Eine angeblich unabhängige Organisation namens INFO Sekta erlaubt sich in einem zugespieltem Beitrag die "Anastasia - Bewegung" einzuordnen und unverschämte Lügen über „Thomas Patock“ zu verbreiten.

In der Anlage UNTEN, zu diesem Beitrag finden sie den Gesamttext von infoSekta

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RÜGE WEGEN LÜGENVERBREITUNG

Sowie

Anzeige wegen Rufschädigung

An die Öffentlichkeit und

infoSekta
Fachstelle für Sektenfragen
Streulistrasse 28
8032 Zürich

Mit diesem Schreiben erteilte, Thomas Patock von Wedenland, der Firmen - Organisation, infoSekta, in der Öffentlichkeit eine Rüge wegen Falschbehauptungen, Lügenverbreitung, in mehreren Fällen. Gleichzeitig wird die Organisation hiermit öffentlich angezeigt wegen der Lügenverbreitung und der damit verbundenen Rufschädigung durch das Verbreiten von Lügen.

InfoSekta wird hiermit aufgefordert jede Falschbehauptung zu revidieren durch eine öffentliche Bekanntgabe, der Wahrheit, wie diese nun gleich hier in dieser Rüge / Anzeige ausführlich beschrieben wird.

Auch eine Entschuldigung von der Organisation InfoSekta wäre in diesem Fall mehr als angebracht und wir in den kommenden Stunden erwartet, da sonst weitere Schritte eingeleitet werden.  

Zu den Lügen die über Thomas Patock von Wedenland verbreitet werden :

1. Es steht behauptet von infoSekta:

Thomas Patock (von Wedenland, nach eigener Bezeichnung) gehört zur sog.Reichsbürgerbewegung. Diese setzt sich aus verschiedenen nationalistischen, rechten oder rechtsextremen Gruppen zusammen. Die „Reichs-­bürger“ postulieren den Fortbestand des Deutschen Reiches und sprechen der Bundesrepublik die verfassungs-­‐rechtliche Grundlage ab.

Zitatende

zu 1.

Richtig wäre zu schreiben:

Thomas Patock von Wedenland ist das Erbe des Deutschen Reiches durch eine Verfassungsverkündung am ... angetreten und vertritt seit dem als DEUTSCHER KAISER sein Volk. ( US Gericht bestätigt Deutsches Reich )

Er ist demnach MONARCH ( MITTE ) und weder dem LINKEN Sektor noch dem RECHTEM Sektor zuzuordnen. Der Kaiser schätzt das Gedankengut ( die GUTEN GEDANKEN ) jeder Gruppierung, sowohl von LINKS als auch von RECHTS als auch von allen religiösen Vereinigungen, und versucht diese bei Entscheidungen stets einzuflechten in politische Programme oder Gesetze. Schlechte oder ungesittete Gedanken sollen dabei niemals einen Nährboden erhalten in der NEUEN WELT dem Staatenbund der Königreiche Wedenland.

Er ist zudem der Erschaffer des Staatenbundes der Königreiche Wedenland in welches das Deutsche Reich vollständig eingeflossen ist. Der Staatenbund der Königreiche Wedenland ist ein weltweites Staatenbündnis aller souveränen Königreiche, auf Erden, welche sich nach den GUTEN SITTEN der VERFASSUNG ausgerichtet haben.

Der BRD Firmenkomplex wird vom selbsternannten und mittlerweile in der Öffentlichkeit anerkannten Kaiser nicht bekämpft sondern mit viel Liebe und Engelsgeduld rügt er die unsittlichen Verhaltensweisen der BRD Firmenführung ( Sigmar Gabriel wir haben keine Bundesregierung ) und fordert auf sich an den GUTEN SITTEN der gültigen Staatsverfassung zu orientieren um einen möglichen Bürgerkrieg abzuwenden.

Weiteres in diesem Zusammenhang :

InfoSekta verweist auf der eigenen Homepage auf unter anderem folgende Beratungsstelle :  www.ekd.de/ezw
Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) der evangelischen Kirche in Berlin, Deutschland verfasst periodisch erscheinende Broschüren zu aktuellen Themen (EZW-Texte und EZW- Materialdienst) und Fachbeiträge, die bestellt werden können.

Hierzu folgende Bemerkung von seiner Majestät dem DEUTSCHEN KAISER

Seit etwa dem Jahre 2007 kann man folgendes auf der Homepage der EKD finden:

 

Evangelische Kirche fordert Wiederherstellung des Deutschen Reichs

Das ist auch kein Scherz: Also während man von der bundesdeutschen Lügenpresse sofort als Reichsbürger diffamiert wird, sobald man Fragen zum völkerrechtlichen Status der BRD stellt, fordert die Evangelische Kirche auf ihrer Webseite völlig selbstverständlich die unverzügliche Wiederherstellung der Reichsgrenzen von 1937.

Hier steht :

IV. Völkerrechtliche Fragen

In der deutschen wie in der internationalen Diskussion über das Schicksal der deutschen Ostgebiete und ihrer Bevölkerung spielen völkerrechtliche Argumente eine wesentliche Rolle. Die Eingliederung der Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie in den polnischen und den sowjetrussischen Staatsverband wird von diesen Staaten als endgültig und rechtmäßig bezeichnet, während die Regierung der Bundesrepublik Deutschland auf die Notwendigkeit einer Regelung durch einen künftigen Friedensvertrag verweist. Die öffentliche Meinung in der Bundesrepublik ist weithin von der aus verletztem Rechtsgefühl genährten These bestimmt, die Annexion jener Gebiete und die Vertreibung von Millionen deutscher Bewohner aus ihnen habe gegen das für sie wie für alle Völker und Volksgruppen geltende “Recht auf die Heimat” verstoßen. Die Wiederherstellung der Grenzen des Deutschen Reiches von 1937 wird darum aus Gründen nationaler Ehre und um der Erhaltung des geschichtlichen und kulturellen Bestandes unseres Volkes willen, aber auch als Verwirklichung eines klaren Rechtsanspruches gefordert.

Zitatende :

Quelle

http://www.ekd.de/EKD-Texte/lage_der_vertriebenen_4.html


Wer wie wir zunächst an einen Scherz glaubt wird schnell eines besseren belehrt. Laut den Aufzeichnungen des Archivierungsdienstes archive.org existiert besagte URL mitsamt des Textes und der Forderung seit mindestens 16. Februar 2007

Als natürliche Person, Thomas Patock von Wedenland, habe ich den Wunsch der evangelischen Kirche am 28.01.2011 einfach erfolgreich umgesetzt.

Inwieweit kann man Ihre InfoSekta nun noch als seriös einstufen wenn doch die selbsternannte Sektensuchorganisation ( InfoSekta ) oder was das sein soll , selber indirekt oder direkt Befürworter des Deutschen Reiches zu sein scheint, wo diese doch an Organisationen verweisen, welche die Wiederherstellung dieses Deutschen Reiches so vehement forderten ?

 

2. Es heißt dort in der PDF von infoSekta

Zitat "Auf seine Facebook Seite leugnet er wiederholt den Holocaust"Zitatende

zu. 2 . Das ist eine eindeutige Lüge. Denn Thomas Patock von Wedenland macht sogar immer wieder auf den Holocaust auch am Deutschen Volke aufmerksam. Zum Beispiel Rheinwiesenlager dem Völkermord an Kriegsgefangenen.

Auf den Facebookseiten von einem, Thomas Patock, wurden allerdings Zitate von einem ehrenhaften Juden bekanntgegeben. Gerard Menuhin hat mit seinem Buchwerk "WAHRHEIT SAGEN TEUFEL JAGEN" die Vorlage gegeben die gesamte Geschichtsschreibung auf Lügen nun dringend zu überprüfen.

In der Gruppe Wahrheitsbewegung fordert Thomas Patock von Wedenland daher die wissenschaftliche Aufklärung, wie viele Menschen, EGAL auf welcher Seite ermordet worden sind. Der Kaiser ist selber PARZIFIST und Gräueltaten egal von welchem Landsmann gilt es eindeutig aufzudecken. Er fordert in einem Schreiben die Kriegsgräberfürsorge ÖFFENTLICH auf Grabungen vorzunehmen um die Verstorbenen nach ethnischer Herkunft zu untersuchen und diesen dann eine ordentliche Bestattung zu geben in Form eines Friedwaldes.

Graben zur Wahrheitsfindung - Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

http://galaxiengesundheitsrat.de/forum/topics/graben-zur-wahrheitsf...

Bisher, bis 28.01.2011, waren Grabungen strengstens VERBOTEN was darauf schließen lässt das jemand wohl nicht daran interessiert ist die WAHRHEIT aufzudecken was im 2. Weltkrieg tatsächlich geschehen ist. Thomas Patock von Wedenland hat durch die Beanspruchung der Bodenrechte des Deutschen Reiches nun allerdings die Möglichkeit geschaffen für Klarheit zu sorgen sodass keine Fragen mehr in der Geschichtsschreibung offen bleiben, was wahrlich geschehen ist. Der mittlerweile sehr große Revisionistenbewegung auch innerhalb des Deutschen Reiches soll somit GEHÖR auch weltweit gegeben werden wie es bereits in Teheran im Jahre 2006 geschehen ist. Die vollständige WAHRHEIT zu finden, solange noch Lügen die Welt überschatten, ist das erklärte Ziel des Kaisers.

Teheran Holocaust Konferenz 2006: Dr. Herbert Schaller - Fehlende Sachbeweise in Holocaust-Prozessen

https://www.youtube.com/watch?v=F_IXY4dGJBA

3.

Nächste Behauptung von infoSekta

3. Zitat : „Patock betreibt einen Versandhandel unter www.heiltheke.de

zu 3. Das ist ebenfalls eine Lüge.

Grund : Die Heiltheke.de ist eine bio veggi Einkaufsgemeinschaft mit über 2000 Teilnehmern  und kein nach irgendeinem Handelsrecht operierendes Versandhandelsunternehmen. Die Heiltheke ist eine wohltätige Organisation im Staatenbund der Königreiche Wedenland welches die gesamte Welt umfasst und einlädt den paradiesischen Garten zu erschaffen.  

Übrigens wussten Sie : (Es war von den Alliierten so bestimmt worden das die sogenannten Deutschen keinen Handel mehr treiben dürfen, das sollte den Lügenverbreitern eigentlich bestens bekannt sein)

Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch

WAS BEDEUTET DAS WORT DEUSCHT


                            Deutscher Kaiser

Dr. Thomas Patock von Wedenland

 im Königreich Preuszen

"Deutsches Reich"
Staatenbund der Königreiche Wedenland

Hier im Kommentarfeld ist ein Auszug

von infoSekta mit allen Falschbehauptungen

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Die Lage der Vertriebenen und das Verhältnis des deutschen Volkes zu seinen östlichen Nachbarn

IV. Völkerrechtliche Fragen

In der deutschen wie in der internationalen Diskussion über das Schicksal der deutschen Ostgebiete und ihrer Bevölkerung spielen völkerrechtliche Argumente eine wesentliche Rolle. Die Eingliederung der Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie in den polnischen und den sowjetrussischen Staatsverband wird von diesen Staaten als endgültig und rechtmäßig bezeichnet, während die Regierung der Bundesrepublik Deutschland auf die Notwendigkeit einer Regelung durch einen künftigen Friedensvertrag verweist. Die öffentliche Meinung in der Bundesrepublik ist weithin von der aus verletztem Rechtsgefühl genährten These bestimmt, die Annexion jener Gebiete und die Vertreibung von Millionen deutscher Bewohner aus ihnen habe gegen das für sie wie für alle Völker und Volksgruppen geltende „Recht auf die Heimat“ verstoßen. Die Wiederherstellung der Grenzen des Deutschen Reiches von 1937 wird darum aus Gründen nationaler Ehre und um der Erhaltung des geschichtlichen und kulturellen Bestandes unseres Volkes willen, aber auch als Verwirklichung eines klaren Rechtsanspruches gefordert.

Die vorliegende Denkschrift kann an diesen Rechtsbehauptungen nicht vorübergehen und muß ihre Haltbarkeit prüfen, auch wenn sie sich nicht anmaßen kann, die damit angeschnittenen verwickelten Probleme mit wissenschaftlicher oder richterlicher Autorität zu entscheiden.

Ihr Dienst muß zuallererst darin bestehen, zur Nüchternheit in der politischen Verwendung völkerrechtlicher Argumente zu mahnen. Das geltende Völkerrecht, das als Gewohnheitsrecht oder als partikuläres Satzungs- und, Vertragsrecht auftritt, ist weniger ausgeformt und zeigt in seinem gesicherten und dauernden Normenbestand schwächere Konturen als das innerstaatliche Recht. Seine Entwicklung ist auch stärker vom Wechsel geschichtlicher Kräfte und geistiger Strömungen abhängig; andererseits ist die Umsetzung ethischer Postulate in geltendes Recht besonders in Zeiten starker machtpolitischer und weltanschaulicher Gegensätze innerhalb der Völkergemeinschaft ein mühsamer und langwieriger Vorgang. Das alles macht sich auch bei den Rechtsbegriffen und Rechtsnormen geltend, die dazu dienen sollen, die uns beschäftigenden Ereignisse seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu erfassen. Für die Klärung der Rechtslage und damit auch für die Lösung des Konfliktes wäre
schon viel gewonnen, wenn man sich auf allen Seiten entschließen könnte, bloßes Wunschdenken durch fundierte Rechtsbehauptungen zu ersetzen.

Die Untersuchung muß bei der Frage einsetzen, ob für die Ostgebiete bereits ein endgültiger Wechsel der Gebietshoheit eingetreten ist und ob die Vertreibung der dort ansässig gewesenen deutschen Bevölkerung rechtmäßig war. Verneint man beides, so ist zu fragen, welche völkerrechtlichen Konsequenzen daraus zu ziehen sind, ob namentlich den Vertriebenen ein Recht auf Rückkehr in ihre Heimat und auf Bestimmung der politischen Zugehörigkeit der Gebiete zusteht.

Zur ersten Frage kann soviel mit Sicherheit festgestellt werden, daß das spezielle Vertragsrecht, in diesem Falle das Potsdamer Protokoll der vier Alliierten vom 2. August 1945, nur von polnischer Verwaltung der Gebiete spricht und die Entscheidung über einen endgültigen Hoheitswechsel einem künftigen Friedensvertrag überläßt, der der Zustimmung einer deutschen Regierung bedürfte. Dem entspricht es, daß jedenfalls die drei Westmächte noch in einer gemeinsamen Erklärung vom 3. Oktober 1954 festgestellt haben, die endgültige Festlegung der Grenzen Deutschlands müsse bis zu einer allgemeinen Friedensregelung zurückgestellt werden. Ein Recht auf Annexion durch einseitigen Akt, wie es Polen für sich in Anspruch nimmt, hat nur das ältere Völkerrecht dem Sieger gegenüber dem im Krieg unterlegenen Gegner zugestanden. Im neueren Völkerrecht, das dafür seit dem Ersten Weltkrieg im Zusammenhang mit den Bemühungen zur Ächtung von Angriffskriegen in vielen einzelnen Rechtsakten und Teilschritten andere Grundsätze entwickelt hat, findet es dagegen keine Stütze mehr. Die deutschen Ostgebiete sind auch durch die Kapitulation keineswegs herrenlos geworden. Vielmehr ist mit der ganz überwiegenden Meinung der Völkerrechtswissenschaft in der westlichen Welt davon auszugehen, daß die bedingungslose militärische Kapitulation des Deutschen Reichs, die den Krieg beendet hat, die Staatlichkeit des Reiches und die an sie gebundene Gebietshoheit nicht vernichtet, sondern lediglich nach dem Intervall eines Besatzungsregimes und unter Mithilfe der Besatzungsmächte eine Änderung der Staatsform herbeigeführt hat. Aus alledem ergibt sich, daß Polen, das die von ihm besetzten Gebiete zu behalten wünscht, zur Rechtmäßigkeit solcher Herrschaft noch einer endgültigen Legitimierung bedürfte. Sie könnte nur durch eine deutsche Anerkennungserklärung geschaffen werden. Der von der Regierung der DDR gegenüber Polen ausgesprochen Verzicht kann dazu völkerrechtlich schon deshalb nicht ausreichen, weil es sich um Gebiete des alten Deutschen Reiches handelt.

Auf völkerrechtlich sicherem Grund steht man auch, wenn man weiter feststellt, das einem Staat, der - gleichviel aus welchem Rechtsgrund und in welcher Absicht -fremdes Staatsgebiet besetzt oder verwaltet, nicht erlaubt ist, im Wege gewaltsamer Massendeportation die dort ansässige Bevölkerung zu vertreiben oder ihr, soweit sie aus Furcht vor Gewaltmaßnahmen geflohen ist, die Rückkehr in ihre Heimat und zu ihrem dort zurückgelassenen Hab und Gut zu verwehren. Das sollte unter dem Gesichtspunkt der Wahrung der Menschenwürde und des Schutzes nationaler Minderheiten auch dann gelten, wenn der eindringende Staat die endgültige Gebietshoheit erworben oder wenn der vertreibende Staat diese Hoheit, wie im Falle der Tschechoslowakei, seit alters besessen hat; es gilt aber jedenfalls, wenn ihm, wie im Falle Polens, dieser Rechtstitel noch fehlt. Daß ein solches Deportationsverbot der allgemeinen Rechtsüberzeugung in der Völkerrechtsgemeinschaft entspricht, läßt sich aus vielen Zeugnissen der Nachkriegszeit, am deutlichsten aus den Bestimmungen des Genfer Abkommens über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten vom 12. August 1949 entnehmen; es entsprach aber auch schon in der Vergangenheit, die Vorgänge dieser Art jahrhundertelang nicht gekannt hatte, dem Geist des humanitären Völkerrechts, wie er z. B. in der Haager Landkriegsordnung festgehalten worden ist. Das Ziel der Lehre vom „Recht auf die Heimat“ besteht nun in dem Bemühen, die im Völkerrecht bereits entwickelten Verbote der einseitigen Annexion und der gewaltsamen Deportation dadurch weiter zu sichern und zu verstärken, daß solche Maßnahmen auch als Verstoß gegen das der Bevölkerung eines Gebietes zustehende Recht aufgefaßt werden, über ihren Verbleib in diesem Gebiet oder die Rückkehr dorthin und über die staatliche Zugehörigkeit dieses Gebietes selbst zu entscheiden. Als Grundlage für solche subjektiven Rechte der Betroffenen wird von ihren Wortführern mit wachsendem Nachdruck das Selbstbestimmungsrecht der Völker angerufen. An dieser Stelle muß eine juristische Analyse politische Postulate, die auf Widerhall in der Völkergemeinschaft rechnen können, weil ihnen ein überall empfundenes Moment der Gerechtigkeit innewohnt, von den Sätzen unterscheiden, die in dieser Völkergemeinschaft als Normen des geltenden Völkerrechts anerkannt sind. Die Staaten, die noch immer als die hauptsächlichen Subjekte des Völkerrechts gelten, entschließen sich in ihrer Vertragspraxis und gewohnheitsrechtlichen Übung nur zögernd dazu, das politische Postulat der Selbstbestimmung der Völker, das eine Beschränkung der staatlichen Souveränität bedeutet, als Rechtssatz anzuerkennen. Es ist ein bewußter Ausdruck dieses Zögerns, daß die Charta der Vereinten Nationen VOM 26. Juni 1945 an mehreren Stellen (Art. 1 Ziff. 2; Art. 55) nur von einem Prinzip des Selbstbestimmungsrechts der Völker spricht. Damit sollte offenbleiben und ist offengeblieben, welche rechtlichen Konsequenzen aus dem Prinzip zu ziehen sind und wer als Subjekt eines solchen Rechts anzuerkennen sein würde. Die Entwicklung der letzten 20 Jahre hat vor allem in der Bewegung der jungen, aus dem Kolonialstatus sich befreienden Völker dazu geführt, daß das Selbstbestimmungsprinzip sich zu einem Recht der Völker auf selbständige und unabhängige Bestimmung ihrer Staats- und Regierungsform verdichtet hat. Für das zweigeteilte deutsche Volk ist schon dieses Ergebnis von großer Bedeutung. Eine andere Frage ist es aber, ob sich aus dem Prinzip auch ein Recht der Bevölkerung in einem Teil eines Staatsgebietes ableiten läßt, über die Lostrennung ihres Gebietsteils aus dem Staatsverband und die Eingliederung in einen anderen Staatsverband und über alle aus einem Gebietswechsel sich für die Bevölkerung ergebenden Umsiedlungsprobleme selbständig im Wege einer Volksabstimmung zu entscheiden. Sie kann angesichts einer schwankenden und zurückhaltenden Staatspraxis und starker Zweifel in der wissenschaftlichen Diskussion heute noch nicht eindeutig bejaht werden. Diese Feststellung braucht niemand zu hindern, für die allgemeine Anerkennung eines so verstandenen „Rechts auf die Heimat“ in der Völkerrechtsgemeinschaft zu kämpfen, aber sie mahnt zur Vorsicht gegenüber der Behauptung, dieses Recht gewähre schon nach geltendem Völkerrecht den Vertriebenen Rechtsansprüche auf volle Rückgliederung der Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie in den deutschen Staatsverband und auf ihre Rückkehr in diese Gebiete.

Dieser Befund ändert nichts daran, daß die Wegnahme der Gebiete und die Vertreibung der Bevölkerung aus ihnen gegen völkerrechtliche Verbote verstieß. Das Rechtsgefühl der Vertriebenen, und gewiß nicht nur dieses Teils des deutschen Volkes, empfindet diesen Verstoß also nicht grundlos. Indessen wäre es voreilig, die Untersuchung an dieser Stelle, wie es oft geschieht, mit der Erklärung abzubrechen, daß nur eine volle Wiederherstellung des früheren Zustandes dem verletzten Recht Genüge tue. Ob und welcher Ausgleich gefordert werden soll, ist und bleibt Sache einer freien politischen Entscheidung. Ehe sie getroffen wird, muß sich das deutsche Volk aber die kritische Frage gefallen lassen, ob es sich nur dem Gefühl verletzten eigenen Rechtes hingeben darf und will. Nachdem in seinem Namen im letzten Krieg den Völkern des Ostens und im besonderen den Polen, die die Gebiete heute besetzt und neu besiedelt haben, schweres Unrecht zugefügt worden ist, muß das deutsche Volk zugleich daran denken, welchen Ausgleich das von ihm selbst verletzte fremde Recht gebietet. Die leidvolle Geschichte deutscher Unterdrückungsmaßnahmen gegenüber dem immer wieder seiner politischen Selbständigkeit beraubten polnischen Volk und die völkerrechtswidrige Behandlung, die dieses Volk während des Zweiten Weltkrieges auf Anordnung der nationalsozialistischen Staatsführung erfuhr, stellt uns heute unausweichlich vor die Frage, ob sich daraus nicht politische, vielleicht aber auch völkerrechtliche Einwendungen gegen einen deutschen Anspruch auf unverminderte Wiederherstellung seines früheren Staatsgebietes ergeben.

Man versperrt sich den Zugang zu einer rechtlich befriedigenden Antwort, wenn man die Frage mit den strafrechtlichen Kategorien von Schuld und Sühne angeht. Das Völkerrecht kennt kein Strafrecht der Art, daß die angebliche Kollektivschuld eines Volkes oder die Schuld seiner Staatsführung, die einen Angriffskrieg begonnen und sich während dieses Krieges völkerrechtswidrig verhalten hat, den Angegriffenen berechtigte, zur Sühne nach eigenem Ermessen Sanktionen zu ergreifen. Auch unter diesem Gesichtspunkt war es dem Angegriffenen nicht erlaubt, dem besiegten Angreifer einen Teil seines Gebietes wegzunehmen und die Bevölkerung daraus zu vertreiben. Die in der innerdeutschen Diskussion da und dort im Trotz erhobene Frage, ob denn Deutschland rechtlos geworden sei, kann also klar verneint werden. Vollends kann keine Rede davon sein, daß sich im Rechtssinn eine Schuld der vertriebenen Bevölkerung konstruieren lasse, die das gerade ihr auferlegte schwere Schicksal rechtfertige.

Ernsthaft zu bedenken sind dagegen zwei andere Gesichtspunkte. Der eine wird von den östlichen Nachbarn Deutschlands auf den Begriff einer deutschen Friedenssicherungspflicht gebracht; der polnische Staat habe nach seinen bitteren geschichtlichen Erfahrungen gegenüber Deutschland ein gesteigertes Recht auf Sicherheit und müsse deshalb auch die Grenze wählen dürfen, die ihm ein Höchstmaß von Sicherheit verbürge. Versteht man diese Sicherheit rein militärisch, so kann das Argument nicht überzeugen; nichts spricht dafür, die von den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges ziemlich willkürlich gezogene Oder-Neiße-Linie als strategisch für Polens Schutz besonders günstig anzusehen. Die Vertreibung von Millionen deutscher Bewohner hat überdies westlich von Polen einen Herd der Unzufriedenheit und der Unruhe entstehen lassen, also das Gegenteil einer Sicherheits- und Friedensgrenze geschaffen. Aber das Argument enthält einen richtigen Kern, wenn man es dahin interpretiert, daß das Erbe einer bösen Vergangenheit dem deutschen Volk eine besondere Verpflichtung auferlegt, in der Zukunft das Lebensrecht des polnischen Volkes zu respektieren und ihm den Raum zu lassen, dessen es zu seiner Entfaltung bedarf. Das Deutsche Reich hat sich im Deutsch-Sowjetischen Vertrag vom 23. August 1939 (Ribbentrop-Molotow-Pakt) mit einer neuen Teilung Polens und der Annexion Ostpolens durch Sowjetrußland einverstanden erklärt. Darum muß eine deutsche Regierung heute zögern, einen Rechtsanspruch auf die Rückgabe von Gebieten zu erheben, deren Besitz wegen des Verlustes von Ostpolen zu einer wirtschaftlichen Lebensnotwendigkeit für Polen geworden ist. Damit verbindet sich ein zweiter Gesichtspunkt. Die zwanzig Jahre, die verstrichen sind, seitdem Polen von dem Gebiet Besitz ergriffen und die deutsche Bevölkerung daraus vertrieben hat, haben auch für die rechtliche Beurteilung des Anspruchs auf Wiederherstellung ihr eigenes Gewicht. Zwar kann der bloße Zeitablauf einen unrechtmäßigen Zustand nicht in einen rechtmäßigen verwandeln, zumal solange die Machtverteilung in Europa jede Änderung der faktischen Besitzverhältnisse ausschließt. Aber der Inhalt dessen, was von deutscher Seite als Wiedergutmachung für das erlittene Unrecht verlangt werden kann, verändert sich in dem Maße, in dem Polen erfolgreiche Anstrengungen gemacht hat, den Besitz in sein Staatsgebiet zu integrieren. Eine volle Wiederherstellung alten Besitzstandes, die in den ersten Jahren nach 1945 noch möglich gewesen wäre, ist zwanzig Jahre später unmöglich, wenn sie Polen jetzt in seiner Existenz bedrohen würde, die Deutschland nach dem Gesagten zu respektieren hat. Es ist nur eine spezielle Anwendung dieses Gedankens, wenn auch in der innerdeutschen Diskussion und neuerdings selbst in öffentlichen, ihre Urheber ehrenden Erklärungen der Vertriebenen-Organisationen darauf hingeweisen wird, daß es dem Postulat eines „Rechts auf die Heimat“ widersprechen und neues Unrecht erzeugen würde, wollte man verlangen, daß für eine Rückkehr der deutschen Bevölkerung durch Vertreibung der inzwischen dort angesiedelten polnischen Bevölkerung Raum geschaffen wird.

Die rechtliche Analyse kann und braucht hier nicht weitergetrieben zu werden. Es darf den, der die geschichtlichen Vorgänge in diesem Raum unvoreingenommen betrachtet, nicht verwundern, daß sie nicht damit endet, nur einer der beiden Seiten alles Recht, der anderen alles Unrecht zuzusprechen. Die rechtlichen Positionen begrenzen sich gegenseitig; Recht steht gegen Recht oder - noch deutlicher - Unrecht gegen Unrecht. In solcher Lage wird das Beharren auf gegensätzlichen Rechtsbehauptungen, mit denen jede Partei nur ihre Interessen verfolgt, unfruchtbar, ja zu einer Gefahr für den Frieden zwischen beiden Völkern. Auf dieser Ebene ist der Konflikt nicht zu lösen. Daher gilt es, einen Ausgleich zu suchen, der eine neue Ordnung zwischen Deutschen und Polen herstellt. Damit wird nicht gerechtfertigt, was in der Vergangenheit geschehen ist, aber das friedliche Zusammenleben beider Völker für die Zukunft ermöglicht.


  ich drücke das oben Geschriebene von der evang. Kirche mal mit einem Satz aus einem Lied aus

Dort wo meine Ahnen
Wälder geschaffen haben
dort ist mein Land

Der gesamte Abschnitt ist sehr bewegend .... daher der gesamte Link

http://www.ekd.de/EKD-Texte/lage_der_vertriebenen_4.html

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