Sehr geehrte Freunde,

Zuerst muss ich mich wohl vorstellen, oder lieber

das, was im Verlauf des weiteren Textes von Bedeutung

sein wird.

Vor 3 Jahren beschlossen meine Frau und ich nach Russland

in eine sogenannte „Anastasia Siedlung“ auszuwandern.

Wir gingen nach Ilsky im Kreis Krasnodar in die

Siedlung „Wedrussia“. Unser Vorhaben war sehr mutig,

weil wir alles in Deutschland aufgaben, um so schnell

wie möglich umsiedeln zu können. Doch Bürokratie und

die fremde Kultur, machten uns einen schnellen Aufbau

des Landsitzes nicht einfach. Dennoch, in den folgenden

Jahren lebten wir auf dem Land, so dass ich wertvolle

Erfahrungen sammeln konnte. Aus diesen Erfahrungen

heraus und mit Hilfe eines nahen Dolmens, kreierte ich

ein Konzept, das die Schwierigkeiten, die beim Aufbau

einer solchen Siedlung in einem Staat entstehen, weitgehend

aus dem Weg schaffen kann. Und – und dies ist das

wichtigste – es tut dies, ohne Kampf, ohne Störung des

Bestehenden und vor allem, ohne die eigenen Ideale zu

verraten, sprich Kompromisse einzugehen.

Die folgenden Zeilen sollen verdeutlichen, wie ich zu vielen

Einsichten in die aktuellen Probleme der russischen Landsitzbewegung

gekommen bin – wobei ich davon ausgehe,

dass es nicht zwangsläufig in allen russischen Landsitzen so

sein muss. Ihr werdet an vielen Stellen sicherlich denken:

„Mein Gott, der ist aber kleinlich...“ – Ja, das bin ich, aber

es sind genau die Nuancen, die Kleinigkeiten, die ich Euch

beschreiben möchte, die den großen Unterschied machen.

Daher ist es mir sehr wichtig, dass Reihenfolgen eingehalten

werden sollten und die richtigen Energien genutzt werden;

und nicht die weniger „schwierigen“ Methoden, die im Endeffekt

funktionieren, aber die falsche Richtung einschlagen

– und sei der Unterschied nur 2° oder weniger. Im Laufe

der Zeit driften zwei Wege auch bei 2° sehr weit auseinander

und so ist es auch mit Planungen, Realisation und vor

allem mit der Inspiration, Dinge zu tun, die die Welt verändern

können und sollen. Ändert man große Visionen nur

ein wenig ab, so verpufft die Energie und das Bild ist nicht

mehr sichtbar. Dies alles durfte ich mir anschauen, und dabei

lernen, dass Menschen, die gerade begonnen hatten ihren

Landsitz aufzubauen – teilweise meine Nachbarn – bereits

vor Fertigstellung ihres Hauses wussten, dass dies nicht der

Ort ist, an dem sie alt werden würden, da das Wedrussien

unserer Vorstellung eigentlich bereits gestorben war.

Dies kam hauptsächlich dadurch, dass zuerst das Land

gekauft wurde (400 ha), und dann Familien darauf angesiedelt

wurden. Dies führte zu Nachbarschaften, die,

so verschieden sie waren, nicht nebeneinander existieren

konnten. Die wenigsten konnten sofort auf ihr Land ziehen,

aus den verschiedensten Gründen, vor allem aber aus

finanziellen Erwägungen. So geschah es, dass die Wenigen,

die bereits das ganze Jahr über wirklich auf dem

Land lebten (unter anderem wir), eine völlig andere Sicht

der Dinge bekamen, als diejenigen, die nur am Wochenende,

oder noch schlimmer, in den Schulferien zu ihrem

Domizil kamen. Was so wenig relevant klingt, birgt bereits

den Zündstoff, die gesamte Gruppe zu sprengen.

Beispielsweise hatten wir den Winter allein gelebt, die

nächste Familie war ca. 1 km entfernt, und außer unseren

beiden Familien befand sich niemand über Winter auf seinem

Land. Abgesehen davon, dass wir unsere Hunde sehr

lieben, bekamen sie für uns noch eine andere Wertschätzung,

weil sie uns halfen, die Schakale vom Land zu halten,

oder auch nur simple Einbrecher fernzuhalten, wie

beispielsweise in einer Nacht, als links und rechts um den

angelegten Weg alle provisorischen Häuser, Bungalows

oder Bauwagen aufgebrochen wurden, nur nicht in unserer

Nachbarschaft. Wir kamen nicht nur deshalb, sondern aus

vielfachen Betrachtungen heraus zu dem Schluss: Ohne

Hund auf dem Land geht es nicht, jedenfalls hier nicht.

Nur wollten einige unserer Wochenendnachbarn, dass der

Hund an der Kette bleibt, was für mich nicht in Frage kam,

es würde auch nichts bringen, denn dann verliert der benötigte

Wachhund seinen Sinn. Diese Erfahrungen hatten

unsere Nachbarn eben nicht gemacht.

Ein anderes Beispiel ist der Umgang mit Ressourcen. Einige

Siedler (natürlich nicht alle) beschwerten sich über die Häufchen

meiner Pferde an der Wasserquelle (...die ist für Menschen

nicht für Tiere...), ich jedoch wollte ohne Auto leben,

und musste mit Pferd und Kanister immer Wasser holen, da

wir noch keinen eigenen Brunnen hatten. Andererseits stellten

sich gerade diese Siedler immer bei mir an, um Pferdedung

für die Beete auf ihren Landsitzen zu bekommen.

Schlimmer war jedoch für mich, dass alle mit ihren stinkenden

und ölenden Ladas bis 1m vor die einzige Trinkwasserquelle

im ganzen Umkreis fuhren, um ja keine 10 m laufen

zu müssen. Dies störte anscheinend nur mich und meine Familie,

schließlich gingen wir dort alle barfuss, schwammen,

tranken und tankten Schatten, speziell auch mein 2-jähriger

Sohn, dem ich ersparen wollte in Motoröl zu laufen – abgesehen

mal von den Folgen für's Trinkwasser. Zusammenfassend

hieß das für mich: Pferd nein, erzeugt zwar Humus,

aber ist bäh...Auto ja, stinkt und vergiftet das Wasser, macht

aber kein Aa, also nicht bäh.....

Ein Problem, das natürlich mit dem Wegräumen der „Humushäufchen“

behoben ist, aber deutliche Unterschiede in

der Weltanschauung offenbart, die auf lange Zeit angelegt,

zu wirklichen Problemen unter Menschen führen.

Ähnliche Beispiele gab es viele, z.B. weil die ökologische

Aufklärung, aber auch die mögliche Anwendung in Russland

nicht weit verbreitet sind. So geschah es, dass die meisten

Menschen anfingen, ihre Häuser mit herkömmlichen

Mitteln zu bauen, halt alles was der Baumarkt so hergibt. Die

Folgen fielen mir auf, als ich meinen Sohn baden wollte und

Regenwasser erhitzte, welches vom Dach meiner Schwiegermutter

aufgefangen wurde. Als es anfing zu dampfen,

konnte man unschwer die Kleberrückstände der Teerplatten

und wer weiß noch was riechen, aber eben kein gutes Wasser.

Ich verzichtete darauf mein Kind darin zu baden und

fing an, meinen Nachbarn zu erklären, was sie sich da im

Sommer auf ihre Beete gießen. Wie sie einerseits versuchen,

am Wochenende den Giften der Stadt zu entkommen, andererseits

sich diese jedoch wieder in ihre Nahrungskette holen,

um sie dann genüsslich zu verspeisen.

Der Erfolg war relativ gering, weil solche Themen in der

russischen Gesellschaft noch keine sind. Dabei musste ich

erkennen, dass alles, was das Leben mit der Natur ausmacht,

dezentral auf den Landsitzen produziert werden muss, weil

es in Russland nicht vorhanden ist. Was, wenn man es genauer

betrachtet, aber auch Möglichkeiten bot – gigantische

Möglichkeiten sogar.

Die große Problematik der Infrastruktur hatte zur Folge, dass

diejenigen, die in der Stadt arbeiten mussten, eben nicht die

ganze Woche über auf ihrem Land sein konnten. Die Erzeugung

von natürlichen Baustoffen war eine der vielen Möglichkeiten,

die Arbeit aufs Land zu holen, was ein ganz elementarer

Schritt zur Besiedlung ist, und unbedingt bereits

bei der Gründung beachtet werden muss.

Lange Rede kurzer Sinn: Meine Nachbarn verstanden die

Idee nicht, bzw. es ist mir nicht gelungen, ihnen den Unterschied

zwischen einem toten und einem lebenden Geschäft

zu erklären. Um so mehr ich es versuchte, um so deutlicher

sah ich, dass es nicht gelingen wird, eine Gemeinschaft aufzubauen,

die funktioniert und die lebendig bleibt, ohne in

alte Strukturen zurück zu fallen, wenn man nicht unbedingt

ein paar Punkte beachtet.

• Die Gründung der Gemeinschaft erfolgt vor dem

Erwerb des Landes

Dies ermöglicht eine wesentlich harmonischere Nachbarschaftsbildung,

diese Reihenfolge haben Menschen gewählt,

die ich kennen lernen durfte, und sie hat sich

bewährt. Diese Gruppe reist seit längerer Zeit durch Russland,

lernt sich kennen und schätzen, und lässt sich nun

nieder, ganz in der Nähe von Wedrussien – als ich ihnen

einige Situationen aus unserer Beobachtung erzählte,

sagten sie zu mir, dass sie dies nicht kennen, da die Gruppe

sich inzwischen so gefunden hat, dass man miteinander

leben kann und möchte.

• Es sollte feste „Besiedlungszeiten“ geben

Das heißt, jeder, der innerhalb der Gemeinschaft Land

erwerben möchte, verpflichtet sich innerhalb einer bestimmten

Zeit zum festen Umzug aufs Land, alternativ

dazu können sich diejenigen, welche das nicht wollen,

in einer anderen Siedlung zusammenfinden. Klingt hart,

ist aber zwingend notwendig, um eine gleichmäßige Entwicklung

zu haben, und kein hartes Gefälle zwischen den

Nachbarn, denn glaubt mir, das Leben auf dem eigenen

Stück Land verändert alles, und es wird schwierig mit der

Zeit die lieben Nachbarn aus der Stadt neben sich zu haben

– meistens jedenfalls.

• Ökologische Standards sollten festgelegt sein

• Eine Siedlung sollte einen autarken Wirtschaftsbereich

bieten

Die ist der eigentliche Schlüsselpunkt des Konzeptes.

Nur wo Menschen es schaffen, ihren Verpflichtungen in

der technokratischen Welt nachzukommen, ohne ihren

Raum der Liebe verlassen zu müssen, lässt sich das technokratische

System gegen das biologische System austauschen,

und eben nicht dort, wo Menschen das technokratische

System außerhalb oder innerhalb ihres Landes

benutzen müssen, um eine Umsiedlung überhaupt machen

zu können. Dies sind die Kleinigkeiten von denen

ich zuvor sprach.

Diese grundsätzlichen Aspekte gelten für fast alle Bereiche.

So hatte ich mal einen kurzen Austausch mit

einem sehr netten und aktiven Verfechter von Anastasias

Ideen, der meinte, man sollte endlich in die Politik gehen,

eine Partei gründen, so wie Megre, damit die Bewegung

endlich in Schwung kommt.... Das Problem ist, dass

das Wesen der Politik nicht geeignet ist, um solche Ideen

durchzusetzen, die Strukturen machen das schier unmöglich,

außer man ändert sein politisches Handeln etwas in

Richtung APO, denn nur von außerhalb kann sich eine

neue Struktur bilden, innerhalb des Systems wird immer

nur systemtreu erschaffen, denn die anderen Gesetze

kennt das technokratische System nicht, es ist nicht dafür

ausgelegt, etwas Lebendiges hervorzubringen.

Ich rufe hier wirklich nicht zur Anarchie auf, wohl aber

zu einer sanften Revolution, denn die Zeit ist jetzt, und

nicht irgendwann anders. Versteht man das Wesen der

derzeitigen Energie, so macht es keinen Unterschied, ob

Ihr ein Stück Land erwerbt und es bebaut, oder ob Ihr es

einfach nur bebaut, natürlich im Rahmen der gesetzlichen

Bedingungen, aber auch ein Stückchen Gemeindewald

bietet guten Boden für Gemüse, und ob es nun wirklich

ein Problem ist, ein paar Samen in die Erde zu bringen,

einen geistigen Raum zu schaffen, oder der Gemeinde 30

Bäume zu schenken, die man dann auf einen Platz seiner

Wahl stellen darf, wage ich zu bezweifeln, was uns direkt

zum nächsten Punkt bringt.

• Der Raum der Liebe muss zuerst in Euch, dann in

der Materie erschaffen werden

Ist es anders herum geplant, dass man einen Raum erschafft

in dem Glauben, dass dann die Liebe Einzug halten

kann, wird meistens der Raum entstehen, welcher

der Energie, die beim Schaffen zugrunde liegt, ähnelt,

aber eben kein Raum der Liebe – außer natürlich, Ihr

habt ihn schon vorher im Herzen getragen, dann kommt

die Liebe gerne.

Diese Reihenfolge wird der Erfahrung nach allerdings

sehr selten eingehalten, schon aus diesem Grund ist es

gut, einfach mal ein paar Monate lang immer mal ein

bisschen Saatgut in der Tasche zu haben, um zu sehen

mit welcher Energie deine Aussaat wächst, und wo...vielleicht

entsteht der Raum ja gar nicht da, wo es zufällig ein

Grundstück zu kaufen gibt....

Als eigene wirtschaftliche Basis bieten sich landwirtschaftliche

Projekte selbstverständlich an oder aber auch

Projekte, für die man eben eine große Fläche benötigt,

am besten in etwas abgelegenen Gegenden. Im Idealfalle

schafft man auch noch Arbeitsplätze für die Region, dann

ist z.B. im Osten Deutschlands die Akzeptanz der Behörden

doch deutlich höher.

Wir wollten einen Gastbetrieb auf 100 ha Land (ist in

Russland kein Problem zu bekommen), auf dem wir den

natürlichen Umgang mit Pferden, deren gewaltfreie „Erziehung“

und das Verständnis für die Mensch-Tier Beziehung

lehren wollten.

Der Plan war es, 50 ha an 50 Familien kostenfrei auszugeben,

gegen eine Arbeitsleistung von 8 h pro Monat pro

Familie, mit der Möglichkeit weitere Stunden gegen Bezahlung

zu arbeiten.

Das gesamte Gelände der Landsitzbewohner wäre auch

Reitgelände auf festgelegten Wegen.

Wer möchte und die Einnahmemöglichkeiten benötigt,

könnte sich also ein Grundstück am Weg nehmen, und

so noch Backwaren, handwerkliche Erzeugnisse oder die

eigene Naturkosmetik an Touristen verkaufen. Wer keine

Touristen sehen will, kann weiter vom Weg entfernt wohnen.

Es sollte ein komplett autofreies Gelände sein, mit

festen Ausnahmeregelungen, wenn denn mal Material herangeschafft

werden muss.

Nach tatsächlichen Berechnungen im Businessplan, wären so

der Hof und die Bewohner in der Lage Land, Arbeit und genehmigungsfreie

Gebäude zu erhalten und zu schaffen. Die

Probleme an solchen Konzepten sind immer die gleichen:

- Finanzierung ohne Banken

- Die Bewohner müssen Vertrauen haben, da das Land

im Besitz des Hofes bleiben muss

- Die Betreiber des Hofes müssen meistens auf das Landleben

weitgehend verzichten, irgendjemand muss ein

solches Projekt ja auch verwalten, führen, usw.

Die Überlegungen, die aus den „Problemen“ direkt folgen,

führen zur kritischen Betrachtung einiger Werte, die

wir sehr schätzen...

Wem vertraue ich?

In Wedrussien haben einige Menschen nie angefangen

zu bauen oder zu siedeln, weil sie z.B., aus der Ukraine

kommend, kein Recht hatten, das Land zu erwerben, wie

wir auch. Sie gingen also kein Risiko ein, und wollten

keine Arbeit und vor allem kein Geld in ihre Behausung

und ihren Garten investieren, so lange nicht klar war, wie

es in ihren Besitz gelangen kann. Dies lähmte den gesamten

Prozess, und die Flächen lagen brach....

Wir, meine Schwiegermutter und andere, sahen das anders

und bauten, siedelten, legten Gärten an usw., obwohl

klar war, dass wir in den nächsten 5 Jahren bis zur Staatsbürgerschaft

keine Chance auf Besitz haben werden, aber

was ist Besitz?

In den letzten Jahren hat mich Besitz eher gebremst als

beschleunigt, also habe ich eine andere Einstellung dazu

bekommen. Jetzt bin ich zurück nach Deutschland gegangen,

aus privaten Gründen, aber auch ich fange wieder

ganz von vorne an, doch was soll‘s? Der Raum, der geschaffen

wurde, bleibt, ist schöner als zuvor, und das ist

doch das Entscheidende.

Der Anfang von einem möglichen Ende Wedrussiens

(möglich, weil es gute Leute sind, die sicherlich eine

Lösung finden werden, Wedrussien zur Blüte zu führen)

war, als angefangen wurde, das Land aus dem Besitz der

„Gartenbaugemeinschaft Wedrussia“ auf die einzelnen

Menschen zu übertragen, die Gemeinschaft schwand immer

mehr....

Also stellen sich leider manchmal die Fragen, ob es nicht

besser ist, der Gemeinschaft zu vertrauen und einfach mal

zu machen, anstatt immer auf seine juristischen Sicherheiten

zu pochen.

Leider hat sich auch Basisdemokratie in Wedrussien nicht

bewährt, aber das kann ein Einzelfall sein, trotzdem haben

auch die Germanen in Krisenzeiten einen „Führer“ gewählt

(was in den meisten Fällen ein echt beschissener Job war).

Es war eine gute Maßnahme. All dies hat schon sehr oft

gut funktioniert, bei den Germanen wurde die Führung

auch wieder abgegeben, wenn das Ziel erreicht war.....

rein auf Vertrauensbasis....

Wichtig ist derzeit, wer was zu welcher Zeit tut und warum?

Diejenigen, die die Energie haben etwas zu erschaffen,

geistig, materiell – wie auch immer – haben nicht

unbedingt die Energie, es am Leben zu erhalten (wie derzeit

in Wedrussia). Dafür gibt es dann andere. Wir haben

eine großartige „Personalsituation“, wir haben alle Möglichkeiten.

Was fehlt ist meistens nur die Initialzündung,

und das Vertrauen.

Ich persönlich kenne ein paar meiner Vorleben, und auch

das einiger meiner Freunde, Weggefährten und Kollegen.

Und wer sich da so alles rum tummelt ist ein unfassbares

Potential.

Ich spreche gerne über die „alten Könige“, die Diener

ihres Volkes waren und nicht die Beherrscher, wie es die

heutigen Könige des schwarzen Adels gerne sind.

Ein König kam in schwierigen Zeiten, um etwas in Gang

zu setzen, zu koordinieren und auch, um Kraft und Unterstützung

zu bieten, zu kommunizieren.

Ich spreche auch gerne über die „Zauberer“, die Barden,

die weisen Alten (und manchmal auch körperlich jungen),

die das Internet überflüssig machen, weil sie reisen,

vernetzen, beraten, lehren und vieles mehr, nur mit dem

entscheidenden Vorteil körperlich anwesend zu sein, die

Energie des Raumes, der Menschen und des Alls zu spüren

und somit viel effektiver arbeiten als über technologische

Kommunikationsmittel.

Die Pioniere, die mit wenig auskommen, und einfach mal

aus dem Nichts heraus anfangen, Infrastrukturen aufzubauen,

damit die Familien mit Kindern kommen können,

so völlig ohne auf den eigenen Besitz zu schauen...

Gibt es nicht?

Doch, gibt es und viele von uns kennen sich schon, und

trauen sich nicht, aus ihren alten Strukturen auszubrechen,

oder wissen nicht wie.

Aus all den Erfahrungen, die ich mit dem Leben auf dem

eigenen Land machte, dem Verständnis von Anastasias Aussagen,

dem Erfühlen des aktuellen Zeitgeistes, habe ich gelernt,

dass es Zeit ist anzufangen, und zwar relativ radikal.

Daher möchte ich in aller Öffentlichkeit diejenigen unter

Euch, die sich dazu berufen sehen, aufrufen ihre Position

zu beziehen. Alle alten Könige, alle Zauberer und Lehrer,

alle Pioniere und Organisatoren, wartet nicht, handelt. Speziell

den Adel, nicht den schwarzen, möchte ich aufrufen,

sich sein Recht und seine Kraft zurück zu holen, natürlich

friedlich, eben mit der neuen Energie und nicht mit den herkömmlichen

Mitteln. Aber auch die Barden und Zauberer

(die Lehrer der Lehrer), sie sind es, die wir jetzt benötigen:

Weise Menschen, die mit ihrer ganzen Erfahrung durch die

Lande ziehen und helfen, biologische Projekte aufzubauen.

Wir brauchen kreative Köpfe, die einfach mal viel Saatgut

kaufen und von der Ostsee bis zu den Alpen Klee oder Gemüse

pflanzen, einfach im Vorbeigehen verteilen.

Der Raum, den wir bauen wollen, kann nur gemeinsam

gebaut werden, und so sollte sich nicht jeder fragen, wo

bekomme ich ein Land her, wie bezahle ich alles, woher

kommt der Strom, und vor allem die Baugenehmigung?

Seinen Raum kann man auch ohne die alte technokratische

Welt erschaffen (oder vielleicht auch nur ohne

sie??) – und ist es schlimm, wenn ich im Wald einen lebendigen

Raum schaffe, obwohl er mir vielleicht nie gehört?

Nein, denn die Welt ist komplett miteinander vernetzt,

und der Raum kommt dann zu mir, vielleicht woanders,

aber das geistige Gebilde ist bereits in der Materie

angekommen, etwas unbestimmt, daher kann sich ja die

Lokalität noch ändern....

Wir brauchen aber auch klare politische Konzepte, denn

die Welt schreit geradezu danach, die „Elite“ weiß ja auch

nicht weiter, also Ideen aufschreiben und via facebook in

die Welt, vielleicht fängt sie ja einer auf, sie ist ja da, verschwindet

ja nicht.... So habe ich auf meiner facebook-Seite

„Die wahre Energiewende zum Abschalten aller AKWs“

h t t p : / /www. f a c e b o o k . c om/ p a g e s /Di e -wa h -

re-Energiewende-zum-Abschalten-aller-AKWs/

142392615826778?bookmark_t=page

ein Konzept zur einfachen Energiewende beschrieben, das

so, wie es ist, finanzierbar ist, und für alle Bürger ohne

Zusatzkosten, also nur mit den bereits bewilligten Mitteln

für die „Energiewende“, machbar ist. Lest nach.....

Ich biete hiermit den Dialog und vor allem die aktive Unterstützung

von Projekten an, mit Erfahrungen, Hilfe in

kaufmännischen Fragen, Arbeitsleistung usw.

Ich erstelle Businesspläne, oder schaue gerne mal über

Ideen aller Art, wie man sie realisieren kann.

Natürlich bin ich da nur Einer von Vielen, aber wenn ihr

wollt, schreibt mir:

valentino.benjamini@web.de

Mit königlichen Grüßen

Valentino

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Antworten auf diese Diskussion

Danke Valentino fuer diesen Bericht !

Ich bin auch davon ueberzeugt das die Nachbarschaftswahl eine hohe Bedeutung haben muss und auf Festivals kann man sich gut kennenlernen und wird sehen mit wem man zusammen siedeln kann und mit wem wohl besser nicht !

Den politischen Weg den wir nun hier versuchen zu gehen im Koenigreich Wedenland kann man auch mit Spannung verfolgen denn die wundervollen Ideen welche in die schoene Zukunft fuehren werden national auch immer staerker mit jedem neuen Tag ! Der Anfang ist schwer doch diesen haben wir nun hinter uns ...   VIEL ERFOLG  

Sehr interessant, danke Simon.

http://www.wedenverlag.de/html/jamilanda.html

Ich möchte dir dieses Buch schenken, weil ich glaube, dass du damit etwas anfangen kannst. Jamilanda ist eine Gemeinschaft, oder eher Gesellschaft, wo man ökoligent und bewusst leben kann, ähnlich Anastasia-Siedlungen, ohne jedoch gleich gleich ein Ha Land gleich bebauen zu müssen. Viele Menschen möchten anders leben, aus dem System aussteigen, die 1-Ha-Idee ist aber noch viel zu weit entfernt von ihren Fähigkeiten oder Interessen. Das Buch Jamilanda beschreibt die Vision eines solchen Ortes, wo es natürlich aber auch Menschen gibt, die die 1-Ha-Land-Raum-der-Liebe- Idee verwirklichen.    

Wenn du einverstanden ist, teile mir irgendwie deine Adresse mit :-)

Schöne Grüße,

Namu

http://www.beobachter.ch/natur/flora-fauna/landwirtschaft/artikel/o...

Das hier beschriebene passt meiner Meinung nach zu Simons Erfahrungen. Und irgendwo im Text steht, dass das Schwierigste die zwischenmenschichen Beziehungen, sprich Konflikte, sind.

Ich war gestern mit meinem Hund spazieren, in einem winzig kleinem Dörfchen, die Mitte  des Dorfes besteht aus einer großen Wiese, Bäumen, einige Häuser herum aber auch Freiflächen dazwischen mit Birken und so. Das Dorfchen ist am Ende der Welt, keine Autos, oder nur selten fahren auf der Straße. Meine Hündinn ist ein altes Mütterchen, und kümmert sich ausschließlich um das, was am Boden so riecht. Da kommt uns eine junge Frau entgegen und meint, warum wir den Hund ohne Leine führen. Ihre Kinder wären hinten im Dorf und hätten sie angerufen, dass da Hunde herumlaufen und sie Angst hätten, nach Hause zu gehen. 

Die Frau war aufgebracht, und wir überrascht. Ich verstehe, dass, wenn die Kinder und sie die Hundesprache nicht verstehen, sie nicht unterscheiden können, welcher Hund gefährlich sein kann und welcher nicht. 

Das nur als Beispiel, welche Kleinigkeiten zu Konflikten führen können. Ein paar Häuser. Trotzdem kann man sich kaum verständigen. Vor kurzem sprach ich hier mit einem Bauer, der behauptete, BIO gibts nicht und alle die das behaupten wären Betrüger. Das erinnert mich an die Autos bei der Trinkwasserquelle, wie Simon geschrieben hat. 

Vielleicht sollten wir uns erst in Kommunikation, Konfliktlösung, Friedensarbeit ausbilden lassen, bevor wir etwas verändern können. Ich komme seit Jahren wegen vielen solchen Sachen mit meinen Mitmenschen in Konflikte, die ich nicht zufriedenstellend zu lösen vermag. 

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