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Präsident Trump ist mit dem Ausgang der Midterm-Wahl sehr zufrieden

Trump und Pence auf einer Rally
 

Warum Präsident Trump mit dem Ausgang der Midterm-Wahl sehr zufrieden ist und Justizminister Sessions gebeten hat, zurückzutreten

 

Präsident Donald Trump ist glücklich über den Ausgang der Wahl. Er habe, sagte er heute in einer Pressekonferenz, insbesondere Wahlkampf für die Senatoren gemacht, denn er wollte eine größere Mehrheit für den Senat, der immer wieder Entscheidungen blockierte, weil sogenannte RINOs [Republican In Name Only = Republikaner nur dem Namen nach] zusammen mit den Demokraten abstimmten.

Das Ergebnis dieser Midterm-Wahlen sei sehr positiv, denn nun habe er endlich eine echte Majorität im Senat und damit eine Handlungsfreiheit, die ihm bisher gefehlt hat.

Trump tweetete, als abzusehen war, dass der Senat gewonnen war:


Unglaublicher Sieg heute Abend. Vielen Dank an alle!

Der Presse gegenüber erklärte er einen Tag später, mit den Demokraten, die das Repräsentantenhaus mit einer sehr knappen Stimmenmehrheit gewonnen haben, würde man sich schon einig werden. Er lobte sogar Nancy Pelosi, die wahrscheinlich House Speaker, Sprecherin des Hauses, werden wird und meinte, dass die Demokraten, wenn sie wollten, durchaus auch sehr gute Politik machen könnten. Klingt fair.

Wir haben den Senat bekommen
Wir haben den Senat bekommen

Q erklärt hier, warum, obwohl schon abzusehen war, dass die Demokraten das Haus übernehmen würden, der Präsident trotzdem so zufrieden ist:

Sie haben bekommen, was sie wollten, schreibt er. Der Senat sei viel wertvoller als das Haus, denn er bestätigt Richter und Kabinettsmitglieder ohne das Repräsentantenhaus. Auch die Senats-Gerichtsbarkeit ist nun in den Händen der Republikaner. Die Deklassifizierung setzt alle möglichen Blockaden des Hauses außer Kraft. POTUS hat die ultimative Autorität. Dies sei eine militärisch geplante Aktion, die das Team gestärkt hat. Es gäbe keinen Einfluss auf laufenden Ermittlungen.

Am Mittwoch kam dann eine Überraschung durch zwei Tweets von Trump. Nachdem er – wir werden hoffentlich noch erfahren, warum – sowohl Trey Gowdy und Bob Goodlatte, beide republikanische Repräsentanten und Vorsitzende von Untersuchu... des Hauses, für ihre Dienste um das Land gedankt hatte und hinzufügte, dass ihre Opfer niemals vergessen werden würden, kam kurz danach der gleiche Tweet bezüglich Justizminister Jeff Sessions.

Thank you Jeff Sessions
Thank you Jeff Sessions

Ein Dankeschön an Sessions und auch seine Opfer werden nie vergessen werden. O+ [Eine Abkürzung, die für Trump selbst steht.]

Was allen gemeinsam ist: Sie haben alle drei – überraschend wahrscheinlich nur für uns – gekündigt,  wobei das bei den beiden anderen schon länger her ist. Bei einem ist es frisch: Am gleichen Tag veröffentlichen die Medien das folgende Schreiben von Justizminister Jeff Sessions, der seinen Abschied ankündigt.

Sessions Resignation am 7. November 2018
Sessions Resignation am 7. November 2018

Präsident Donald J. Trump
Das Weiße Haus
Washington, DC. 20500

Sehr geehrter Herr Präsident,

Auf Ihren Wunsch hin reiche ich meinen Rücktritt ein.

Seit dem Tag, an dem ich die Ehre hatte, als Generalstaatsanwalt der Vereinigten Staaten vereidigt zu werden, kam ich jeden Tag zur Arbeit ins Justizministerium, entschlossen, meine Pflicht zu erfüllen und meinem Land zu dienen. Ich habe dies nach bestem Wissen und Gewissen getan, um die grundlegenden Rechtsverfahren zu unterstützen, die die Grundlage der Gerechtigkeit bilden.

Das von uns zusammengestellte Team hat Ihre Direktive übernommen, ein Justizministerium für Recht und Ordnung zu sein. Wir haben die größte Zahl von Gewalttätern und solchen mit Schusswaffengebrauch in der Geschichte unseres Landes strafrechtlich verfolgt. Wir haben es mit transnationalen Banden zu tun, die Gewalt und Tod über unsere Grenzen bringen und haben die nationale Sicherheit geschützt.

Wir haben unseren Teil dazu beigetragen, die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen zu verbessern. Wir haben die Opium-Epidemie bekämpft, indem wir Ärzte, Apotheker und alle anderen, die zu dieser Krise beitragen, mit neuen Strafverfolgungsmaßnahmen und Entschlossenheit verfolgt haben. Und wir haben Ergebnisse gesehen. Dank der harten Arbeit unserer Staatsanwälte und der Strafverfolgung im ganzen Land, hat sich der Trend der zunehmenden Gewaltkriminalität und Morde, der aus der Zeit vor dieser Regierung kam, umgekehrt.

Ich bin besonders dankbar für die fabelhaften Männer und Frauen in der Strafverfolgung überall im Land, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Ich hatte keine größere Ehre, als neben ihnen zu dienen. Sie haben, so wie ich es bereits oft gesagt habe, meinen Dank und ich werde ihnen immer den Rücken stärken.

Am wichtigsten ist, dass wir in meiner Zeit als Justizminister den Rechtsstaat wieder hergestellt und aufrechterhalten haben – eine ruhmreiche Tradition, für deren Schutz jeder von uns verantwortlich ist. Wir haben mit Integrität gearbeitet und die politische Agenda dieser Regierung rechtmäßig und entschlossen vorangetrieben.

Es war mir eine Ehre, als Justizminister zu dienen und ich habe mich für die Umsetzung der Agenda zur Strafverfolgung auf der Grundlage der Rechtsstaatlichkeit eingesetzt, die einen zentralen Bestandteil Ihrer Kampagne für die Präsidentschaft bildete.

Vielen Dank für diese Gelegenheit, Mr. President.

Jefferson B. Sessions III
Justizminister

QAnon hat immer wieder geschrieben: TRUST SESSIONS. Jedes Mal in großen Lettern. Nun geht der auf Wunsch des Präsidenten, kurz nachdem dieser den Senat auf seiner Seite hat und mit Leichtigkeit einen neuen Justizminister bestätigt bekommt. Der steht auch schon fest: Es ist Matthew Whitaker.

Warum aber hat Sessions Opfer gebracht? Weil er kündigen musste? Oder weil er und Trump ein Spiel zusammen gespielt haben, so ähnlich wie Katz und Maus? Sind sie am Ziel und Session räumt deshalb seinen Platz, weil er nicht mehr benötigt wird oder eine andere Aufgabe übernimmt? Trump ist ein Spieler, wir wissen das schon lange. Das ist ihm zuzutrauen.

Angeblich war er nicht zufrieden mit Sessions. Angeblich hat er nicht gewusst, dass Sessions sich in der Russland-Angelegenheit [die seit zwei Jahren verzweifelt gesuchte, aber immer noch nicht gefundene Verbindung zwischen Trump und Russland] und damit auch der darin involvierten Hillary Clinton für befangen erklären würde. Eine Voraussetzung, um als Justizminister bestätigt zu werden.

Sessions persönliche Verbindung zu Russland war eher harmlos, denn er hat lediglich den russischen Botschafter zufällig auf dem gleichen Empfang getroffen und wurde gesehen, als er mit ihm ein paar, wie er sagte, private, Worte wechselte. Das war lange vor der Wahl Trumps zum Präsidenten. Und da Clinton bezüglich der Russen auch tief in der Tinte steckt, geht er nicht gegen sie vor.

Mit einem neuen Justizminister ist der Weg frei, Hillary Clinton zu untersuchen und die FISA-Dokumente zu veröffentlichen.

Denn diese Befangenheitserklärung hat dazu geführt, dass Sessions bis jetzt die 20 Seiten von FISAGATE blockierte und damit auch seinen Stellvertreter, Rod Rosenstein, schützte, der bis zum Hals im FISA-Betrug und dem erlogenen FISC-Überwachungsauftrag mit drin steckt. Rosenstein ist seit Monaten bereits angezählt und er sollte wissen, dass mit der Veröffentlichung der letzten 20 Seiten auch seine letzte Stunde geschlagen hat.

Da zittert bereits noch einer: Eric Holder.


Oh ja, ein betroffener Hund mehr bellt hier gerade. Holder war bis 2015 Justizminister unter Obama und auch bei ihm wurde bereits einiges ausgegraben, was ihm schaden könnte. Er, Clinton, Obama und viele mehr aus der Obama-Administration dürften Probleme mit ihrer Entscheidung zu Bengasi bekommen, wo vier Botschaftsangehörige aufgrund einer stand by Order sterben mussten. Und so schreibt er:

Jeder, der versucht, sich in die Mueller-Untersuchung einzumischen oder sie zu behindern, ist zur Rechenschaft zu ziehen. Das ist eine rote Linie. Wir sind eine Nation von Gesetzen und Normen, die nicht dem eigennützigen Handeln eines einzigen Menschen unterworfen sind.

Das ist eine Drohung an Trump, denn die rote Linie bedeutet Impeachment. Das ist, was die Demokraten sich schon lange wünschen, aber sie finden seit zwei Jahren einfach keinen Grund dafür. Auch Sonderermittler Mueller tappt immer noch im Dunkeln.

Auch das ist etwas, was bisher noch nie da war: Ein Präsident, der sich nichts hat zuschulden kommen lassen, soll abgesetzt werden. Deshalb wird ein Untersuchungsausschuss gebildet, der mit Unterausschüssen mehr als 400 Menschen beschäftigt, bereits viele Millionen gekostet hat und immer noch suchen sie in Trumps Vergangenheit vergeblich nach einem Grund.

Aber Trump wird es nicht kümmern. Q kündigt bereits den nächsten Schritt an:

Neuer AG wird die blockierten FISA Dokumente freigeben
Neuer AG wird die blockierten FISA Dokumente freigeben

Stellt euch vor, der neue Justizminister gibt die ganzen vorher blockierten Dokumente frei, die vom Haus  angefordert wurden – einschließlich des sekundären, klassifizierten Scope-Dokuments von Rod Rosenstein. Die Monate alte „Rote Linie“ Geschichte sollte ein update bekommen. Denn Schmerz ist unterwegs.

Zu guter Letzt gibt es noch eine kleine Auflösung zum vielgenannten Roten Oktober. Die Anons meinten unisono, dass QAnon damit eine rote Welle beschrieb. Also einen Erdrutschsieg auf ganzer Linie für die Republikaner. Wir haben von Anfang an dagegen gehalten, weil er dann logischerweise den Terminus „rote Welle“ benutzt hätte, wie schon so oft.

Hier geht es zum Artikel.    

Wir haben dazu auf den Gedenktag der russischen Oktoberrevolution hingewiesen, der am 7. November gefeiert wird. Das ist genau der Tag, an dem die Republikaner den Senat mit einer entsprechenden Mehrheit gewinnen konnten.

Diese Oktoberrevolution, die am 25. Oktober 1917 stattfand, wird aufgrund der Verschiebung durch den inzwischen offiziellen gregorianischen Kalender inzwischen im November gefeiert. Ihr zugrunde liegt ein interner Coup, mit dem die damalige Interimsregierung von Lenin übernommen wurde.

Roter Oktober = Analogie zur Russischen Revolution
Roter Oktober = Analogie zur Russischen Revolution

Eine rote Linie am Jahrestag des Roten Oktober? Wie stehen die Chancen dafür?

Trump hat es ebenfalls in einer der letzen Wahlveranstaltungen gesagt: Für ihn ist der Midterm-Sieg der Tag, an dem er dem Volk die Macht zurückgeben wird.  Auch eine Revolution. Denn welches Volk dieser Erde besitzt die schon. Die Amerikaner werden die ersten sein, sollte es gelingen.

Und tatsächlich hat es am 7. November begonnen, mit der Resignation von Justizminister Jeff Sessions, der nun den Weg frei macht für die Anklagen, auf die viele seit Monaten warten.


Lediglich Jennifer auf Twitter hat es auch herausgefunden: Der 7. November ist der Jahrestag des Roten Oktober 1917. Und Q hat es ihr bestätigt. Fragt: Zufall? 

Twitter Link zu Rotem Oktober - Q bestätigt den Zusammenhang
Twitter Link zu Rotem Oktober – Q bestätigt den Zusammenhang

 

 

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