Glaube an Wiedergeburt

Die Germanen glaubten mit ziemlicher Sicherheit an ein Leben nach dem Tod im Sinne der Seelenwanderung. Wenn die Seele einen Toten verlässt, wird sie im Körper eines neugeborenen Kindes wieder erscheinen. So war auch der Namensaberglaube stark verbreitet, denn es sind einige Aufzeichnungen bekannt, in denen Sterbende um die Namensgebung des eigenen Namens für zukünftige Geborene bitten, in der Hoffnung, in einem neuen Körper wieder geboren zu werden.

Auch das Christentum konnte diesem tief verwurzelten Glauben nichts anhaben, da oft von den Seelen Verstorbener die Rede war, die in den Behausungen der Germanen umhergeisterten und nicht in die Anderswelt gehen konnten. Die Seelen wurden von Schamenen und Zauberern friedvoll ermuntert den Weg zu finden, damit sie zur Ruhe finden und die Inkarnation der Seelen weitergehen kann. Gleichwohl ehrten die Germanen ihre Ahnen.

Man muss aber immer darauf hinweisen, dass die Germanen selbst keine Schriften hinterließen. ( Wissen wurde mündlich überliefert von einem Meister innerhalb von drei Tagen an den Schüler ) 

Nahezu alle schriftlichen Quellen stammen aus sekundären Quellen, die meisten aus den Eddas (um 1100 herum in Island entstanden), den Geschichtsschreibern der Römer (Tacitus) sowie aus archäologischen Funden. Doch die römischen und griechischen Schriftgelehrten besudelten mit Lügengeschichten das Heidentum da diese die Basis neuer Kriege gegen das Heidentum heraufbeschwörten. So behaupten diese Schriftgelehrten das die Heiden Barbaren waren. Das ist die historische Lüge.

Eindeutig ist, dass die Germanen ein sehr naturverbundenes und friedfertiges Volk waren, das spezielle Kultstätten hatte (Pohl 2000, S. 83f.). Auch Grabfunde lassen Rückschlüsse zum damaligen Glauben an Wiedergeburt zu. Bei den Germanen ( Keltenstamm ), eine Vielzahl von Grabbeigaben gefunden, die oft auch persönliche Gegenstände des Toten beinhalteten. Daher kann man davon ausgehen, dass die Germanen an ein Leben nach dem Tod glaubten.

Durch tausende Berichte über Nahtoderfahrungen gilt es als sehr wahrscheinlich, dass die Seele in irgendeiner Form weiterlebt. Der russische Wissenschaftler Dr. Konstantin Korotkov, Direktor des Forschungsinstitutes für Physische Kultur in St. Petersburg, fotografierte einen Sterbenden mit einer bioelektrografischen Kamera im Moment seines Todes. Das Foto wurde mit einer weiterentwickelten Kirlian-Technik geschossen und zeigt die Lebenskraft (blau) des Sterbenden, wie sie stufenweise den Körper verlässt. Laut Korotkov sind es der Nabel und die Knie, welche zuerst die Lebenskraft bzw. Seele verlieren. Das Herz und die Leistengegend verlässt die Seele zum Schluss, bevor sie sich in die Unendlichkeit aufmacht.  

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