Der keltische Baumkreis

Historie - Neuzeit - keltische Ursprünge
Seit Jahrtausenden besteht zwischen der mächtigsten Pflanze der Erde, dem Baum und dem Menschen eine tiefe Verbindung. Er ist für den Menschen ein Ursymbol für die Unvergänglichkeit der Natur und somit  finden wir den Baum als Mythos in fast allen Kulturen unserer Erde wieder. Für unsere europäischen Vorfahren, die Kelten spielten Bäume eine zentrale Rolle. Für sie waren sie von Göttern und Naturgeistern beseelt. Mancher Baum war ihnen heilig. Auf dem keltischen Glauben an die Kräfte der Natur und der Bäume basiert auch die Idee des keltische Baumkreises, der in dieser Form in den 1970er Jahren von der franzsösichen Journalistin Paule Delsole publiziert wurde. Seither wurde er in den verschiedensten Ausführungen und mit unterschiedlichsten Bezeichnungen verbreitet. Ein wenig uraltes keltisches Wissen ist in ihm verborgen. Bietet er doch einen leichten Zugang zur faszinierenden Welt der Bäume und ihren zweifellos vorhandenen Kräften und erstaunlichen Fähigkeiten.
 
Der hier vorgestellte Baumkreis besteht aus 21 Bäumen. Er basiert auf dem "keltischen Kreuz“,  welches das Jahr in seine vier Jahreszeiten unterteilt.  Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die vier Jahreszeiten werden durch die Winter-Sonnenwende im Dezember und die Sommer-Sonnenwende im Juni, sowie die Tag-und-Nacht-Gleichen im März und September eingeleitet. Im Baumkreis wird der Beginn der Jahreszeiten durch vier Hauptbäume symbolisiert. Die starke Eiche markiert am 21. März den Frühlingsbeginn. Die helle Birke am 24. Juni den Sommer. Der dauerhafte Ölbaum am 23. September den Herbst und die  standhafte Buche am 22. Dezember den Beginn des Winters. Durch die Schaltjahre verschieben sich die kalendarischen Daten der Jahreszeiten alle vier Jahre.
 
 
 
Die ursprünglich keltischen Feste zum Wechsel der Jahreszeiten werden als Sonnenfeste bezeichnet. Da sich die Kelten aber auch am Mond orientierten, bezeichneten sie die sogenannten Kreuzvierteltage, die sich genau zwischen den Sonnwenden und den Tag-und-Nachtgleichen befinden, als Mondfeste. Im Baumkreis werden die Viertel der Jahreszeiten von den übrigen Bäumen besetzt. Sie teilen das Jahr in nochmals 35 Abschnitte auf, welchen 17 Bäume zweimal und die Pappel dreimal zugeordnet sind. Mit dieser Einteilung wird dann durch das jeweilige Geburtsdatum oder Hochzeitsdatum der jeweilige Lebens- oder Hochzeitbaum zugeordnet. Wie man an der Einteilung des Jahres der Kelten sieht, waren ihr jahreszeitliches Empfinden und ihr Leben stark von den Abläufen in der Natur geprägt. Die Übergänge zu den neuen Abschnitten des Jahres wurden mit großen Festen begangen. Bis heute feiert man sie - nur unter anderen Namen

 

 

 

 

Der Lebensbaum

Universeller Gefährte und Lebensbegleiter
 
Der Baum gehört zu den ältesten und am tiefsten verankerten Urbildern des Menschen. Er ist ein Ursymbol für die Unvergänglichkeit der Natur. Und so finden wir den Baum als Mythos in fast allen Kulturen unserer Erde wieder. Für unsere Vorfahren, die europäischen Kelten war mancher Baum heilig und galt ihnen von Göttern und Naturgeistern beseelt.

Manchem großen, alten Baum schreiben die Menschen  bis heute eine Seele zu. So erklärt sich, dass wir wieder vermehrt zu besonderen Anlässen, wie Geburt oder Taufe einen Baum pflanzen und dies mit einer kleinen andächtigen Zeremonie begleiten. Dieser Brauch versinnbildlicht die Hoffnung auf ein gutes Gedeihen und eine glückliche Zukunft. Mit der Kraft und dem Wachstum des Baumes will man das Schicksal des noch jungen Menschen positiv beeinflussen und ihm symbolisch einen zuverlässigen Gefährten zur Seite stellen, der durch die Kraft der Natur in allen Lebenslagen Halt und Orientierung geben soll.
 
 
Unsere Urahnen praktizierten daher bei der Geburt einen ganz besonderen Brauch bei allen Hausgeburten, sie vergruben die Plazenta in die Erde und pflanzten den  Lebensbaum auf diese herauf, so erhielt der Baum die reine göttliche Information als wir als reine Engelsgleiche Wesen auf die Erde kamen !
 
  
 
Auf dieser Idee und dem Glauben an die Kräfte der Natur und der Bäume basiert auch der keltische Baumkreis. Nach ihm ist jedem Menschen nach seinem Geburtsdatum ein persönlicher Lebensbaum zugeordnet, der ihn als universeller Gefährte ein Leben lang begleitet.

Nach den uralten Entstehungsmythen vieler Völker stammen die Menschen selbst von den Bäumen ab. Der germanischen Sage nach schufen die Götter aus den angeschwemmten Hölzern Ask und Embla (Esche und Ulme, Mann und Frau) das erste Menschenpaar. Den Hölzern verliehen sie menschliche Eigenschaften. Odin gab ihnen eine Seele, Hönir Sinn und Verstand, Lodur das warme Blut, das blühende Aussehen und die Sinne. In manchem fest verwurzelten alten Glauben werden die Neugeborenen von den Bäumen geholt statt vom Storch gebracht. Immer wieder erscheint in den Sagen der alten Völker ein riesiger Weltenbaum, der das Universum darstellt und die  Schöpfungsgeschichte des Menschen erzählt.
 
Der Baum ist ein Ursymbol für die Unvergänglichkeit der Natur. In vielen Kulturen gilt er als Symbol der Fruchtbarkeit und des Lebens selbst. Meist waren die mit Bäumen verbundenen Gottheiten wie Hathor oder Helena weiblicher Natur und standen mit der vegetativen Fruchtbarkeit in Verbindung.
 
Mit dem Storchen Adebar ist allerdings der Flug eines Neugeborenen mit dem Adler gemeint denn dieser war es welcher den jungen Babys einen Eindruck auf die paradiesischen Gärten aus der Vogelperspektive ermöglichte. Die Babys scannten den eingefangen Blick der Gärten und verstanden daher auch später noch leicht die Wecheslbeziehungen aller Pflanzen untereinander und ebenso kannten sie die Bestimmung aller Pflanzen des heimatlichen Paradiesgartens .
 
 

Der Hochzeitsbaum

Treffpunkt und Liebesbaum  
Bäume waren schon immer Treffpunkt und Zufluchtsort der Verliebten. Unter der schützenden Krone ihres “Liebesbaumes” trafen sich die Liebenden, um ihre Liebe zu besiegeln oder um sich ewige Treue zu schwören. Ihrem Liebesbaum vertrauten sie auch ihr Geheimnis an, indem sie ihre Namen in seine Rinde ritzten und wollten somit ihren Bund mit der Kraft des Baumes dauerhaft machen...
 
 "Ein grosser Nussbaum stand wie eine grüne Laube, ein Weg ging drunter hin im Staube....und du und ich, wir lehnten in dem  Schatten und teilten mit dem Baum, was wir im Herzen hatten…“

 
Bäume gehören schon seit frühester Zeit zum Leben der Menschen. Sie traten seit Anbeginn der Zeit in verschiedenen Formen in das Leben der Menschen und damit in Erscheinung. In  Sagen und Geschichten, in Märchenwäldern an alten Kultstätten unserer Vorfahren und auch als Hochzeitsbaum.
 
So ist es seit Jahrhunderten Brauch, am Tag der Hochzeit einen Hochzeitsbaum zu pflanzen. Der gepflanzte Baum gilt als Symbol für den Anfang der Ehe, die Vermählung. So unterschiedlich, wie die Wachstumsphasen und die Jahrringe des Baumes sind, so glaubt man wird auch die Ehe sein.
 
 

 

 

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Antworten auf diese Diskussion

Wooooooooow !!! sehr schoener bericht !!! danke :)
Bitte !

Es gibt zu dem keltischen Baumkreis noch vieles weiteres zu berichten !
So schreibe ich gerade an meinem neuen Buch :

DoctorFoods Heiltheke
&
Königreich Wedenland

Es wird als Teil 2 des Buches : GESUNDHEIT und wie man diese beibehalten kann als Untertitel erscheinen !

In dem Buch wird die Anlage eines Paradiesgartens fast von Anfang an genustens mit Bildern dokumentiert werden !
Kräuter werden genaustens beschrieben und auch teilweise mit Bildern abgelichtet sowie auch die Bäume des keltischen Baumkreises !

Ein Zitat aus dem Buch als Vorgucker :

"Mag es auch Heute noch völlig verrückt klingen, sich nur durch den reinen Atmungsvorgang zu ernähren; so wird das in einigen hundert Jahren sicherlich eher andersherum verrückt klingen, wenn jemand erzählt, das man früher feste Nahrung zu sich genommen hatte !"











Jacqueline Reusser schrieb:
Wooooooooow !!! sehr schoener bericht !!! danke :)

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