohlegruben wurden weggenommen. Trotzdem sollten die Deutschen jährlich 43 Millionen Tonnen Kohle abliefern. Das Versailler Unfriedensdiktat enthielt 440 solch grausamer Absätze.

(Josef A. Kofler „Die falsche Rolle mit Deutschland“, S. 14)

 

Die ab 1919 von Deutschland abgetrennten Gebiete haben nach heutiger anerkannter Rechtsauffassung den Status von widerrechtlichen Annexionen.

(Kriegsursachen und Kriegsschuld, von Helmut Schröcke, S. 48)

 

Deutsch – Österreich wird niemals darauf verzichten, die Wiedervereinigung mit dem Deutschen Reich als Ziel seiner friedlichen Politik zu betrachten.

(Der österreichische Staatskanzler Dr. Karl Renner in der Wiener Nationalversammlung am 06. September 1919)

 

Sollte Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnen, dann haben wir diesen Krieg umsonst geführt! (Die Londoner Times im Jahre 1919)

 

Die Aufrechterhaltung der Nahrungsmittelblockade gegen Deutschland bis zum März 1919 – vier Monate nach dem Waffenstillstand – war ein staatspolitisches Verbrechen und ein Verbrechen gegen die Zivilisation überhaupt.

(Charles C. Tansil, S. 64)

 

Deutschland wurde in Versailles ein Frieden aufgezwungen aber das war ein Frieden von Wucherern und Würgern, ein Frieden von Schlächtern. Denn Deutschland und Österreich wurden ausgeplündert und zerstückelt. Man nahm ihm alle Existenzmittel, ließ die Kinder hungern und des Hungers sterben. Das ist ein ungeheuerlicher Raubfrieden!

(Wladimir I. Lenin, im Jahre 1920)

 

Prüft den Vertrag und Ihr werdet finden, dass Völker gegen ihren Willen in die Macht jener gegeben sind, die sie hassen, während ihre wirtschaftlichen Quellen ihnen entrissen und anderen übergeben sind. Wir haben einen Friedensvertrag aber er wird keinen Frieden bringen, weil er auf dem Treibsand des Eigennutzes gegründet ist.

(Der amerikanische Außenminister Robert Lansing am 08. Mai 1919)

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

  • Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. III

 

Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!

(Friedrich von Schiller 1759-1805)

 

Die Weimarer Republik sah sich von Anfang an vor unlösbare wirtschaftliche Probleme gestellt, die zwangsläufig die innere Stabilität gefährden musste.

Die Blockade wurde nach dem Waffenstillstand von 1918 fortgesetzt. Etwa

800 000 Deutsche starben noch nach 1918 den Hungertod! Spekulanten- und Schiebertum machten sich breit. Zu einem besonderen Problem wuchs sich das massenhafte Einströmen von Ostjuden aus, die bald in den Besitz deutscher Namen und deutscher Pässe gelangten. Dies wurde von den Deutschen als Überfremdung und wirtschaftliche Belastung angesehen.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld von Helmut Schröcke, S. 52)

 

Inmitten deutschen Lebens ein abgesondert fremdartiger Menschenstamm, auf märkischem Sand eine asiatische Horde.

(Nach Walter Rathenau H.Splitgerber 1960, S. 8)

 

Die dritte große Aufgabe ist die Korrektur der Ostgrenzen: Die Wiedergewinnung Danzigs, des polnischen Korridors und eine Korrektur der Grenzen in Oberschlesien.

(Reichsaußenminister Gustav Stresemann/Schreiben an den Kronprinzen am 07. September 1925 / U.Walendy 1965, S. 135)

 

Unter dem Vorwand, dass Reparationsleistungen verzögert worden seien, besetzte Frankreich am 01. Januar 1923 mit einer 40 000 Mann starken Besatzungsarmee das Ruhrgebiet und nahm die Schwerindustrie in Beschlag. In den Krupp-Werken wurden 13 Arbeiter erschossen! Die Bevölkerung des Ruhrgebietes trat geschlossen in den passiven Widerstand und in den Generalstreik. Die deutsche Regierung stand diesem Bruch des Versailler Vertrages machtlos gegenüber. Die französische Regierung lehnte jede Verhandlung ab.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld von Helmut Schröcke, S.54)

 

Mit Unterstützung der französischen Besatzungsmacht entstanden örtliche Separatisten - Regierungen im Rheinland und in der Pfalz. Sie scheiterten jedoch am erbitterten Widerstand der Bevölkerung, die allein auf sich gestellt war. Am 12. Februar 1924 stürmte die Bevölkerung von Pirmasens, unter dem Klang der Sturmglocken das Bezirksamt, das von der Separatisten-Regierung besetzt war, zündete es an, erschlug die Separatisten mit Knüppeln und warf die Leichen ins Feuer.

(nach F. Grimm 1931, S.121 – Kriegsschuld /Kriegsgrund v. H. Schröcke, S. 54)

 

 

Separatismus: Abtrennungsversuche vom Deutschen Reich, gefördert von Frankreich und Belgien im Rheinland und in der Pfalz in der Zeit von 1919 – 1924 unter den Namen „Rheinische Republik“ und „Autonome Regierung der Pfälzischen Republik“.

(Der Neue Brockhaus, Ausgabe 1959, S. 604)

 

Die französische und belgische Unterstützung der Separatisten ist ein Wortbruch allerschlimmster Art gegenüber den feierlichen Versicherungen des Versailler Vertrages. Der führende Separatist im Rheinland war Konrad Adenauer der spätere Bundeskanzler.

(Reichskanzler Gustav Stresemann am 25.10.1923 /G. Franz - Willing II 1975, S.281)

 

An Reparationsleistungen war gemäß des Versailler Diktats erstmals 1921 die Zahlung von 1 Milliarde Goldmark fällig. Die deutsche Regierung konnte diese Forderung nur erfüllen, wenn sie an ausländischen Börsen Devisen gegen Papiermark erwarb. Die Folge war, dass der Wert der Papiermark ins Bodenlose sank bis zur Inflation!

(G. Franz - Willing, 1975, S. 119)

 

Die Abwertung der Mark wurde durch internationale Spekulationen ausgenutzt. Ausländer strömten herein, die alles Wertbeständige aufkauften. Wirtschaftszusammenbrüche, Zunahme der Arbeitslosigkeit, eine nationale Verarmung und Verelendung größten Ausmaßes waren die Folge.

(G. Franz – Willing 1975 S. 129)

 

Als weder der Dawesplan vom 29.08.1924 (2,5 Mrd. Goldmark jährlich) noch der

Youngplan vom 15.09.1928 (2,05 Mrd. Goldmark jährlich aber nur noch 0,7 Mrd. Mark in Devisen) erfüllt werden konnten, wurde auf der Konferenz von Lausanne am 16. Juni 1932 das Ende der Reparationszahlungen beschlossen. Es blieb eine Restzahlung von 3 Mrd. Goldmark.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld von Helmut Schröcke, S. 57)

 

Die Weltwirtschaftskrise hatte im Deutschen Reich Millionen von Kurzarbeitern und 6 Millionen Arbeitslose zur Folge, von denen die meisten ausgesteuert waren und von den Familienangehörigen unterhalten werden mussten. Nach Krieg und Inflation griff nun eine unvorstellbare Armut und Verelendung breitester Schichten um sich.

In dieser Zeit wuchs die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) sehr rasch zu einer großen Partei heran.

An ihrem Anfang stand das bekannte Hitler – Zitat: „Und ich beschloss Politiker zu werden“. Die beiden ersten Punkte im Programm der NSDAP lauteten:

 

  1. Wir fordern den Zusammenschluss aller Deutschen auf Grund des Selbstbestimmungsrechtes der Völker zu einem Großdeutschland.

 

  1. Wir fordern die Gleichberechtigung des Deutschen Volkes gegenüber den anderen Nationen, Aufhebung der Friedensverträge von Versailles und St. Germain.

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

  • Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. IV

 

In Deutschland muss die historische Wahrheit erst noch befreit werden.

 

Einige der Bestimmungen des am 28. Juni 1919 zwischen dem Deutschen Reich und den alliierten und assoziierten Mächten unterzeichneten Friedensvertrages:

Teil III (Territoriale Bestimmungen)

Gebietsabtrennungen:

an Frankreich: Elsaß-Lothringen, Saarland bis 1935 unter Völkerbund

an Belgien: Moresnet und Eupen-Malmedy

an Polen: Westpreußen, Posen und Oberschlesien. Danzig unter Völkerbundverwaltung

an Litauen: Memelland ab 1923 (vorher unter Obhut der Alliierten)

an Tschechoslowakei: Hultschiner Ländchen

an Dänemark: Nordschleswig

 

Somit verlor Deutschland: 73 485 qkm Land mit 7 325 000 Einwohnern

( „Das Jahrhundert der Lüge“ von Hugo Wellems, S.87 + 88)

 

Deutschland verlor deshalb von der Jahresförderung an Bodenschätzen:

75 % Zinkerz, 74,8 % Eisenerz, 28,3 % Steinkohle, 7,7 % Bleierz ,4 % Kali

Deutschland verlor deshalb von seiner jährlichen Ernte:

19,7 % Kartoffeln, 18,2 % Roggen, 17,2 % Gerste, 12,6 % Weizen, 9,6 % Hafer

 

Gebietsbesetzungen:

Auf vorläufig 15 Jahre blieben das Saarland und das linke Rheinufer mit den Brückenköpfen Köln, Koblenz und Mainz besetzt.

Die Besatzungskosten hatte Deutschland zu zahlen: Sie betrugen am Ende der Besatzungszeit 3.640 Millionen Goldmark.

(„Das Jahrhundert der Lüge“ von Hugo Wellems, S. 88)

 

Teil VIII (Wiedergutmachung)

An Frankreich und Belgien sind zu liefern:

180 000 Milchkühe, 4000 Stiere, 40 000 Färsen, 700 Zuchthengste

40.000 Stuten und Stutenfüllen, 1200 Schafböcke, 30 000 Schafe

10.000 Ziegen, 15 000 Mutterschweine.

 

Auslieferung der gesamten deutschen Handelsflotte, Auslieferung der deutschen Kabel. Festsetzung aller Schäden durch einen Wiedergutmachungsausschuss. Tilgung innerhalb von 30 Jahren, sofortige Anzahlung von 20 Milliarden Goldmark Kohlelieferungen an Frankreich, Belgien, Italien und Luxemburg von jährlich

43 Millionen Tonnen sowie Millionen von Festmetern Nutzholz.

(„Das Jahrhundert der Lüge“ von Hugo Wellems, S. 88)

 

( Teil VII ( Strafbestimmungen )

Öffentliche Anklage Kaiser Wilhelms II. und einer Anzahl weiterer führender Persönlichkeiten als „Kriegsverbrecher“ und deren Auslieferung an einen Gerichtshof.

Die entsprechende Passage in den Bestimmungen lautete:

„Die alliierten und assoziierten Mächte stellen Wilhelm II. von Hohenzollern, vormaligen Kaiser von Deutschland, wegen schwerster Verletzung des internationalen Sittengesetzes und der Heiligkeit der Verträge unter öffentliche Anklage. Die deutsche Regierung räumt den alliierten und assoziierten Mächten die Befugnis ein, die wegen eines Verstoßes gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges angeklagten Personen vor ihre Militärgerichte zu ziehen“.

Teil VIII (Wiedergutmachung)

Um ihre materiellen Wiedergutmachungsforderungen zu legitimieren, setzten die Siegermächte an die Spitze dieser Bestimmungen des Versailler Vertrages den berühmt-berüchtigten „Kriegsschuldartikel“.

Artikel 231: Die alliierten und assoziierten Mächte erklären und Deutschland erkennt an, dass Deutschland und seine Verbündeten für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, welche die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch den Angriff Deutschlands u. seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben.“

Teil V (Abrüstung und Militär)

Abschaffung der Wehrpflicht, Auflösung des Generalstabs, langdienendes Söldnerheer mit 100 000 Mann. Auslieferung aller U-Boote.

Beschränkung der Marine auf 6 Linienschiffe, 6 kleine Kreuzer, 12 Zerstörer, 12 Torpedoboote, Peronal auf 500 Offiziere und 15 000 Mann. Verbot des Unterhaltes von Luftstreitkräften. Überwachung der deutschen Aufrüstung durch eine internationale Militärkommission.

 

Weitere Territoriale Bestimmungen

Enteignung der deutschen Kolonien:

Deutsch-Südwestafrika (Windhuk) + Deutsch-Ostafrika (Dar es- Salam)

+ Kamerun (Buea) + Togo (Lome) + Deutsch - Neuguinea (Rabaul) + Samoa (Apia) + Kiautschou (Tsingtau)

 

Verbot des Anschlusses von Deutsch-Österreich an das Deutsche Reich Entmilitarisierte Zone: Deutschland darf auf dem linken Rheinufer und in einer

50 km breiten neutralen Zone auf dem rechten Rheinufer keine Befestigungen u. keine militärischen Streitkräfte unterhalten.

(„Das Jahrhundert der Lüge“ von Hugo Wellems, S. 87 – 90 )

 

Wie kann sich eine Macht wie die Vereinigten Staaten von Amerika – ich kann für keine andere sprechen – nach Unterzeichnung dieses Vertrages, 3000 Meilen über den Ocean zurückziehen und ihrem Volk berichten, dass eine Friedensregelung für die Welt geschaffen sei, wenn diese Elemente enthält, die man nicht für dauerhaft stabil ansehen kann. Ich kann es nicht !

(Der amerikanische Präsident Woodrow Wilson, 1919 )

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

  • Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. V

 

In allen Kulturen und Religionen ist die Wahrheit einer der obersten Werte

 

Die Lasten, die der Versailler Vertrag den Deutschen auferlegt, sind so außerordentlich u. das spätere Entgegenkommen der Sieger ist so gering, dass daran die junge Demokratie in Deutschland scheitert. Die Zwangsabgaben an Maschinen, Nahrungsmitteln, Kohle, Düngemitteln und Devisen führen zur Verelendung weiter Schichten der Bevölkerung, dass jede Partei und jeder Politiker, die Linderung versprechen mit Wahlerfolgen rechnen kann. Die NSDAP wird davon profitieren.

(„ Der Krieg der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze - Rhonhof, S. 70)

 

Während nach Kriegsende, die große Masse des deutschen Volkes hungerte, fror und darbte, blühte in Deutschland ein Literatentum auf, das sich antimilitaristisch gab und die soldatischen wie die nationalen Tugenden verächtlich machte, dabei aber die Auflösung jeder Ordnung im Sinne hatte u. das Bild einer von sittlicher Enthemmung- und krassem Materialismus geprägten Gesellschaft zeichnete.

Dazu gesellte sich eine dünne Schicht von Spekulanten, Schiebern und Kriegsgewinnlern, die in Saus und Braus lebten. Die oftmals gerühmten „Goldenen Zwanziger“ oder „Golden Twentieth“ waren für diese Gruppe sehr wohl zutreffend nicht aber für die große Masse der Deutschen.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S. 64)

 

Wir Sozialdemokraten wollen nicht nur die heutigen Nationalcharaktere nicht erhalten, wir arbeiten geradezu an ihrer Zerstörung. Wir wollen aus dem Deutschen etwas Undeutsches machen.

(Josef Strasser, „ Arbeiter und Nation“, Reichenberg 1912, S.46 u. 60 /Josef Strasser war ein österreichischer Parteitheoretiker)

 

Die kommende Revolution in Deutschland wird für das Proletariat in Europa und in Amerika eine größere Bedeutung haben als der Sieg der russischen Revolution vor sechs Jahren. Der Sieg des deutschen Proletariats wird ohne Zweifel das Zentrum der kommunistischen Weltrevolution aus Moskau nach Berlin versetzen.

(Brief von Josef Stalin, abgedruckt in „Rote Fahne“ am 10.10.1923)

 

Wie sicher sich die bolschewistisch geprägte Linke ihres Sieges damals glaubte, wurde deutlich, als am 30.08.1932 die kommunistische Abgeordnete Klara Zetkin als Alterspräsidentin, in ihrer Eröffnungsrede des Reichstages ihre Hoffnung aussprach, an dieser Stelle bald den ersten Rätekongress Sowjetdeutschlands eröffnen zu können. Nach Auffassung der Nationalsozialisten hatte das gesamte bürgerliche Lager den totalen Machtanspruch der Kommunisten völlig unterschätzt.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld von Helmut Schröcke, S. 58)

Von November 1918 bis Ende 1923 fanden mehr als 20 kommunistische Revolten und Aufstände statt, die alle von der Reichswehr und den Freikorps niedergeschlagen wurden. Die Wichtigsten waren:

Januar 1919 in Berlin mit 156 Toten

März 1919 in Berlin mit 1.200 Toten

April 1919 in München mit 715 Toten

März 1920 im Ruhrgebiet + im Vogtland mit 3.000 Toten

Herbst 1923 in Hamburg + Mitteldeutschland mit 108 Toten

 

Dass der Kapp-Putsch 1920 in Berlin und der Putsch von Hitler und Ludendorff am 9. November 1923 (Marsch zur Feldherrnhalle) eine ungleich geringere Gefahr für den deutschen Staat darstellten als die kommunistische Revolution und jeweils nicht mehr als 20 Tote forderten, wird heute häufig übersehen.

(G.Franz-Willing 1975)

 

Es kämpften die alten Soldaten in den Freikorps in Berlin, Sachsen und Bayern gegen den roten Terror, am Annaberg in Schlesien gegen die Poleneinfälle sowie außerhalb des Reichs in den baltischen Staaten und in Finnland gegen den Bolschewismus. Im Inneren des Reichs kämpfte neben Reichswehr und Polizei auch die SA, die sich anfangs aus alten Soldaten rekrutierte, gegen den Herrschaftsanspruch des Marxismus. Dieser Kampf gegen die kommunistische Herrschaft auf den Straßen, die ja zum inneren Zusammenbruch des Kaiserreichs geführt hatte, war unerbittlich und wurde nur durch große Zähigkeit, Opferbereitschaft und Idealismus gewonnen. Daran hatte die SA einen hervorragenden Anteil. Die bürgerlichen Parteien standen bar jeden Willens zum Handeln abseits.

(G. Franz-Willing, 1975)

 

Der SA (Schutz – Abteilung) standen mindestens zwei paramilitärische Organisationen der Linken gegenüber, das Reichsbanner und der Rotfrontkämpferbund, der 130 000 Mann stark war (1928) und von Ernst Thälmann geführt wurde. Praktisch herrschte ein permanenter Bürgerkrieg, wobei die SA bedeutend höhere Verluste hatte als die andere Seite. Bis 1933 waren es etwa 400 Tote und 40 000 Verletzte.

Eine Folge dieser Auseinandersetzungen war, dass die NSDAP bei der Reichstagswahl am 31. Juli 1932 von den 608 Sitzen des Reichstages 230 Sitze erreichte (37,8 %) gegenüber 107 Sitzen (17,6 %) bei der Wahl im Jahre 1930.

Die Wahl des Reichspräsidenten im Jahre 1932 brachte die Entscheidung für Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg.

Hindenburg: 19,35 Mio. Stimmen Hitler: 13,41 Mio. Thälmann: 3,70 Mio.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld von Helmut Schröcke, S. 59 ü 61)

 

 

Man soll nicht vergessen und sich nicht ausreden lassen, dass der Nationalsozialismus eine enthusiastische, funkensprühende Revolution, eine Volksbewegung mit einer ungeheuren seelischen Investierung von Glauben und Begeisterung war.

(Thomas Mann, Tagebucheintragung vom 17. Juli 1944)

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

  • Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. VI

 

Nichts auf dieser Welt ist so gefürchtet und gehasst wie die Wahrheit

 

Die Deutschen Reichskanzler nach dem I. Weltkrieg in der Weimarer Republik. Sie wurden vom Reichspräsidenten ernannt und entlassen.

 

Scheidemann Sozialdemokraten 13.02.1919 - 20.06.1919

Gustav Bauer Sozialdemokraten 21.06.1919 - 26.03.1920

Hermann Müller Sozialdemokraten 27.03.1920 - 08.06.1920

Fehrenbach Zentrum 21.06.1920 - 04.05.1921

Wirth Zentrum 10.05.1921 - 14.11.1922

Cuno Parteilos 22.11.1922 - 12.08.1923

Stresemann Deutsche Volksp. 13.08.1923 - 23.11.1923

Marx Zentrum 30.11.1923 - 15.12.1924

Luther Parteilos 15.01.1925 - 12.05.1926

Marx Zentrum 17.05.1926 - 12.06.1928

Hermann Müller Sozialdemokraten 29.06.1928 - 27.03.1930

Brüning Zentrum 30.03.1930 - 30.05.1932

von Papen Parteilos 01.06.1930 - 17.11.1932

von Schleicher Parteilos 04.12.1932 - 28.01.1933

 

Der Reichskanzler und die Reichsminister waren vom Vertrauen des Reichstags abhängig. Die reguläre Amtszeit betrug vier Jahre.

(Quelle: Der Neue Brockhaus, Ausgabe 1959)

 

Nachkriegsdeutschland wird von Reparationen in Geld, in Natural – und Sachleistungen so stranguliert, dass die Not für jedermann im Lande deutlich spürbar ist. Dazu kommen die Verluste an Territorien und an Menschen. Die Ausgliederung von 7 Millionen Menschen aus dem Deutschen Reich und die Grenzen neuer Staaten trennen Millionen von Familien auf unbestimmte Dauer.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhoff, S. 75)

 

Die Parteien im Reich von ganz links bis ganz rechts und die Bevölkerung streben nach einer generellen Revision des Versailler Vertrages. Als die Siegermächte dem Deutschen Reich und damit den demokratischen Kräften der jungen Republik zehn Jahre lang in dieser Frage substantiell so gut wie nicht entgegenkommen, sinkt das Vertrauen der Bevölkerung in die Handlungsfähigkeit der Demokraten. Es sind die radikalen Arbeiterparteien, die daraus Vorteile ziehen, die Kommunistische Partei und die Nationalsozialistische Arbeiterpartei.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhof, S. 76)

 

 

 

Wir erklären feierlich, dass wir im Falle unserer Machtergreifung alle sich aus dem Versailler Vertrag ergebenden Verpflichtungen für null und nichtig erklären werden.

(Im Zentralorgan der KPD „Die Rote Fahne“, am 24. August 1930)

 

Von 1926 bis 1933 formierten sich im Zeichen eines schwelenden Bürgerkrieges die beiden radikalen Gruppen, welche die absolute Macht erstrebten, KPD und NSDAP. Der Ausgang dieses Wettkampfes war nicht so eindeutig vorauszusehen, wie es später nach der totalitären Machtübernahme den Augenschein hatte. Oft genug stand der weitere Verlauf der innerdeutschen Entwicklung auf des Messers Schneide!

(„Zeitgeschichte in Zitaten“, von Wolfgang Henning, S.11)

 

Die Persönlichkeit des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg gab der Weimarer Republik nach außen Ansehen und Autorität. Zugleich vollzog sich in seiner Beurteilung ein bezeichnender Wandel: Für die Linksparteien wurde aus dem „blutbefleckten Massenmörder“ des ersten Weltkriegs die „verehrungswürdige Gestalt des greisen Präsidenten“, während die Rechtsparteien aus ihrer Enttäuschung über die verfassungstreue Haltung ihres früheren Idols keinen Hehl machten.

(„Zeitgeschichte in Zitaten“ von Wolfgang Henning, S. 12)

 

Ein folgenschweres, politisches Fehlverhalten der Sozialdemokraten in der Weimarer Zeit lag in ihrer negativen, sogar feindlichen Einstellung zur Reichswehr. Sie überwanden niemals das Misstrauen, das sie gegen den „Militarismus“ der Kaiserzeit hegten, und übertrugen ihre Ablehnung auch auf den Gründer der neuen Reichswehr, Generaloberst von Seekt.

(„Zeitgeschichte in Zitaten“, von Wolfgang Henning, 15)

 

Historiker unserer Zeit neigen dazu, Begriffe wie „Kampf um die Macht“ oder „Machtergreifung“, mit einem spöttischen Unterton zu verwenden. Dabei kann das politische Ringen in den Jahren vor 1933 nicht treffsicherer bezeichnet werden. Sie übersehen dabei einen Tatbestand, der in der bisherigen Geschichtsschreibung über jene Jahre, zu kurz gekommen ist: Die Hitlerbewegung trat nicht als eine Partei im üblichen Sinne auf. Sie formierte sich schon während des Kampfes um die Macht als neuer Staat mit einem funktionierenden Apparat und einer Mitgliederschaft, die in ihrem Einsatz für das „Dritte Reich“ oft einen Ausgleich für ihre bedrückenden persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sah. Vor allem stand die Regierung verständnislos der Begeisterung einer Jugend gegenüber, der man ein Ideal anzubieten selber versäumt hat.

 

In diesen Jahren ging offensichtlich den „Herrschenden das Gefühl dafür verloren, dass ihre eigenen Massenorganisationen mit imponierenden Mitgliederzahlen wie das „Reichsbanner“ oder wie die Gewerkschaften ihre Aktionsfähigkeit immer mehr verloren. So vollzog sich damals der Aufmarsch der Feinde der Weimarer Republik fast ungestört.

(„Zeitgeschichte in Zitaten“ von Wolfgang Henning, S. 30)

 

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

  • Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. VII

 

Geschichte fälschen ist schlimmer als Wechsel fälschen

 

Die Revolution von 1918 hatte Verhältnisse eingeleitet, die heute gerne als die „Goldenen 20-er Jahre“ angesehen werden, aber eine der Ursachen, wenn nicht sogar die Hauptursache dafür waren, dass die Weimarer Republik von immer größer werdenden Teilen der Bevölkerung abgelehnt wurde und letztlich scheiterte. Sie waren auch die Hauptursache dafür, dass die mit dem Friedensdiktat von Versailles übergestülpte Demokratie nach westlichem Muster von immer mehr Bürgern für untauglich gehalten wurde, die großen nationalen Aufgaben zu meistern. Sie waren auch die Hauptursache dafür, dass eine reale Gefahr einer kommunistischen Revolution entstehen konnte.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“, von Helmut Schröcke, S. 65)

 

Die Zahl der Insolvenzen und Firmenzusammenbrüche 1930 und 1931 steigt in großen Sprüngen und mit ihr die Zahl der Menschen ohne Arbeit. Zum Jahreswechsel 1931-32 übersteigt die Zahl der Arbeitslosen die Marke von 6 Millionen.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 72)

 

In den 20-er Jahren ist „Versailles“ von einer ungeheuren Sprengkraft, welche die junge Republik von Weimar von innen her zerstört. Die in Versailles beschlossene Plünderung des besiegten Deutschlands, die Vertreibung und die Arbeitslosigkeit von Millionen Menschen und die Not, die daraus erwächst, führen nach zehn hoffnungslosen Jahren zu einer Radikalisierung breiter Massen.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 73)

 

Noch nie ist ein ernstlicher und dauerhafter Friede auf die Ausplünderung, die Quälerei und den Ruin eines besiegten Volkes begründet worden.

(Der italienische Ministerpräsident Nitti im Jahre 1923)

 

In der Weimarer Republik bildete sich ein Nährboden für Schieber- und Spekulantentum, wie es in Deutschland bis dahin unvorstellbar gewesen war! Dessen Verfilzung mit der Politik und hier vor allem mit den Linksparteien führte zu einem Skandal nach dem anderen.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“, von Helmut Schröcke, S. 64)

Es gibt heute Verbrechen gegen die Allgemeinheit, deren Ahndung sich mit Rücksicht auf die ziffernmäßig stärkste Partei der Sozialdemokraten verbietet. Wir sind hier an einem Punkt neudeutscher Rechtspflege angelangt, den der Laie gewiss nie woanders als in einem tiefen Sumpf suchen würde.

(Schlesische Zeitung am 2.Juli 1926)

 

Karl Marx hatte im kommunistischen Manifest das Ziel formuliert, alle bestehenden Ordnungen zu zerstören:“....Die Aufhebung der Familie....die Familie der Bourgeois fällt natürlich weg....Wir heben die trautesten Verhältnisse auf, indem wir anstelle der häuslichen Erziehung die gesellschaftliche setzen....Die Arbeiter haben kein Vaterland.... Der Kommunismus schafft die ewigen Wahrheiten ab, er schafft die Religion ab, die Moral.....“

(„Karl Marx“ Ausgabe 1969, S. 66 f)

Walter Rathenau von der zukünftigen Rolle der Linksintellektuellen als geistige Träger einer proletarischen Diktatur in Deutschland völlig überzeugt: „Die bolschewistischen Idee ist durchaus lebensfähig. Der Bolschewismus wird bei uns methodisch und organisiert sein, wie es das Kaisertum war. Jeder von uns wird dort an seinem Platz stehen. Die Intellektuellen werden dabei die glühendsten Verfechter und sie werden es sein, die den deutschen Zukunftsstaat aufbauen“.

(Interview am 28.09.1920 bei der französischen Zeitung La Liberte)

 

Der Reichstag war nicht mehr arbeitsfähig. Der Kampf auf der Straße tobte weiter, Aufrufe zum Generalstreik und zum offenen Kampf mit dem Ziel der Errichtung der Diktatur des Proletariats wurden massenhaft verteilt, Plakate geklebt und Parolen an die Hauswände geschrieben. Im Berlin-Sportpalast sprach Ernst Thälmann (KPD) u. warb für eine kommunistische und bolschewistische Revolution in Deutschland wie am 7.11. 1917 in Russland geschehen.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“, von Helmut Schröcke, S. 73)

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht waren die radikalsten Vorkämpfer für ein bolschewistisches Deutschland. Sie wurden am 15.1.1919, bei einem missglückten Aufstand von Freikorps gefangengenommen und ohne Verfahren sofort erschossen

Bei einer Durchsuchung des Zentralsitzes der KPD im Liebknecht-Haus in Berlin fand man eine Liste mit den Namen von Politikern, die bei einer kommunistischen Revolution liquidiert werden sollten, wie die Zarenfamilie.

(F.v. Papen 1952, S. 303)

Am 30. Januar 1933 ernannte Staatspräsident Paul von Hindenburg den Führer der stärksten politischen Partei (NSDAP) Adolf Hitler zum Reichskanzler.

Bei dem Ergebnis einer kurz vorhergehenden Wahl fielen 341 von 647 Sitzen an die NSDAP und die Deutschnationalen (52,7 Prozent!). Dies bestätigte, dass die Mehrzahl des deutschen Volkes in einer starken autoritären Staatsführung die einzige Möglichkeit sah, die politischen und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu überwinden.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“, von Helmut Schröcke, S. 73 + O. Meissner, 1950 S. 280)

 

Ebenfalls am 30.Januar 1933 hatten von Papen (Reichskanzler 1930 – 1932) und Staatssekretär O. Meissner der Reichsregierung Vorschläge für ein Ermächtigungsgesetz vorgelegt. Dieses Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Staat wurde vom Reichstag am 23. März 1933 mit weit mehr als der erforderlichen Zweidrittelmehrheit beschlossen, nur die SPD stimmte dagegen. Das Gesetz übertrug die Zuständigkeit der Gesetzgebung für 4 Jahre neben dem Reichstag auf die Reichsregierung. Abgesehen von den Rechten des Reichspräsidenten konnte die Reichsregierung (Reichskanzler) von nun an Gesetze erlassen, und dies auch wenn diese von der Verfassung abwichen.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“, von Helmut Schröcke, S. 73)

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

  • Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. VIII

 

„Wenn Hitler Erfolg hat, bekommt er in den nächsten fünf Jahren den europäischen Krieg“

(Lord Vansittard im Jahre 1933)

 

Der Großteil der internationalen Presse reagierte unverhältnismäßig scharf auf den Regierungsantritt Hitlers. Die damals auflagenstärkste Zeitung der Welt, der „ Daily Express“ , veröffentlichte am 24.03.1933 eine jüdische Kriegserklärung:

„ Das israelische Volk der ganzen Welt erklärt Deutschland wirtschaftlich und finanziell den Krieg... 14 Millionen Juden stehen wie ein Mann zusammen... in einem heiligen Krieg... Ganz Israel in der gesamten Welt schließt sich zusammen, um den Wirtschafts- und Finanzkrieg gegen Deutschland zu erklären... kauft keine deutschen Waren...

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S. 73 + 74)

 

Regierungserklärung von Adolf Hitler am 17. 3.1933:

Deutschland ist bereit auf Angriffswaffen zu verzichten, wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraumes die gerüsteten Nationen diese Angriffswaffen vernichten und von einer internationalen Konvention ihre Anwendung verboten wird.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.74)

 

Adolf Hitler zu seiner Revisionspolitik am 17. 5.33 vor dem Reichstag:

Es könnte nach Beendigung des großen Krieges keine höhere Aufgabe für eine wirkliche Friedenskonferenz geben, als eine Neugliederung und Neuordnung der europäischen Staaten vorzunehmen. Je klarer durch diese Regelung die Volksgrenzen sich mit den Staatsgrenzen decken, um so mehr müssten damit eine Reihe von künftigen Konfliktsmöglichkeiten aus der Welt geschafft werden.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.75)

 

Infolge der ablehnenden Haltung Frankreichs vertagte sich die Abrüstungskonferenz. Nach dem Wiederzusammentritt am 14.10.1933 machte aber Mac - Donald Vorschläge, die für Deutschland weit hinter denen der Frühjahrskonferenz zurückblieben. Daraufhin erklärte die Reichsregierung den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund. Eine Volksabstimmung erbrachte 92 % Zustimmung für diese Regierungspolitik.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.75)

 

Deutschland versuchte am 18.12.1933 ein weiteres Mal, zu einer annehmbaren Regelung mit den Westmächten zu gelangen, und bot in einem Memorandum die Begrenzung des Heeres auf 300 000 Mann an. Auch dieser Vorschlag wurde von Frankreich abgelehnt. Nach verschiedenen englischen Bemühungen scheiterte die Abrüstungskonferenz endgültig, als sich die Franzosen mit einer Note vom 17.4.1934 weigerten, einer deutschen Wiederbewaffnung zuzustimmen.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.75)

 

 

Das Scheitern der Abrüstungskonferenz hatte sofort Beschlüsse zur Aufrüstung zur Folge. In den USA zur Vergrößerung der Flotte um 360 000 BRT (Bruttoregistertonnen), in England zum Aufbau von 42 Luftgeschwadern, in Polen zur Einführung der Wehrdienstpflicht. Unmittelbar nach Abschluss des Versailler Vertrages hat Frankreich damit begonnen, das militärische Bündnissystem der kleinen Entente aufzubauen, eine erneute Einkreisung Deutschlands.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.76)

 

In einer Versammlung sagte Hitler 1935 zur Aufrüstung der Sieger:

„Eine mittlere Granate kostet 3 500 Mark. Ein kleines Eigenheim für eine Arbeiterfamilie kostet auch 3 500 Mark. Wenn ich aufrüste, brauche ich mindestens 10 Millionen Granaten. Sie werden dann in den Arsenalen liegen und niemand wird mir dafür dankbar sein. Wenn ich aber 10 Millionen Arbeiterwohnungen bauen lasse, werde ich mir den Dank des Großteiles meines Volkes sichern. Wie sollte ich da nicht wünschen, dass die andern abrüsten, um mir die Aufrüstung zu ersparen? Aber inmitten eines bis an die Zähne bewaffnetes Europas kann Deutschland nicht unbewaffnet bleiben. „

( O. Abetz, Köln 1951)

 

Am 02. August 1934 starb der deutsche Reichspräsident Paul von Hindenburg. Das Kabinett beschloss die Vereinigung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers. Dazu wurde zur Billigung auf ausdrücklichen Wunsch von Reichskanzler Hitler eine Volksabstimmung abgehalten. „...Tief durchdrungen von der Überzeugung, dass die Staatsgewalt vom Volke ausgeht und von ihm in geheimer Wahl bestätigt sein muss, bitte ich Sie (den Innenminister), den Beschluss des Kabinetts unverzüglich dem deutschen Volk zur freien Abstimmung vorlegen zu lassen.“ Die Abstimmung erbrachte am 18.August 1934 eine Zustimmung von 89,9 Prozent.

(M. Domarus 1, 1988, S. 431)

 

Am 14.02.1935 hatte Hitler vorgeschlagen, die Verhandlungen über Sicherheits- und Rüstungsfragen mit England und Frankreich fortzusetzen. Im Jahr 1934 hatte die Tschechoslowakei die Wehrdienstzeit auf zwei Jahre erhöht. Aber erst eine von England am 01. März 1935 beschlossene weitere Aufrüstung und die von Frankreich am 06. März 1935 beschlossene Erhöhung der Wehrdienstzeit auf zwei Jahre waren für die deutsche Reichsregierung Anlass zur Einführung der allgemeinen Wehrpflicht mit einjähriger Dienstzeit am 16. März 1935.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.77)

 

Nach Verhandlungen gelang es dem deutschen Sonderbotschafter von Ribbentrop, mit England Übereinkunft über ein Flottenabkommen zu erzielen. Der am 18. Mai 1935 geschlossene Vertrag legte die Höchststärke der deutschen Flotte mit 35 Prozent der englischen Flotte fest. Mit diesem Abkommen wurde das Versailler Diktat in einem wesentlichen Punkt revidiert. Damit waren auch die Vorwürfe, die deutsche Aufrüstung würde einen Bruch des Versailler Vertrages darstellen, gegenstandslos geworden.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.77)

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

  • Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. IX

 

„Sollte Deutschland in den nächsten fünfzig Jahren wieder Handel zu treiben beginnen, so haben wir diesen Krieg umsonst geführt.“

(Winston Churchill im Jahre 1919)

 

Deutschland verliert mit dem Versailler Vertrag eine nicht geringe Zahl von deutsch bewohnten Regionen an den Rändern des alten Deutschen Reiches. Österreich bleibt nur als Rumpf des Habsburger Reiches mit dem deutschsprachigen Kern des früheren Vielvölkerstaates erhalten. Das Saarland wird zunächst für 15 Jahre unter die Verwaltung des Völkerbundes gestellt. Das neue Polen übernimmt die Herrschaft über zwei Millionen Deutsche. Zur neugeschaffenen Tschechoslowakei gehören über dreieinhalb Millionen Deutsch-Böhmen, die sich seit Anfang des Jahrhunderts Sudetendeutsche nennen. Zum Versailler Diktat gehört auch die Räumung einer Reihe deutscher Grenzregionen von deutschem Militär.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 81)

 

Der Anschluss des Saarlandes an das Deutsche Reich:

Im Saarland, das unter der Verwaltung des Völkerbundes stand, sollte nach 15 Jahren durch eine Volksabstimmung entschieden werden ob es auf Dauer französisch, selbständig oder wieder deutsch wird.

Am 13. Januar 1935 wird unter der Aufsicht des Völkerbundes gewählt.

90,8 Prozent der Saarländer votieren für den Anschluss an das Deutsche Reich, 8,8 Prozent für die Selbständigkeit der Saar und 0,4 Prozent für den Anschluss an Frankreich. Dieser erste Anschluss fiel Hitler sozusagen in den Schoß.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 82)

 

Die nächste „Fessel von Versailles“, die Hitler abstreift, ist die Entmilitarisierung des deutschen Rheinlandes. Die von Locarno erhoffte Entspannung zwischen Frankreich und Deutschland stellt sich nicht ein. (Sicherheitspakt von Locarno vom 16. Oktober 1925, zwischen Deutschland, England, Frankreich, Belgien, Italien, Polen und Tschechoslowakei)

Der Unterzeichnung des Französisch-sowjetischen Vertrages am 2. Mai 1935 geht eine Monate dauernde diplomatische Auseinandersetzung zwischen Paris und Berlin voraus, an der mittelbar auch die Garantiemächte des Locarno-Paktes ihren Anteil haben. Im April 1935 warnt der britische Außenminister Simon die französische Regierung vor einer Unterzeichnung. Am 25. Mai 1935 übersendet die deutsche Regierung der französischen ein Memorandum, in dem sie geltend macht, dass der neue sowjetisch - französische Vertrag im Widerspruch zu Artikel 16 der Völkerbundsatzung steht und nach deutscher Auffassung den Locarno-Vertrag verletzt. Die französische Regierung widerspricht. Im Januar 1936 bietet die deutsche Regierung Paris einen deutsch – französischen Nichtangriffs-Pakt an, die französische Regierung lehnt ab

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 85-88)

 

 

Die deutsche Wehrhoheit im Rheinland:

Am 7. März 1936 lässt Hitler 19 Wehrmachtsbatallione in die entmilitarisierte Zone einmarschieren. Hitler verletzt mit diesem Handeln die Verträge von Locarno und Versailles. Doch er schafft damit auch die Voraussetzung für die Verteidigungsfähigkeit des Deutschen Reiches nach Westen. Am 14. März 1936 tritt der Rat des Völkerbundes zusammen um über den deutschen Bruch des Versailler Vertrages zu beraten. Nach sieben Tagen der Beratung erklärt der Völkerbund, dass Deutschland den Artikel 43 des Versailler Friedensvertrages verletzt hat. Doch er verlangt weder den Rückzug der ins Rheinland einmarschierten deutschen Truppen noch erlässt er Sanktionen.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 90)

 

 

Der Anschluss Österreichs:

„Deutsch-Österreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik“

(Einstimmiger Beschluss der Nationalversammlung in Wien 1918)

 

Lasst Österreichs Bürger frei abstimmen und sie werden mit 99 von Hundert Stimmen, die Wiedervereinigung mit Deutschland beschließen“.

(Der Führer der Sozialdemokraten am 12. November 1928 in einer Rede)

 

Die 20er Jahre sind auch für Österreich bitter und arm. Die Lebenshaltungskosten steigen, die Nahrungsmittel werden knapp, die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 800 000.

Die sozialdemokratische Partei unter Dr. Renner wird abgelöst von einer Koalition aus klerikalen Kräften u. Liberalen unter Monsignore Dr. Seipel. Auch diese Regierung kann die ökonomischen Probleme nicht lösen. Im Jahre 1931 versucht man eine Österreichische Wirtschafts- und Zollunion zu gründen als Grundstein für eine spätere Vereinigung. Am 24. März 1931 wird die deutsch-österreichische Wirtschafts- und Zollunion mit dem „Wiener-Protokoll“ besiegelt. Aus Paris, London, Prag und Rom hagelt es Proteste. Die nächsten Jahre sind in Österreich politisch ähnlich turbulent wie im Deutschen Reich. Am 21. Mai 1932 übernimmt der christlich-soziale Engelbert Dollfuß die österreichische Regierung. Bei einer Parlamentskrise wird er am 15. März 1933 vom Nationalrat abgesetzt. Dollfuß lässt jedoch das Parlamentsgebäude von der Polizei besetzen und den Nationalrat nie mehr tagen. Damit herrscht seit 1933 auch in Österreich kein Parlament mehr sondern ein Diktator.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 98 + 99 )

 

Im Mai 1933 untersagt Dollfuß erst die für diesen Monat vorgesehenen Nationalratswahlen, dann verbietet er die Kommunistische und im Juni die Nationalsozialistische Partei in Österreich. Im September werden sogenannte „Anhaltelager“ zur Inhaftierung politischer Gegner eingerichtet. Sie entsprechen den Arbeitslagern (Konzentrationslagern), die im gleichen Jahr in Deutschland eingerichtet werden. Im Februar 1934 erfolgt eine Polizeiaktion, um den Kampfverband der Sozialdemokraten, den „Schutzbund“ zu entwaffnen. Es kommt zu Straßenkämpfen in Linz und Wien. Dann wird die sozialdemokratische Partei verboten und die Freien Gewerkschaften werden aufgelöst.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 90)

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

  • Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. X

 

In Zeiten des universalen Betrugs ist ein revolutionärer Akt die Wahrheit zu sagen.

(George Orwell, 1903 – 1950)

 

Der Anschluss Österreichs (Fortsetzung von Blatt IX)

Am 25.Juli 1934 soll Bundeskanzler Dollfuß während einer Kabinettsitzung festgenommen werden. Dollfuß flieht mit einer Gruppe von Personen durch die Gänge seines Kanzleramts und wird versehentlich erschossen. Der Todesschütze und mit ihm 12 weitere Putschisten werden zum Tode verurteilt und bald hingerichtet.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ Gerd Schultze – Rhonhof, S. 101)

 

Auf Engelbert Dollfuß folgte Kurt von Schuschnigg als Bundeskanzler (1934 – 1938). Am 11.Juli 1936 unterzeichnen Bundeskanzler Schuschnigg und der deutsche Sondergesandte für Österreich von Papen ein Deutsch-Österreichisches Abkommen über die Normalisierung und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Staaten. Deutschland erkennt darin die „volle Souveränität des Bundesstaates Österreichs an und Österreich bekennt sich ausdrücklich dazu ein deutscher Staat zu sein. Hitler kommentiert das Abkommen gegenüber dem Führer der österreichischen Nationalsozialisten Josef Leopold mit den Worten: „Dieses neue Abkommen nehme ich sehr ernst. Die österreichischen Nationalsozialisten müssen eine mustergültige Disziplin bewahren und den Anschluss als eine innerösterreichische Angelegenheit betrachten, und versuchen auf diesem Wege in Österreich Fortschritte zu machen“.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, von Gerd Schultze – Rohnhof, S.103)

 

In der Folgezeit lösen sich in Österreich, pro -und antideutsche Demonstrationen ab. Im April 1937 setzt Schuchnigg einen Vermittler zwischen der Regierung und den Kräften der Nationalen Opposition ein. Der Vermittler ist der junge und parteilose Rechtsanwalt Dr. Seyß-Inquart, der keinen Hehl aus seinem Wunsch nach einem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich macht. Trotz des Deutsch-Österreichischen Abkommens vom Juli 1936 und der Vermittlungstätigkeit Seyß-Inquarts lässt der Druck der Diktatur im Donaustaat nicht nach. Die Dokumentation eines Wiener Rechtsanwaltes vom Juni 1937 umfasst 264 Beispiele von Rechtsbrüchen und Verfolgung an Angehörigen der „Nationalen Opposition“ wie z.B. Haftstrafen ohne Gerichtsverfahren – Einweisung in Konzentrationslager – Beugehaft für Verwandte des Beschuldigten – Haft- und Geldstrafen ohne Schuldbeweis – Geständniserpressung – körperliche Misshandlung – Führerscheinentzug – Vermögenseinziehung usw.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ Gerd Schultze – Rhonhof, S. 101)

 

Am 12. Februar 1938 besucht Bundeskanzler von Schuschnigg Hitler in Berchtesgaden. Hitler legt Schuschnigg eine „Liste mit deutschen Vorschlägen für eine endgültige Regelung der österreichischen Frage“ vor. Die wesentlichen Forderungen lauten:

„Konsultationspflicht für beide Staaten in außenpolitischen Fragen – Ernennung des Staatsrates Dr. Seyß-Inquarts zum Innenminister und Unterstellung des Sicherheitswesen unter diesen – politische Betätigungsfreiheit der österreichischen Nationalsozialistischen Partei im Rahmen der vaterländischen Front – Amnestie für alle wegen nationalsozialistischer politischer Betätigung inhaftierter Österreicher – Wiederherstellung der Pressefreiheit – Zusammenarbeit der Streitkräfte Österreichs und Deutschlands –Vorbereitung der Angleichung der Wirtschaftssysteme beider Länder – Zusicherung der Deutschen Reichsregierung sich nicht in innerösterreichische Verhältnisse einzumischen“.

Die „Vorschläge“ enden mit dem Ultimatum: „Der Bundeskanzler erklärt sich bereit, die vereinbarten Maßnahmen bis zum 18. Februar 1938 durchzuführen“.

Schuschnigg gelingt es, ein paar Details mit Hitler zu verhandeln und zu ändern. Doch nachdem ihm Hitler klargemacht hat, dass er - Schuschnigg - unterschreiben müsse oder er – Hitler – auch anders handeln könne, setzte Schuschnigg seinen Namen unter das Papier. Die Nationalsozialisten, nun vom Verbot befreit, mobilisieren jetzt in Graz, Salzburg, Klagenfurt und in Linz die Massen u. zeigen offen ihre Sympathie für den Anschluss an das Deutsche Reich. Der Druck der Strasse wächst, der Zug ist nicht mehr aufzuhalten.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ Gerd Schultze – Rhonhof, S. 105)

 

In den nächsten Tagen und Wochen überstürzen sich in Österreich die Ereignisse. Schuschnigg setzt überraschend und ohne seine Minister zu befragen für 9. März 1938 eine Volksabstimmung zur Anschlussfrage an. Seyß – Inquart und andere Minister protestieren und verlangen eine Verschiebung der Volksabstimmung innerhalb einer Frist von vier Wochen. Ohne Befragung des Kabinetts sei die Wahl verfassungswidrig. Außerdem waren nur Wahlzettel vorhanden auf denen das Wort „Ja“ stand, was ein Ja zur Unabhängigkeit bedeutet. Wer für den Anschluss an das Deutsche Reich stimmt, muss sich dazu einen mit „Nein“ beschrifteten Wahlzettel in der vorgeschriebenen Größe selber fertigen und zur Wahl mitbringen.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ Gerd Schultze – Rhonhof)

 

Seyß-Inquart gibt nun alle weiteren Versuche auf und wendet sich telefonisch an Minister Hermann Göring in der Reichskanzlei in Berlin und fragt um Rat. In Deutschland hat man seit Wochen die Turbulenzen in Österreich interessiert verfolgt. Wahlaufsicht und Stimmauszählung nur durch eigene Leute riecht schon nach Fälschungsabsicht, die jungen Wähler unter 25 Jahren auszuschließen ist der offensichtliche Versuch pro-deutsche Wähler von den Urnen fernzuhalten.

Göring, der ein paar Jahre in Österreich gelebt hat ist ein überzeugter Verfechter der Vereinigung der beiden Teilnationen. Er drängt Hitler schnell in Österreich einzuschreiten. So kommt der Entschluss zustande, sowohl politisch als auch militärisch in Österreich einzugreifen.

( Der Krieg, der viele Väter hatte“ Gerd Schultze – Rhonhof, S. 107 + 108)

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

  • Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. XI

 

Alles, was man an Kriegslüsternheit heute Hitler in die Schuhe schiebt, traf damals auf Churchill zu.

 

Am 11.März 1938 gibt Hitler vormittags um 11 Uhr den Befehl, dass am

12. März, einen Tag vor der geplanten Volksbefragung, Wehrmachtsdivisionen in Österreich einmarschieren. In der dazu in aller Eile verfassten Weisung Hitlers vom 11. März 1938 heißt es u.a.:

 

  1. Ich beabsichtige, wenn andere Mittel nicht zum Ziel führen, mit bewaffneten Kräften in Österreich einzurücken, um dort verfassungsmäßige Zustände herzustellen und weitere Gewalttaten gegen die deutschgesinnte Bevölkerung zu unterbinden.

........

  1. Die für das Unternehmen bestimmten Kräfte es Heeres und der Luftwaffe müssen ab dem 12. März spätestens 12.oo Uhr einsatzbereit sein...... Die Festsetzung des Zeitpunkts des Einmarsches behalte ich mir vor

 

  1. Das Verhalten der Truppe muss dem Gesichtspunkt Rechnung tragen, dass wir keinen Krieg gegen ein Brudervolk führen wollen. Es liegt in unserem Interesse .... von der Bevölkerung begrüßten friedlichen Einmarsch .... Übergehende österreichische Verbände treten sofort unter deutschen Befehl.

 

  1. An den deutschen Grenzen zu den übrigen Staaten sind einstweilen keinerlei Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.

Der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht - Adolf Hitler

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 108)

 

Die politischen Stränge zieht nun vor allem Minister Hermann Göring.

Innerhalb der nächsten 24 Stunden gab es eine ganze Reihe von brisanten Telephongesprächen zwischen Göring und Innenminister Dr. Seyß-Inquart, der in ständiger direkter Verbindung zu Bundeskanzler Dr. Schuschnigg stand genau so, wie Göring zu Hitler. Eine faire Volksabstimmung hatte keine Chance mehr... Schuschnigg wurde aufgefordert zurückzutreten ...Seyß-Inquart sollte binnen 2 Stunden zum Bundeskanzler ernannt werden – Bundespräsident Miklas weigert sich diesen Vorschlag von Hitler anzunehmen ... Miklas bietet dem General-Inspekteur des Heeres und dem Präsidenten des Obersten Rechnungshofes das Amt des Bundeskanzler an – beide lehnen ab ... am Abend des 11. März entlässt Bundespräsident Miklas den Kanzler Schuschnigg und das Kabinett.

Seyß – Inquart informiert um 20.oo Uhr Göring, dass der Generalinspekteur den Truppen befohlen hat, sich zurückzuziehen ... Göring fordert Seyß – Inquart auf

 

 

die Macht in Österreich zu übernehmen, er werde jetzt den Einmarschbefehl geben ...

(Quelle: („Der Krieg, der viele Väter hatte“ Zusammenfassung)

 

In den Morgenstunden des 12. März 1938 marschieren deutsche Heerestruppen in Richtung Salzburg, Linz und Innsbruck. Blumenschmuck und Fahnen auf den Militärfahrzeugen sollen zeigen, dass dies eine Wiedervereinigung nach langen Jahren deutscher Trennung und kein Eroberungsfeldzug ist. Die österreichische Bevölkerung beiderseits der Strassen reagiert bald mit steigender Begeisterung. Als Hitlers Wagenkolonne gegen Abend auf den Marktplatz von Linz rollt, warten dort schon 60 000 Menschen zum Empfang. Hitler hält eine kurze Rede und wird dabei immer wieder von Beifallsstürmen unterbrochen. Die Begeisterung der Menschenmenge hinterlässt bei ihm, der sich bis dahin der ungeteilten Zustimmung der Österreicher nicht sicher sein konnte, einen tiefen Eindruck,

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S.112)

 

Der politische Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich vollzieht sich am Abend des 13. März 1938 nur noch in ein paar kurzen Schritten: Als erstes macht Bundespräsident Miklas den Weg durch seinen Rücktritt frei. Dann verkündet Seyß – Inquart das „Bundesverfassungsgesetz“ von Österreich. Damit erklärt sich Österreich zu einem Teil des Deutschen Reiches. Als letzten Schritt verkündet Reichsminister Josef Goebbels in Berlin das „Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich“. Damit ist Hitler auch Staatsoberhaupt und Regierungschef von Österreich geworden. Doch dem Anschluss fehlt die Legitimation der Volksabstimmung, die erst für den

10. April 1938 vorgesehen ist.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 114)

 

Die Regierungen in London, Paris und Rom erkennen schon am 2. April 1938 den Anschluss an. Damit ist auch Artikel 88 des Vertrages von Saint-Germain gefallen.

 

Am 3. April 1938, eine Woche vor der Volksabstimmung, erklärte sich der erste Nachkriegs- Bundeskanzler Dr. Renner im „Neuen Wiener Tageblatt“: Als Sozialdemokrat und somit als Verfechter des Selbstbestimmungsrechts der Nationen werde ich mit JA stimmen!“

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 116)

 

Die für den 10. April 1938 angesetzte Volksabstimmung wird zur Bestätigung der österreichischen Verfassungsväter von 1918 und zum Triumph für die, welche einen Anschluss wollen. Von 4 284 795 Wählern stimmen 4 273 88 für die Wiedervereinigung Österreichs und Deutschlands und 9 852 dagegen. Das sind 99,73 Prozent für den Anschluss!

Im deutschen „Altreich“ findet am selben Tage eine Volksabstimmung zum gleichen Thema statt. Hier sind es 99,08 Prozent, die für einen Anschluss sind! Diese Wahl am 10. April 1938 zeigt was eine Nation ausmacht: Die gleiche Sprache und Kultur – die gemeinsame Geschichte – das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit und der Wille dazu.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 116)

 

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

  • Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. XII

 

Wer eine Lüge entdeckt, fragt über kurz oder lang nach dem Lügner

 

 

Stimmen zum Anschluss Österreichs im Frühjahr 1938

(Quelle: „Das Jahrhundert der Lüge“ von Hugo Wellems (Chefredakteur)

 

Friedrich Ebert (SPD), der spätere Reichspräsident am 06.12.1919:

„Deutsch - Österreich muss mit dem Mutterland für alle Zeiten vereinigt werden...Unsere Stammes- und Schicksalsgenossen dürfen versichert sein, dass wir sie im neuen Reich der deutschen Nation mit offenen Armen und Herzen willkommen heißen. Sie gehören zu uns und wir gehören zu ihnen“.

( Jaksch, Potsdam, S. 211 f )

 

Die Provisorische Nationalversammlung in Wien beschloss am 12.11.1918 im Artikel 2 des neuen Gesetzes über die Staats- und Regierungsform: „Deutsch-Österreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik“.

(Prof. Hellmut Diwald (Historiker), „Geschichte der Deutschen“, S.236)

 

Der Vorsitzende des Landbundes Prof. Leopold Schönbauer sagte 1927: „Wir hoffen auf den Tag, wo wir sagen können: Heim ins Reich!“

( Zimmermann, Schweiz S. 68 )

 

Die sozialistische Wiener „Arbeiterzeitung“ schrieb 1930:

„Der staatsrechtliche Anschluss ist uns vorläufig verwehrt, aber auch ohne Verletzung des Anschlussverbotes könnte für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Annäherung Deutschlands und Österreichs mehr als bisher geschehen.“

( Zimmermann, Schweiz S 77 )

 

Aus der Erklärung sämtlicher katholischer Bischöfe Österreichs zur Volksabstimmung über den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 10.April 1938:

„Am Tag der Volksabstimmung ist es für uns Bischöfe selbstverständlich nationale Pflicht, uns als Deutsche zum Deutschen Reich zu bekennen.

Wir erkennen freudig an, dass die nationalsozialistische Bewegung auf dem Gebiet des völkischen und wirtschaftlichen Aufbaues sowie der Sozialpolitik für das Deutsche Reich und Volk namentlich für die ärmsten Schichten des Volkes Hervorragendes geleistet hat und noch leistet. Wir sind auch der Überzeugung, dass durch das Wirken der nationalsozialistischen Bewegung die Gefahr des alles zerstörenden gottlosen Bolschewismus abgewehrt wurde“.

(Gebhardt, Handbuch IX, 2, S. 5473 )

 

 

 

 

 

 

 

Die Londoner „Times“ schrieb in einem Leitartikel im Februar 1938:

„ Im Grunde ist ein enges Einverständnis zwischen den beiden deutschen Staaten das Natürlichste der Welt. Eines der unvernünftigsten zerbrechlichsten und herausfordernsten künstlichen Gebilde der Friedensverträge war das Verbot der Einverleibung Österreichs in das Deutsche Reich. Die Vögel kehren in das Nest zurück, Österreich kann niemals antideutsch sein.

(Gordon-Brook-Shepherd, Der Anschluss, Graz-Wien-Köln 1963, S. 125 f)

 

Die „Neue Züricher Zeitung“ schrieb nach dem Anschluss:

„Das Volk Österreichs erlebte den Einmarsch der deutschen Truppen mit tiefster Ergriffenheit.“

 

Zustand und Verhältnisse in Deutschland Mitte der 30-iger Jahre:

 

Adolf Hitler wurde gewählt , weil er versprach als „Herkules den Augiasstall auszumisten“ (G. Zarnow 1930, S. 69). Die freiwillige Selbstauflösung der politischen Parteien nach 1933 war der Anfang. Das „Ausmisten des Augiasstalls“ hat in wenigen Jahren nach der Machtergreifung Hitlers dann auch tatsächlich zu einem völligen Umschwung der Verhältnisse geführt: Die Kriminalität war auf ein Minimum gesunken. Abtreibung wie Prostitution gab es praktisch kaum noch. An Mafia, Drogenhandel und Drogenmissbrauch war nicht zu denken. Die Arbeitslosigkeit war beseitigt, es herrschten wieder Recht und Ordnung.

 

Der ehemalige britische Kriegspremier Llyod George beschrieb nach einem Besuch Deutschlands und Adolf Hitlers seinen Eindruck am 17. September 1936 in der britischen Zeitung „Daily Express:“ Mit Recht hat Adolf Hitler in Nürnberg erklärt, seine Bewegung habe in 4 Jahren ein neues Deutschland geschaffen. Es ist nicht mehr das Deutschland des 1. Jahrzehnts nach dem Krieg, gebrochen, mutlos und niedergebeugt in Sorge und Ohnmacht. Es ist jetzt voller Hoffnung und Vertrauen, voll eines neuen Gefühls der Entschlossenheit, sein neues Leben ohne jede Einmischung fremder Einflüsse zu führen. Zum ersten Male nach dem Kriege herrscht ein allgemeines Gefühl der Sicherheit. Die Menschen sind fröhlicher. Über das ganze Land verbreitet sich die Stimmung allgemeiner Freude. Es ist ein glücklicheres Deutschland. Überall habe ich das gesehen, und Engländer, die ich während meiner Reise traf und die Deutschland gut kennen, waren von dem Wandel sehr beeindruckt. Dieses Wunder hat ein Mann vollbracht ... Eine magnetische, dynamische Persönlichkeit mit einer ehrlichen Absicht...An seiner Popularität, vor allem bei der deutschen Jugend besteht kein Zweifel...Es ist der Verehrung eines Nationalhelden, der sein Volk aus völliger Hoffnungslosigkeit und Erniedrigung gerettet hat“.

 

Dass der Nationalsozialismus die inneren Verhältnisse Deutschlands autoritär prägte, darf über dem positiven äußeren Bild, das Lloyd George hier im Jahr der Olympiade zeichnete, nicht vergessen werden. Aber anders waren die Verhältnisse damals wohl nicht zu ändern. Das wurde vom größten Teil der Deutschen so gesehen – anders sind die überragenden Wahlergebnisse nicht zu erklären

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S. 66)

 

 

 

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