Mitbegründer Pink Floyds wirbt für den musikalischen Boykott Israels

Mitbegründer Pink Floyds wirbt für den musikalischen Boykott Israels
Der bekannte Rockmusiker Roger Waters sprach mit RT-Amerika. Es ging um die Verantwortung der Musik gegenüber der Politik. Waters will, dass internationale Musikstars nicht mehr in Israel auftreten. Radiohead wollten sich dem Boykott nicht anschließen.

Anya Parampil von RT-Amerika, führte das Interview mit Rock-Legende Roger Waters, dem Mitbegründer der Band Pink Floyd.

In einem Kurzclip kritisierte Rogers unter anderem, dass die Band Radiohead seinen Aufrufen zum Boykott zuwider in Israel ein Konzert gab. Die Band wollte sich nicht von einem Auftritt in Israel abhalten lassen und zog einen Vergleich mit den USA. Sie würden, auch wenn sie Trump nicht unterstützen, dennoch in den USA auftreten und genauso verhalte es sich mit Israel, wo sie Premierminister Netanjahu nicht goutierten. 

Waters setzt sich auch für die umstrittene Bewegung BDS (Boykott Divestment Sanctions) ein, die Kritiker als antisemitisch und als Instrument der radikal-islamischen Hamas einordnen. Selbst in EU-Ländern, die jährlich hohe Summen an Unterstützungsgeldern in die Palästinensergebiete transferieren, haben Banken und Kommunen damit begonnen, der BDS-Bewegung Säle und Dienstleistungen zu verweigern.

Thom Yorke von Radiohead sprach sich für die Trennung zwischen Politik und Musik aus. Waters hat hierzu eine andere Ansicht:

Thom Yorke liegt falsch in der Ansicht, nicht die Richtung der israelischen Regierung zu unterstützen, wenn er hier (in Israel) spielt. Sprecher der Regierung haben gesagt, wie begeistert sie sind, dies sei das Beste, was ihrer Hasbara je passiert ist, dem Bestreben, dem Rest der Welt ist zu erklären, wie wunderbar und kostbar die Demokratie Israels ist. 

Die "Hasbara" (Übersetzt: Erklärung/öffentliche Diplomatie) ist ein Instrument der Regierung Israels, um ein positives Bild des Landes in die Welt hinauszutragen. 

Die BDS-Bewegung sieht Waters als eine maßgebende Größe. Ein Auftritt sei wie eine rote Linie, die bei Übertretung zur Unterstützung der Politik Israels führe, auch wenn man als Musiker gute Intentionen habe. Der Vergleich, den Yorke zu den USA ziehe, hinke, da die Amerikaner sich noch nicht zu einer Bewegung zusammengeschlossen hätten, um Musiker von Auftritten abzuhalten. Palästinenser hingegen seien Gefangene. 

Das Interview mit Rogers läuft am Donnerstag, 10. August, auf RT America um 21:00 Uhr (GMT). 

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