GALAXIENGESUNDHEITSRAT

STAATENBUND DER KÖNIGREICHE WEDENLAND

Die Geburt

«Ein neuer Tag brach an, dann wurde es wieder Nacht so verstrich

einige Zeit. Eines schönen Tages, als Adam gerade ein paar

Tigerjungen musterte und über sie nachdachte, kam Eva zu ihm,

setzte sich neben ihn, nahm seine Hand und legte sie auf ihren

Bauch. «Fühl mali, sprach sie zu Adam, «hier in mir lebt mein neues

Geschöpf. Spürst du, wie es sich hin und her bewegt?›

«Ja, mir scheint, es will zu mir.›

«Zu dir? Aber natürlich! Es ist ja nicht nur mein, sondern auch

dein. Ich würde so gern unsere neue Schöpfung sehen.›

Eva brachte das Kind ohne Schmerzen zur Welt, voller Erstaunen

und Ehrfurcht über diesen Akt der Schöpfung. Adam hatte sich

und die Welt vergessen und vor Ungeduld gezittert, bevor Eva das

neue gemeinsame Geschöpf- das Kind - gebar.

Ein hilfloses kleines Ding lag auf dem Gras, noch ganz feucht,

mit eingezogenen Beinchen und geschlossenen Augen. Gespannt

beobachtete Adam, wie sich die Armchen des Kindes bewegten und

wie es seine Lippen öffnete. Es atmete. Adam traute sich nicht einmal

zu blinzeln, um ja nicht die kleinste Bewegung zu versäumen.

Ihm hüpfte das Herz im Leibe, und vor lauter Aufregung begann

er umherzuspringen und zu laufen. In großem Jubel rannte er Hals

über Kopf am Flussufer entlang, ohne zu wissen wohin. Dann blieb

er stehen. Ein schönes, unbekanntes Gefühl machte sich in seiner

Brust breit. Das Laub wurde vom Wind nicht einfach zum Rascheln

gebracht, nein, es sang förmlich.

Die Wolken zogen nicht einfach am Himmel dahin, sie führten einen bezaubernden Tanz auf. Das Wasser funkelte im Sonnenlicht und sah ganz anders aus als gewöhnlich.

Das Gezwitscher der Vögel, das Zirpen der Insekten,

alles glich eher einem Jubilieren, ja das ganze Universum schien in

feinen, erhabenen Tönen zu vibrieren.

Adam holte tief Luft und schrie plötzlich aus Leibeskräften. Es

war ein ungewöhnlicher Schrei, nichts Urgewaltiges oder Tierisches,

sondern ein aus vielen, weich ineinander übergehenden Facetten bestehender

Lautkomplex. Ringsumher wurde es still. Und zum ersten

Mal wurde das Universum Zeuge, wie ein Mensch vor Freude sang.

Alles, was zuvor in der Milchstraße erklungen war, schwieg nun.

Die ganze Welt lauschte dem glückvollen Lied, und alle waren sich

einig: Nirgends hatte man bisher Laute gehört, die so wunderschön

und harmonisch geklungen hatten wie das Lied der menschlichen

Seele.

Aber auch das Singen vermochte Adams Überschwang von Gefühlen

nicht zu bremsen. Als er einen Löwen erblickte, stürzte er

sich auf ihn. Wie ein Kätzchen warf er das gewaltige Tier zu Boden

und zerrte ihm mit lautem Gelächter an der Mähne. Dann sprang

er auf, forderte den Löwen mit leidenschaftlichen Gesten heraus

und rannte los. Der Löwe konnte kaum Schritt halten mit Adam,

und die Löwenjungen mit der Löwin fielen weit zurück. Adam lief

laut johlend voran und winkte den nachfolgenden Tieren zu. Seine

Schöpfung, sein Kind, so dachte er, werde allen Wesen Freude

spenden.

Dann sah er es wieder, das kleine Lebensbündel. Es war sein

eigenes Kind! Von einer Wölfin sauber geleckt und vom warmen

Winde gestreichelt, war es sanft eingeschlafen. Viele Tiere, die mit

Adam herbeigelaufen waren, betrachteten nun das Kind mit großer

Freude.

«Da ist es ja!›, rief Adam entzückt. «Von meinem Kinde geht ein

Leuchten aus, das dem meinen ähnlich ist. Oder ist es vielleicht

noch stärker als meines, denn auch ich spüre etwas Ungewöhnliches

in mir. Alle Tiere legten sich bei seinem Anblick hin, eingetauchin Wogen der Wonne. Ich habe es geschafft - ich habe ein Kind

geschaffen, ein lebendiges, wunderschönes Wesen! Schaut es an!

Schaut es alle an!›

Adam sah sich um, und plötzlich gewahrte er Eva. Sie saß etwas

abseits auf dem Grase, leicht ermattet, und bedachte Adam mit

liebevollen Blicken. Da entflammte in Adam die Liebe zur jungen

Mutter Eva mit neuer Kraft, und vor Wonne überkommen, kam

er zu ihr und kniete vor ihr nieder. Oh, wie sehr erzitterte die kosmische

Liebe, als Adam Evas goldenes Haar, ihre Lippen und ihre

prallen Brüste streichelte. Mit erstickter Stimme brachte er seine

Freude zum Ausdruck: «Eva! Meine Eva! Meine Frau! Kannst du

Träume wahr machen?›

Mit sanfter Stimme antwortete Eva: «Ja, ich bin deine Frau. Wir

werden alles gemeinsam verwirklichen, was du erdenkst

«Ja, gemeinsam, zu zweit! Zu zweit sind wir wie Er! Wir können

Träume wahr machen! Hörst Du uns, Vater?›

Doch zum ersten Mal konnte Adam keine Antwort vernehmen.

Verwundert sprang er auf und rief: «Wo bist Du, mein Vater? Sieh

meine Schöpfung! Deine irdischen Schöpfungen sind wundervoll,

einfach vollkommen. Alles ist schön und gut: die Bäume, das Gras,

die Büsche und die Wolken. Aber hier ist etwas, was mir noch

mehr Freude schenkt als alle Dinge, die Du durch Deinen Traum

erschufst: mein eigener Sohn! Du aber schweigst. Willst Du ihn

nicht sehen? Er ist besser als alles andere. Meine eigene Schöpfung

gefällt mir am besten. Was ist denn mit Dir, willst Du ihn nicht

anschauen?-`›

Adam betrachtete das Kind. Die Luft über dem nun erwachten

Kinde schien eine leicht bläuliche Färbung angenommen zu haben,

und kein Windhauch regte sich. Doch wie von unsichtbarer Hand

geführt, beugte sich der feine Stängel eines Blümchens zu den Lippen

des Kindes herab, und drei Flocken Blütenstaub fielen auf sein

Mündchen. Das Kind schmatzte mit den Lippen, seufzte zufrieden,

streckte seine Armchen und Beinchen und schlief wieder ein. Da erkannte

Adam: Wälırend er selbst jubelte, verwöhnte Gott das Kind.

Deswegen also hatte Er nicht geantwortet.

Adam rief aus: <Du hast uns geholfen? Du warst also die ganze

Zeit hier und hast unsere Schöpfung betraehtet?›

Die Stimme des Vaters antwortete leise: «Nicht so laut, Adam, du

wecl-:st mit deinem Frohlocken noch das Kind auf!›

«Mein Vater, hast Du mein Kind genauso lieb gewonnen wie

mich? Oder sogar noch mehr als mich? Wenn ja, wieso? Es ist doeh

nicht Dein Kind! Bitte erkläre es mir.›

-.Erweiterung, Vermehrung ist das Wesen der Liebe. Dein Kind

ist eine Erweiterung deiner selbst.›

«Das bedeutet ja dann bin ich also ich selbst und gleichzeitig

auch in ihm? Und Eva, ist sie auch in ihmi'›

tja, Mein Sohn, euer Kind hat alles von euch, nicht nur seinen

Körper. Auch euer Geist und eure Seele haben sich in ihm vereint

und so neu Geburt genommen. Euer schöpferisches \Wirken wird

nicht mit diesem Kinde enden und wird die freudigen Gefühle um

ein Vielfaches mehren.›

«Dann wird es viele von uns geben?›

«Du wirst die ganze Erde bevölkern. Du begreifst alles mit deinen

Gefülılen, und dann wird dein Traum in anderen Galaxien noch

wundervollere Welten hervorbringeno

«Wo ist die Grenze des Universums? Was werde ich tun, wenn

ieh sie erreiche, wenn ich alles mit mir ausfülle und ich all meine

Gedanken verwirklicht haben

Mein Sohn, das Universum selbst hat sich aus Gedanken entfaltet.

Aus den Gedanken ist zunächst ein Traum hervorgegangen, der

in Form der materiellen Manifestation teilweise sichtbar ist. Wenn

du an das Ende von allem gelangst, wird dein Geist das Tor zu

einem neuen Anfang und einer Fortsetzung aufstoßen. Gleiehsam

aus dem Nichts wird eine neue Verkörperung deiner selbst stattfinden,

die dein Trachten, deine Seele und deinen Traum reflektiert.

Mein Sohn, du bist unendlich. denn du existierst in deinen eigenen

Traumschöpfungen ewig fort.›

«Mein Vater, es ist immer schön, Dich reden zu hören. Wenn Du

mir nahe bist, möchte ich Dich am liebsten umarmen. Aber Du bist

unsichtbar. Warum?›

-:Mein Sohn, als Meine Träume über dich die kosmischen Energien

mit einbezogen, kam Ich nicht dazu, an Mich zu denken. Meine

Träume und Gedanken schufen nur dich - nicht eine sichtbare Gestalt

für Mich. Aber Meine Schöpfungen kannst du ja sehen und fühlen.

Versuche jedoch nicht, sie analytisch zu untersuchen. Niemand

im Universum kann sie allein mit seiner Intelligenz verstehen.›

<Vater, es tut mit gut, wenn Du zu mir sprichst. Wenn Du in der

Nähe bist, dann ist alles in der Nähe. Sag, wie kann ich Dich finden,

wenn ich ans Ende des Universums gelange, wenn Zweifel und Unwissenheit

mich umhüllen? Wo wirst Du dann sein?›

iln dir und in deiner Nähe. In dir ist alles, Mein Sohn, du gebietest

über alle kosmischen Energien. Du stellst eine ganz neuartige

Schöpfung dar, denn Ich habe alle gegensätzlichen Elemente des

Kosmos in dir zum Ausgleich gebracht. Erlaube keinem dieser Elemente,

aus det Harmonie auszubrechen und Herrschaft über dich

zu erlangen. Dann werde Ich immer in dir sein.›

-:In mirii

<In dir und um dich herum. In deinem Kinde seid ihr beide, du

und Eva, gegenwärtig. Ein Teil von Mir wohnt in dir - und auch in

deiner Schöpfung»

<Du siehst in mir Deinen Sohn. Wfie werden meine Kinder zu

Dir stehenii

<Sie alle werden Meine Söhne sein, genauso wie du.›

«Wen wirst Du mehr lieben - mich, der ich jetzt vor Dir stehe,

oder mich in Form meiner Kinder und Kindeskinderö

«Die Liebe ist immer gleich, sie lässt sich nicht ermessen. Aber

mit jedem neuen Kind wachsen auch Meine Hoffnung und Mein

Traum.›

<Vater, Du bist so weise - ich möchte Dich einfach umarmen.›

«Schau dich um. Meine Sehöpfungen sind überall, sie sind die

Verkörperung Meiner Gedanken und Träume. Auf der materiellen

Daseinsebene kannst du dich stets mit ihnen austauschen.›

<Ich habe sie lieb gewonnen, Vater, so wie ich auch Dich liebe.

Auch Eva liebe ich und unser neugeborenes Kind. Ich bin von Liebe

umgeben, und in ihr will ich immer sein.›

<Mein Sohn, nur im Raum der Liebe wirst du ewig leben.>

Die Jahre gingen dahin, wie man so sagt - allerdings ist Zeit ja

ein relativer Begriff. Doch obwohl die jahre vergingen, zählten die

Menschen sie nicht. Wozu auch? Schließlich kannten sie noch lange

keinen Tod. Noch lebten sie ewig.››

Zitat aus dem

Band Schöpfung 

Meine pers. Erkenntnis.

Um dem Tot zu entkommen muss man zu Lebzeiten schaffen sich einen Raum der Liebe zu schaffen also in einem FAMILIENLANDSITZ anzukommen.

Unser politisches Kernprogramm, im Staatenbund der Königreiche Wedenland, ist daher auf die Erschaffung von Familienlandsitzsiedlungen ausgerichtet.

Buchtip hierzu : Die Liebe zur Erde

 

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