Sepp Holzer:

Offener Brief an die Verantwortlichen

in der Politik,

Wirtschaft und Wissenschaft

Permakultur Krameterhof
Sepp Holzer
5591 Ramingstein 13 /Sbg.
Tel. 06475/239
Internet: www.krameterhof.at
e-Mail: office@krameterhof.at

Offener Brief an die Verantwortlichen
in der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Meine Vorstellungen
von einem verantwortungsvollen,
natürlichen Leben


Probleme der Gegenwart und meine Lösungsvorschläge

Du kommst auf die Welt, meist in einer sterilen Klinik und dort werden dir gleich die natürlichen Wurzeln gekappt. Du wirst geimpft und mit unnatürlichem Chemiefraß aufgepäppelt. Eine natürliche Geburt im Familienverband und ein natürliches Aufwachsen wären der richtige Start für das zukünftige Leben des jungen Menschen. Jeder „Erdenbürger“ hat ein Anrecht, von Geburt aus, auf ein Stück Erde. Eine Landreform, die dies berücksichtigt ist längst überfällig.

Durch ein isoliertes Aufwachsen von unserer Natur und ihren Mitlebewesen verlieren wir jede natürliche Beziehung zu unserer Mitwelt. Ein Aufwachsen in Symbiose mit Pflanzen, Tier und Menschen ermöglicht jedoch ein Erfahren im Miteinander und schärft in dir die Aufgabe deines Handelns als denkendes Individuum, deiner Aufgabe des Lenkens und nicht des Bekämpfens gerecht zu werden. Durch das Beobachten deiner Mitlebewesen wirst du feststellen, dass die Natur perfekt ist und die Schöpfung an alle gedacht hat; dass alles miteinander in Verbindung steht und dass es hier nichts zu verbessern gibt. Es ist deine Aufgabe, das zu bewahren.

Es gibt keinen „Dummen“ oder „Gescheiten“, jede/r kommt zurecht, wenn er/sie nicht bevormundet wird. Die „Dummen“ und die „Gescheiten“ machen nur wir Menschen selbst, damit die Schwächeren benutzt werden können. Ich habe bei meinen Projekten mit allen Menschen (Erwachsene, Kinder, Waisen- Straßen- und Müllkindern etc.) auf der ganzen Welt, nur die besten Erfahrungen gemacht. Also nicht bevormunden, sondern ihnen die Möglichkeit bieten, ihre Fähigkeiten auszuleben. Erfolgserlebnis, Freude, Anerkennung ist der höchste Lohn, die beste Therapie und ergibt auch einen ökonomischen Sinn. Ein praktisches Beispiel hierfür wäre mein Projekt BERTA, der Lebenshilfe in Bad Aussee/Steiermark. Dies ist die erste rollstuhlgerechte Holzer’sche Permakultur Europas.

Generationenproblem – eine große Lücke in unserer Gesellschaft

Unsere Eltern und Großeltern langweilen sich zu Tode in den Altersheimen. Die Kinder und Enkelkinder verblöden bei den PC-Spielen/Videospielen und vor dem Fernseher. Sinn der Schöpfung ist es, dass alte Menschen ihre Erfahrungen und Weisheiten den Kindern und Enkelkindern weitergeben. Die Kinder haben ein Recht darauf, und können sich so viel besser auf ihr Leben vorbereiten. Uns muss bewusst werden, dass wir hier einen ganz großen Fehler begehen. Ein Generationenhaus und Gemeinschaftsprojekte sollen ermöglichen, diese Lücke in der Gesellschaft zu schließen. Der Unterricht soll zu 50:50 Praxis u. Theorie aufgeteilt werden. Zu jedem Kindergarten gehört ein Garten, zu jeder Schule eine Landwirtschaft und zu jeder Universität ein Gutshof. Das sind die praktischen Experimentiermöglichkeiten und Ausbildungsstätten für die Zukunft unserer Kinder und somit für die Zukunft der Gesellschaft.

Bildung – Spezialisierung – Fortschritt – Verblödung

Durch die heutige moderne, so genannte fortschrittliche Ausbildung, werden junge Menschen von der Natur weg erzogen und entwurzelt. Wenn du die die Zusammenhänge, Wechselwirkungen und Symbiosen im Kreislauf der Natur nicht selbst beobachtet hast, kannst du sie auch nicht erkennen und verstehen. Du kannst dich auch nicht einklinken in diesen Kreislauf der Perfektion der Schöpfung.

Was ist die Folge? Anstatt zu begreifen, wie die Kreisläufe der Natur funktionieren, glaubst du, du kannst sie verbessern und fängst an, sie zu bekämpfen, statt zu begreifen. Deine Aufgabe wäre, nur lenkend in die Natur einzugreifen. Hausverstand und kreatives Denken ist gefordert.

Unsere Kinder und Enkelkinder verblöden in den Schulen und Universitäten, ja zum Teil vergammeln sie noch. Nicht vielleicht, weil die Lehrer und Professoren zu „dumm“ sind, nein, weil sie nur nach Lehrplan unterrichten müssen, hinter dem sie oft selber gar nicht stehen. Sie lassen sich verwenden von den Politikern und Lobbyisten. Aber wo ein Wille, da gibt’s auch einen Weg, Herr Professor!! Ist der Professor aber von einer politischen Partei abhängig, oder von Lobbyisten beeinflusst, dann kann und wird er nichts ändern. Die abgehobene Wissenschaft hat sich so weit von der Praxis entfernt, dass ihre Theorie von der breiten Masse nicht mehr verstanden und angenommen wird. Es fehlen schon mehrere Glieder im Kreislauf dieser Kette.

Die Wissenschaft und Politik hat es bis heute verabsäumt, auf die ungeheuren Umweltzerstörungen (Klimaerwärmung) entsprechend zu reagieren. Der Einfluss von Geld und Korruption verhindert scheinbar die notwendigen Reaktionen und Maßnahmen. Die Katastrophen werden Ausmaße erreichen, die den Kollaps dieses kranken Systems herbeiführen.

Die Verschmutzung der Luft, die Verseuchung des Wassers und der Erde durch Einsatz von Chemie und Kunstdünger in der Monokulturlandwirtschaft beraubt uns einer gesunden Lebensgrundlage.

Die Nahrung ist deine Medizin. Der Bauer soll Lebensmittel erzeugen und nicht nur bauchfüllende, chemieverseuchte, durch Monokultur minderwertige, belastende Nahrungsmittel. Er soll als Lehrer den Mitmenschen einen respektvollen Umgang mit ihren Mitlebewesen, Pflanzen und Tieren der Mutter Erde vermitteln.

Die Realität sieht leider ganz anders aus. Durch EU-Richtlinien, Förderauflagen, hat man den Bauer abhängig und süchtig gemacht. Der Bauer wurde zum Subventionsempfänger degradiert. Prämien sollen die Einschränkungen und Benachteiligungen ausgleichen. Diese Förderungen oder so genannte Ausgleichszahlungen sind ja nur eine teilweise Schadensabgeltung einer verfehlten Landwirtschaftspolitik der nationalen und EU-Gesetze und Verordnungen. Wachsen oder Weichen ist die Devise der EU.

Spezialisieren, modernisieren, Massentierhaltung. Die Tiere werden nur mehr als Ware behandelt. Die Beziehung zu den Mitlebewesen geht verloren. Massentierquälerei ist die Folge. Weitere Folgen sind die Verstümmelungen der Mitlebewesen durch Enthornen, Kupieren von Schnäbeln u. Flügeln oder Schwänzen, Stromschläge durch Kuhtrainer, Verschandelung durch unnötig große Ohrmarken, usw. Eine derart geschundene Kreatur kann auch keine gesunden Lebensmittel liefern. Fühlt sich das Tier nicht wohl, ist auch das Produkt belastet.

Der Bauer ist die Seele des Volkes! Stirbt der Bauer, stirbt das Land!

Durch die verordnete Landbewirtschaftung geht altes Kulturgut unwiederbringlich verloren. Alte und seit Jahrhunderten bewährte Veredelungs- und Verarbeitungsmethoden werden per EU-Verordnung verhindert bzw. verboten. Zentrale, riesige Verarbeitungsstätten wie Schlachthöfe, Großbäckereien, Brennereien, Molkereien und Käsereien usw. werden mit der Verarbeitung beauftragt und hoch gefördert. Damit diese jedoch ausgelastet sind, hat man den Bauern die Möglichkeiten der Selbstverarbeitung und Veredlung ihrer eigenen Produkte erschwert bzw. entzogen.

Bei dem verbleibenden, kleinen Rest der Biobauern, wurden die Förderungen der EU (Schadensabgeltungen) gekürzt, und die Schikanen (Auflagen) erhöht. Alles weitere, weiß man, regelt sich dann ja von selbst. Der Bauer als Sklave auf seinem eigenen Hof, meist hoch verschuldet durch die Übermechanisierung und Spezialisierung, abgerackert, bevormundet und von all den administrativen Aufgaben und Schikanen unseres aufgeblähten Verwaltungsapparates überfordert, fristet er sein Leben in der totalen Abhängigkeit. Wen wundert es da noch, wenn die Kinder den Leidensweg der Eltern nicht fortsetzen möchten?

Die Lösung aller Probleme:

Zivilcourage und nicht Lemmingverhalten ist notwendig, um sich gegen diesen praxisfremden, aufgeblähten Verwaltungsapparat zur Wehr zu setzen.

Versetze dich hinein in dein Gegenüber, in die Pflanzen, Tiere, ja auch den Menschen, und frage dich, ob du dich an dessen Stelle wohl fühlen würdest. Fühlt sich der Regenwurm wohl, ist der Boden gesund. Auch die Pflanze und das Tier fühlen sich dann wohl, wenn sie im richtigen Biotop und in Freiheit leben können. Den größten Erfolg und Vorteil hast du, wenn du die Geschicke richtig lenkst. Den Boden nutzen und nicht ausnutzen. Vielfalt und nicht Einfalt erhält das System. Es ist dein Auftrag der Schöpfung, die Geschicke zu lenken und nicht zu bekämpfen. Die Natur ist perfekt. Da gibt es nichts zu verbessern. Wenn du das jedoch versuchst, so ist das Selbstbetrug. Die Natur ist auch vollkommen, die Fehler machen nur wir Menschen. Angst wird dir eingeflößt – befreie dich davon, denn Angst ist der schlechteste Begleiter im Leben. Durch einen respektvollen Umgang mit der Schöpfung und deinen Mitlebewesen profitierst du selbst am meisten und Bauer sein, wird zum schönsten Beruf.

 

 

 

 

Hier ist unser Konzept zur Verschönerung der Erde :

 

Der Aufbau der Akademien der wedischen Kulturen

 

http://wedismus.ning.com/group/buchvorstellungen/forum/topics/der-l...

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Antworten auf diese Diskussion

Er hat ja so recht .... !!! Das sehe Ich genau so....
Kann dem Sepp nur beistimmen und sehe das viele Dinge passieren werden müssen um überhaupt Natur zu finden bzw. am Leben zu halten . Das unnatürlichste in dieser Welt ist derzeit wohl der Mensch sorry auch meine Person ist gefärbt und beeinflusst .........Das einzige Heilmittel scheint mir die körperlose Liebe zu sein ......

Nun gilt es Lösungen umzusetzen !

 

Seid Jahren arbeiten wir mit Hochdruck an der Realisierung der neuartigen Schulsysteme !

 

Die

AKADEMIE DER WEDISCHEN KULTUR

soll hierfür unser Prototyp darstellen

welches leicht multiplizierbar ist vom Grundkonzept !

 

Das Buch "DER LIEBEVOLLE LEBENSWANDEL" ist bereits als PDF Datei im Internet abrufbar ! Bitte streut doch diese Informationen daraus um zusammen schnell die ERDE zu VERSCHÖNERN !

 

http://wedismus.ning.com/group/buchvorstellungen/forum/topics/der-l...

 

Hallo all Ihr Lieben Gleichgesinnten,

habe alle seine Bücher und Video/ DVD gelesen bzw. angschaut. Dann konnte ich Sepp Holzer im April 2010 persönlich in einem Vortrag an der TU in Dresden kennenlernen und war im August 2010 auf seinem Krameterhof um das alles hautnah zu erleben, was er in seinem Vortrag rüberbrachte. Meinen Selbstversorger- Bio- Garten stelle ich Schritt für Schritt auf Permakultur um. Seit 2 Jahren habe ich auch ein Bienenvolk. Im ersten Jahr konnte ich 12 kg Honig und vergangenes Jahr 62 kg gewinnen und das von einem einzigen Volk. Habe den fleißigen Bienen aus Dankbarkeit für den Winter dann 10 kg ihres Frühjahrshonig (anstatt Zucker)  mit 1/3 Wasser zur Überwinterung zurückgegeben. Sie sind stark aus dem Winter gekommen und gestern habe ich die ersten 13 kg in diesem Jahr, voller Liebe und Dankbarkeit, von meinem Volk geschleudert. Mir helfen das Buch von dem Antroposophen Rudolf Steiner über das Wesen der Bienen und von Matthias Thun das Buch "Die Biene - Haltung und Pflege" sehr. Kann ich beide sehr empfhelen.

Am liebsten würde ich nur noch in meinem Garten sein- arbeiten und genießen. Habe jetzt 50 Obstbaum- unterlagen gesetzt, die ich begonnen habe mit Sorten, die hier in unserer Mittelgebirgsregion, auf ca. 600 Meter Höhe, gute Erträge bringen, zu veredeln. Im Vorfeld habe ich sehr viele Obstbaumbesitzer kontaktiert und sie darum gebeten mir bei Bedarf Edelreiser zu geben. Sie fanden das gut. Mal sehen ob das so alles gelingt. Mit der Pilzzucht auf Laubholz und Stroh (Austernseitlinge und Siitake) habe ich vor 2 Wochen begonnen. Da von der Pilzbrut noch übrig war, habe ich gleich den Versuch gestartet, sie zu vermehren. Einen Teil auf Holzdübel und einen Teil auf Dinkelkörnern. Hat super geklappt.

Meine Lebensphilosophie ist der von Sepp Holzer sehr nahe. Seit ich angefangen habe danach zu leben, kann ich mir das Missionieren, was mich so viel Energie gekostet hat, sparen. Die Menschen kommen auf mich zu und wollen wissen, wie ich das mache. Meine Intuition sagt mir, dass die Zeit reif ist endlich zu handeln.  Ich wünsche Euch allen eine Zeit voll Licht, Liebe und Tatkraft. Bis bald Petra

Petra das ist wundervoll was Du geschrieben hast !

 

Ich sehe das genauso mein Garten ist ein Anziehungspunkt für die Kinder und Erwachsene. Sie kommen von ganz alleine.

 

Momentan ist mein Motto daher : Das eine tun und das andere nicht lassen !  

Der Sepp versteht jede Menge von dem Zeug was er redet. Da kann ich nur beistimmen.
Finde es toll was du schon alles dir erschaffen hast Petra wunderbar mache weiter so danke für deine wertvollen Tipps.Liebe GrüßeNamaste.

Vielen Dank liebe Brigitta,

es macht mir einfach Spaß andere liebe Menschen an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Inzwischen habe ich von meinem 1 Bienenvolk 64 kg Honig in diesem Jahr, voller Dankbarkeit geerntet. Auch in diesem Jahr füttere ich Ihnen 10 kg ihres Frühjahrshonig für den Winter. Zuckerwasser ist glaube ich das Schlimmste, was man den Bienen geben kann. Eigentlich braucht man sich nicht wundern, dass die Bienen nicht mehr so wiederstandsfähig sind. Für sie ist der Industriezucker bestimmt genau so schädlich wie für uns Menschen. Bei mir gibt es keinen Zucker mehr. Ich süße alles mit Honig und weniges mit Stevia.

Ich wünsche ein wunderschönes Wochenende.

Ganz liebe Grüße - Namaste

Das ist eine Venusblume die ich Ende Oktober 2010 in meinem Garten aktiviert habe, an dem  Tag war ein ganz besonderer Venustransit. Die Venus der Planet der Liebe.

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