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Quelle des Beitrages : Mary 

Xylit – Wie ein Zucker Ihnen viel Leid und Geld spart – Oder: Medizin muss nicht immer bitter sein

Kennen Sie das? Nach dem Mittag- oder Abendessen brauchte ich oft irgendwas Süßes. Meistens musste ein Schokoriegel her, oder auch zwei 😉
Hinterher hab ich mich dann geärgert, dem Süßkram nicht widerstanden zu haben.

Heute esse ich nach den Mahlzeiten auch was Süßes. Mit Absicht und bestem Gewissen, denn ich weiß, dass es sogar gesundheitsfördernd ist: Xylit.

Xylit ist ein natürlicher Zucker, gewonnen aus Holz oder Mais.
Sieht aus wie Haushaltszucker und schmeckt auch so. Allerdings hat Xylit viele Vorteile:
– enthält 40% weniger Kalorien,
– wird beinahe insulinunabhängig verstoffwechselt (wichtig für Diabetiker!)
– hilft die Zähne vor Karies und Parodontose zu schützen.

Letzteres ist es, worauf es mir vor allem ankommt.
Zugegeben, es ist schon ein komisches Gefühl, nach dem Zähneputzen am Abend, noch mit Xylit zu spülen und mit dem süßen Geschmack von Zucker ins Bett zu gehen. Aber es stimmt. Dieser Zucker schützt die Zähne.

Haben Sie etwas gegessen, erzeugen im Mund lebende Bakterien aus dem Zucker in der Nahrung Milchsäure. Dieses saure Millieu fördert die Bildung von Zahnbelag, welcher immer weiter zahnschädliche Säuren produziert, die den Zahn entmineralisieren und so zur Entstehung von Karies führen.

Xylit tötet keine Bakterien, sondern verhindert, dass die Bakterien Zucker und andere für sie verwertbare Kohlenhydrate zu zahnschädlicher Milchsäure verstoffwechseln können.

Auch erhöht Xylit den pH-Wert im Mund, was bei regelmäßiger Anwendung dazu führt, dass sich kein Zahnbelag mehr bildet. Ich hab das selbst ausprobiert und kann garantieren, dass es funktioniert. Aber man muss wirklich dranbleiben. Am besten jedes Mal, wenn man was gegessen hat, Xylit verwenden. Ich merkte bereits nach einer Woche, wie die Zähne spürbar glatter wurden. Auch dadurch haben es Bakterien schwerer, sich anzuheften.

Was schlecht für Ihren Zahnarzt ist, ist gut für Sie.
Fangen Sie sofort damit an. Es erspart Ihnen und Ihrer Familie viel Leid, und wenn man an die ständigen Zuzahlungen zu den Zahnarztrechnungen denkt, auch Geld. Die Mühe und die Investition lohnen sich wirklich.

Und so wird’s gemacht:
Sofort nach jeder Mahlzeit einen TeelöffelXylit in den Mund nehmen, zergehen lassen und 1 bis 2 Minuten die Zähne durchspülen. Das war’s.
Sie können den flüssigen Xylitzucker entweder schlucken, oder wenn es Ihnen zu süß ist, einfach ausspucken. Ich spucke ihn immer aus, außer bei der zweiten Variante:

Xylit in eine Pfanne geben und erhitzen. Wenn der Zucker geschmolzen ist, einfach in Pralinenförmchen gießen und abkühlen lassen. Schon haben Sie Xylitbonbons für unterwegs. Praktisch auch für Ihre Kindern, denen Sie Xylit so als kleine Nascherei mitgeben können.
Spülen Sie den Mund hinterher NICHT mit Wasser aus und warten Sie mit dem Zähneputzen ca. 40 Minuten. Lassen Sie Xylit einfach eine Weile wirken.

Es wurde übrigens auch festgestellt, dass Kinder, die oft unter Mittelohrentzündungen leiden, viel seltener dran erkranken, wenn sie regelmäßig Xylit lutschen. Auch hier hat Xylit einen Einfluss auf die Keimbesiedelung in Mund und Rachen.

Noch ein kleiner Tipp:
Xylit kann anfangs abführend wirken, wenn Sie zuviel davon schlucken. Das gibt sich aber nach ein paar Tagen regelmäßiger Einnahme. Allerdings sollte ein Menge von 15 bis 20 Gramm am Tag – und für die tägliche Zahnpflege brauchen Sie wahrscheinlich nicht mehr als 15 Gramm – keine Probleme machen.
Besorgen Sie sich am besten ein paar Kilo auf einmal, dann haben Sie gleich einen Jahresvorrat im Haus und sparen noch Geld dazu, gegenüber dem mehrmaligen Kauf kleinerer Mengen.

Ich persönlich nehme mindetens 2 x am Tag einen Teelöffel Xylit (original finnischen Birkenzucker). Also jeweils nach dem Mittag- und Abendessen. Nach dem Zähneputzen, kurz vor dem Schlafengehen, wende ich es oftmals noch zusätzlich an.

Vorsicht ist allerdings bei Haustieren geboten!
Geben Sie NIEMALS Ihrem Hund Xylit oder etwas, das Xylit enthält. Schon 5 Gramm Xylit können für Ihren Hund tödlich sein. Hunden fehlt ein Enzym in der Leber, welches Xylit wieder abbaut. Die Leber kann dadurch schwere Schäden bekommen, was im schlimmsten Fall zum Tod es Tieres führen kann! Außerdem kann es zu einer übermäßgen Blutzuckersenkung kommen.
Auch bei Kaninchen und Ziegen ist höchste Vorsicht geboten.

Für Katzen ist es unbedenklich. Eine Prise Xylit ins Trinkwasser kann Zahnstein und Zahnbelag bei Katzen reduzieren. Aber nur bei Katzen!

Im Zweifelsfall Tiere immer von Xylit fernhalten.

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Antworten auf diese Diskussion

Sie schreiben, Xilit wird aus Holz oder Mais gewonnen. Wenn klar deklariert ist, ob es sich bei dem verwendeten Mais um GMO freien Mais und um Xilit aus Holz handelt, dann kann diese  Süße tatsächlich die bessere Alternative zum Rüben- oder Rohrzucker sein. Aber wenn das nicht sichergestellt ist....mache ich dahinter ein Fragezeichen.

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